Rezept für Omas Spritzgebäck
Wenn die Butter auf Zimmertemperatur kommt und der alte Fleischwolf aus dem Schrank geholt wird, weiß ich: Es ist wieder[…]
Mehr dazuBärentatzen gehören zu den klassischen Weihnachtsplätzchen, die man nicht verbessern muss. Das Rezept stammt von meiner Oma und ist seit Jahrzehnten unverändert. Es ist ein einfacher Spritzteig mit Kakao, der nach dem Backen zur Hälfte in dunkle Schokolade getaucht wird. Die Form entsteht mit dem Spritzbeutel, dadurch werden die Tatzen leicht und mürbe. Sie schmecken nicht zu süß, haben eine feine Schokoladennote und halten sich gut in der Keksdose. Wer traditionelle Plätzchen mag, die gelingsicher sind und nach Hausrezept schmecken, wird mit diesen Bärentatzen zufrieden sein.
Es ist einfach, alltagstauglich und funktioniert jedes Jahr aufs Neue. Keine komplizierten Zutaten, keine unnötigen Spielereien, nur ein einfaches Rezept, das hält, was es verspricht. Die Mischung aus zartem Spritzgebäck und dunkler Schokolade ist zeitlos. Wenn du gern klassisch bäckst und Rezepte suchst, die nicht nur schön aussehen, sondern auch wirklich schmecken, wirst du dieses hier öfter machen.

Die klassische Form bekommt man nur mit dem Spritzbeutel hin. Der Teig wird dadurch nicht gedrückt oder gerollt, sondern locker aufgespritzt. So bleiben die Tatzen feiner und mürber. Wichtig ist, dass der Teig weich genug ist, um durch die Tülle zu gehen, aber trotzdem seine Form hält. Wähle bei der Tülle eine in Sternform, die dann am Schluss das typische Tatzenmuster ergibt. Wenn du dann mit größerem Druck für eine breitere Spitze beginnst und die Plätzchen am Ende spitz auslaufen lässt, wird das Tatzenmuster perfekt.
Am besten funktioniert dunkle Kuvertüre mit etwa 60 bis 70 % Kakaoanteil. Sie hat genug Bitterkeit, um die Süße des Gebäcks auszugleichen, und sorgt für den klassischen Glanz. Damit sie schön fest wird, sollte sie richtig temperiert sein. Wenn du das vermeiden willst, kannst du sie auch einfach vorsichtig schmelzen und die Tatzen anschließend im Kühlschrank fest werden lassen.
Das klappt am besten in einer Blechdose, getrennt von anderen Plätzchen. Sie nehmen leicht Fremdaromen auf, also solltest du sie lieber einzeln lagern. Ein Stück Apfelschale in der Dose sorgt dafür, dass sie nicht austrocknen. Bei Zimmertemperatur halten sie gut zwei bis drei Wochen.
Das passiert, wenn der Teig zu weich oder zu warm ist. Am besten lässt du die aufgespritzten Tatzen noch 10 bis 15 Minuten im Kühlschrank ruhen, bevor sie in den Ofen kommen. Auch gleichmäßige Formen helfen. Denn zu dünn gebackene Tatzen werden brüchig, zu dicke bleiben in der Mitte weich.
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