Party Gulaschsuppe
Party Gulaschsuppe ist besonders für viele Leute unschlagbar. Wenn ich für eine größere Gruppe koche, will ich ein Gericht, das[…]
Mehr dazuOmas Tomatensuppe aus frischen Tomaten ist für mich ein Familienessen, das Groß und Klein schmeckt. Ich mache diese Suppe gern, wenn ich viele reife Tomaten habe oder wenn ich etwas Warmes brauche, das leicht ist, aber trotzdem satt macht. Sie schmeckt pur, mit Nudeln, mit Reis oder einfach mit einer Scheibe Brot. Ob als warmes Abendessen, eine leichte Vorspeise oder Teil eines herzhaften Buffets- sie passte einfach immer und genau das macht sie so zeitlos.
Bei einer Tomatensuppe aus frischen Tomaten entscheidet die Tomate selbst über fast alles. Ich nehme am liebsten sehr reife, aromatische Sorten. Fleischtomaten oder Roma-Tomaten funktionieren besonders gut, weil sie viel Fruchtfleisch und weniger Wasser haben.
Wichtig ist weniger die Sorte als der Reifegrad. Blasse, harte Tomaten ergeben eine geschmacklose Suppe, egal wie lange man kocht. Richtig reife Tomaten bringen Süße und Geschmack mit und das ist die Basis für den typischen Geschmack, den man mit „Omas Tomatensuppe“ verbindet. Ich nehme gerne frische Tomaten aus dem Garten oder welche vom Bauernmarkt. Es lohnt sich außerdem, die Tomaten vorab zu probieren. Sind sie eher säuerlich, kann man das mit etwas Zucker in der Suppe ausgleichen.

Omas Tomatensuppe lebt davon, dass sie langsam zubereitet wird. Die Tomaten dürfen langsam zusammenfallen, Wasser verlieren und ihr Aroma entwickeln. Ich lasse sie lieber etwas länger als zu kurz köcheln. In dieser Zeit verbinden sich die Aromen, die Säure wird milder und die Suppe bekommt Geschmack. Schnelles Aufkochen reicht hier nicht. Geduld ist eine Zutat, die man nicht im Rezept liest, aber schmeckt.
Je länger die Suppe leicht vor sich hinzieht, desto besser wird sie. Genau das unterscheidet sie von vielen schnellen Tomatensuppen.
Ich püriere die Suppe zuerst und entscheide dann. Wenn ich sie besonders fein möchte, streiche ich sie zusätzlich durch ein Sieb. Das entfernt Schalen und Kerne und ergibt eine sehr glatte, klassische Konsistenz.
Omas Version war oft nicht perfekt glatt, sondern eher rustikal. Genau das mag ich auch. Dann reicht grobes Pürieren oder anschließendes Passieren.
Frische Tomaten bringen Säure mit, das ist normal. Eine gute Tomatensuppe lebt davon, dass diese Säure da ist, man muss nur richtig damit umgehen, damit sie nicht zu dominant wird. Ich arbeite dabei lieber mit kleinen Anpassungen als mit großen Mengen Sahne.
Ein Teelöffel Zucker, etwas geriebene Möhre oder ein Stück Butter am Ende reichen oft schon. Salz kommt bei mir erst relativ spät dazu, weil es den Geschmack der Tomaten sonst überdeckt. Kräuter halte ich außerdem eher zurückhaltend. Ein bisschen Basilikum oder Petersilie passt gut, aber die Tomate soll im Mittelpunkt stehen und nicht das Gewürzregal. Wer es etwas ausgefallener mag, kann es mit einer Prise Zimt versuchen. Das ist meine Wahl, wenn die Suppe ganz besonders schmecken soll.
Die klassische Suppe lässt sich ganz wunderbar vorbereiten. Am nächsten Tag schmeckt sie oft sogar noch besser, weil sie komplett durchgezogen ist. Ich koche meist eine große Menge und esse öfter davon. Denn im Kühlschrank hält sie sich problemlos zwei bis drei Tage.
Auch Einfrieren funktioniert sehr gut. Ich friere sie portionsweise ein und wärme sie langsam wieder auf. Dabei rühre ich gelegentlich um, damit sich nichts absetzt.
Zur Suppe esse ich am liebsten eine gute Scheibe Kartoffelbrot, ein knuspriges Brötchen oder frische Laugenbrezeln.
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