Rindergulasch- das klassische Rezept
Ein leckeres Rindergulasch ist bei uns immer ganz hoch im Kurs! Es ist kein Rezept, das es häufig im Alltag[…]
Mehr dazuParty Gulaschsuppe ist besonders für viele Leute unschlagbar. Wenn ich für eine größere Gruppe koche, will ich ein Gericht, das immer gelingt, satt macht und sich nicht im letzten Moment stresst. Genau deshalb landet bei mir so oft eine Gulaschsuppe auf dem Herd. Sie braucht Zeit, ja – aber keine Aufmerksamkeit. Während sie vor sich hin köchelt, erledigt sich der Rest fast von allein. Und genau das macht sie zur perfekten Party-Suppe.
Das ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Als Hauptgericht rechne ich bei einer Party Gulaschsuppe mit etwa 400 bis 500 ml pro Person. Gibt es Brötchen, Baguette oder andere Beilagen dazu, reicht oft auch etwas weniger. Als Mitternachtssuppe oder Teil eines Buffets sind 250 bis 300 ml pro Person meist völlig ausreichend. Ich kann dir empfehlen, lieber etwas großzügiger zu planen, denn Gulaschsuppe lässt sich problemlos aufwärmen und schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser.

Du hast zu viel gekocht oder doch zu großzügig geplant? Manche Gäste hatten doch nicht so viel Hunger wie erwartet? Kein Problem! Gulaschsuppe gehört zu den Gerichten, die Zeit brauchen, um richtig lecker zu werden. Während des langen Köchelns verbinden sich Röstaromen von Zwiebeln, Tomatenmark und Paprikapulver mit der Rinderbrühe. Beim Abkühlen und erneuten Erwärmen intensiviert sich dieser Geschmack noch einmal. Für eine Party ist das ideal: Du kannst die Suppe komplett vorbereiten, kalt stellen und am nächsten Tag entspannt wieder erhitzen. Kein Stress, kein Zeitdruck und trotzdem voller Geschmack.
Paprikapulver ist das Herz der Gulaschsuppe, aber nur, wenn es richtig eingesetzt wird. Es wird kurz mit dem Tomatenmark angeschwitzt, darf dabei aber nicht verbrennen. Sonst wird die Suppe bitter. Durch das Anrösten entfalten sich Farbe und Aroma, die später durch die Brühe abgerundet werden. Auch das Tomatenmark gibt viel Geschmack an die Suppe ab, damit sie weniger nach Brühe, sondern mehr nach Gulasch schmeckt.
Rindergulasch aus der Schulter oder Wade ist perfekt, weil es lange Garzeiten liebt. Genau diese braucht eine gute Gulaschsuppe. Das Fleisch wird zart, bleibt saftig und zerfällt nicht, wenn es richtig gekocht wird. Wichtig ist, das Fleisch scharf anzubraten und nicht zu früh zu salzen. So entstehen Röstaromen, die später die Basis für den typischen Gulaschgeschmack bilden. Wer möchte, kann auch gemischtes Gulasch aus Schwein und Rind verwenden.
Kartoffeln machen die Suppe sättigender und verwandeln sie fast in einen Eintopf. Für Partys ist das oft perfekt, weil weniger Beilagen nötig sind. Ich gebe die Kartoffeln nicht zu früh dazu, damit sie nicht zerfallen. Die Stärke der Kartoffel sorgt außerdem für eine natürliche Bindung der Suppe, damit diese nicht zu flüssig bleibt. Wer die Suppe sehr lange warmhalten möchte, kann die Kartoffeln auch separat kochen und erst kurz vor dem Servieren unterheben.
Am entspanntesten ist ein großer Topf auf niedriger Hitze. Die Suppe sollte nur sanft ziehen, nicht kochen. Zwischendurch rühre ich immer wieder um, damit nichts ansetzt. Falls die Suppe dicker wird oder zu viel Flüssigkeit verdampft, einfach etwas Brühe oder heißes Wasser ergänzen. Geschmacklich schadet das nicht, im Gegenteil, die Gewürze sind intensiv genug.
Ein leckeres Rindergulasch ist bei uns immer ganz hoch im Kurs! Es ist kein Rezept, das es häufig im Alltag[…]
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