Pfirsich oder Nektarine zum Backen: Was eignet sich besser?
Pfirsiche und Nektarinen sind sich sehr ähnlich und können in vielen Kuchenrezepten gegeneinander ausgetauscht werden. Trotzdem gibt es kleine Unterschiede,[…]
Mehr dazuWenn Pfirsiche richtig reif sind, braucht es gar nicht viel, damit daraus etwas richtig Feines wird. Dieses Pfirsichkompott ist schnell gekocht, herrlich fruchtig und eine schöne Möglichkeit, Pfirsiche zu verwerten, die schon ein bisschen weich geworden sind. Ich mache Pfirsichkompott besonders gern im Sommer, wenn die Früchte süß duften und man eigentlich nur noch ein bisschen Zitrone, Vanille und etwas Süße dazugeben muss. Nach ein paar Minuten im Topf entsteht ein Kompott, das wunderbar zu Joghurt, Milchreis, Eis, Waffeln oder Käsekuchen passt. Du kannst es stückig lassen oder etwas weicher kochen, je nachdem, wozu du es servieren möchtest. Für mich ist es genau so ein kleines Alltagsrezept, das ohne viel Aufwand aus ein paar Pfirsichen ein richtig schönes Dessert macht.

Für Pfirsichkompott sind reife, aromatische Pfirsiche ideal. Sie sollten leicht nachgeben, aber noch nicht matschig sein. Dann behalten die Stücke beim Kochen besser ihre Form und das Kompott wird nicht zu breiig. Wenn deine Pfirsiche schon sehr weich sind, kannst du sie trotzdem verwenden. Dann solltest du sie nur kürzer köcheln lassen und nicht zu stark rühren. Gerade zum Unterheben in Joghurt oder als Dessertsoße ist ein weicheres Kompott sogar sehr schön. Harte Pfirsiche brauchen etwas länger im Topf. In dem Fall hilft es, sie kleiner zu schneiden und mit etwas mehr Flüssigkeit sanft zu garen, bis sie weich genug sind.
Wasche zuerst die Pfirsiche, entsteine sie und schneide sie in Spalten oder kleine Stücke. Wenn du die Schale nicht magst, kannst du die Pfirsiche vorher häuten. Für den Alltag lasse ich sie oft dran, besonders wenn sie dünn und zart ist. Dann gibst du die Pfirsiche mit etwas Wasser oder Apfelsaft, Zucker, Zitronensaft und Vanille in einen Topf. Alles einmal aufkochen lassen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft köcheln lassen. Die Pfirsiche sollen weich werden, aber nicht komplett zerfallen. Nach einigen Minuten kannst du prüfen, ob dir die Konsistenz gefällt. Magst du das Pfirsichkompott stückig, nimmst du es früher vom Herd. Für eine weichere Variante lässt du es etwas länger ziehen. Zum Schluss noch einmal abschmecken: Vielleicht braucht es noch einen Spritzer Zitrone oder ein wenig Süße.
Nein, du musst Pfirsiche für Kompott nicht unbedingt schälen. Die Schale kann dranbleiben, wenn sie dich nicht stört und schön zart ist. Das spart Zeit und macht das Rezept unkomplizierter. Wenn du ein besonders feines Pfirsichkompott möchtest, kannst du die Pfirsiche häuten. Dafür ritzt du die Schale leicht ein, übergießt die Früchte kurz mit kochendem Wasser und schreckt sie danach kalt ab. Dann lässt sich die Schale meist gut abziehen. Mein Tipp: Für Dessertgläser oder Kuchenbelag lohnt sich das Schälen eher. Für Joghurt, Porridge oder Milchreis darf es ruhig etwas rustikaler sein.
Pfirsichkompott wird schnell zu weich, wenn die Früchte sehr reif sind oder zu lange kochen. Pfirsiche brauchen meist nicht viel Zeit. Lieber erst kurz garen, probieren und dann entscheiden, ob sie noch ein paar Minuten brauchen. Auch starkes Rühren kann die Stücke zerdrücken. Deshalb das Kompott nur vorsichtig bewegen und eher den Topf leicht schwenken, wenn sich alles verbinden soll. Wenn du ein stückiges Kompott möchtest, schneide die Pfirsiche nicht zu klein. Größere Spalten behalten ihre Form besser und sehen später auch schöner aus.
Frisch gekochtes Pfirsichkompott hält sich gut verschlossen im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Lass es vorher vollständig abkühlen und fülle es in ein sauberes Glas oder eine Frischhaltedose. Servieren kannst du es zu Vanilleeis, Joghurt, Quark, Milchreis, Grießbrei, Waffeln, Pancakes oder Käsekuchen. Auch als kleine Schicht im Dessertglas macht es richtig viel her. Wenn du größere Mengen Pfirsiche verwerten möchtest, kannst du das Kompott auch einkochen. Dafür solltest du sehr sauber arbeiten und passende Gläser verwenden. Für den schnellen Alltag reicht aber die Kühlschrank-Variante vollkommen aus.
Pfirsiche und Nektarinen sind sich sehr ähnlich und können in vielen Kuchenrezepten gegeneinander ausgetauscht werden. Trotzdem gibt es kleine Unterschiede,[…]
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