Beeren Crumble schnell und einfach gemacht
Dieser Beeren Crumble kommt vor allem im Sommer bei uns regelmäßig auf den Tisch. Die ganze Familie liebt den fruchtigen[…]
Mehr dazuPflaumencrumble ist immer eine gute Idee, wenn ein leckeres Dessert auf den Tisch kommen soll. Dafür braucht es keinen Kuchenboden und auch keine lange Vorbereitung. Die Früchte kommen einfach in eine Auflaufform und werden mit einer dicken Schicht Streusel bedeckt. Den Rest übernimmt der Backofen. Mein Pflaumencrumble Rezept bekommt durch die gemahlenen Mandeln besonders mürbe und knusprige Streusel. Darunter werden die Pflaumen weich und saftig, während Zimt und Vanille wunderbar mit ihrem leicht säuerlichen Geschmack harmonieren. Am besten schmeckt der Crumble noch warm, wenn der Fruchtsaft am Rand leicht blubbert und eine Kugel Vanilleeis langsam darauf schmilzt.

Zuerst werden die Pflaumen gewaschen, entsteint und je nach Größe geviertelt oder in dicke Spalten geschnitten. Anschließend vermischst du sie mit Zucker, Vanillezucker, Zimt und Zitronensaft. Die gemahlenen Mandeln nehmen später einen Teil des austretenden Fruchtsafts auf und werden deshalb ebenfalls unter die Früchte gemischt. Danach kommen die Pflaumen in die leicht gefettete Auflaufform. Verteile sie möglichst gleichmäßig, damit die Fruchtschicht überall ungefähr gleich hoch ist und später auch gleichmäßig gart.
Für die Streusel vermischst du Mehl, gemahlene Mandeln, Zucker, Salz und nach Wunsch etwas Zimt. Nun kommt die kalte Butter in kleinen Stücken dazu. Verarbeite alles nur so lange mit den Fingern, bis kleine und größere Streusel entstanden sind. Die Streusel werden locker auf den Pflaumen verteilt und nicht festgedrückt. Im Ofen ist der Pflaumencrumble fertig, sobald die Oberfläche goldbraun aussieht und der Fruchtsaft am Rand sichtbar köchelt. Nach dem Backen darf der Crumble noch kurz stehen bleiben. Dadurch beruhigt sich die heiße Fruchtfüllung und dickt etwas an. Ganz frisch aus dem Ofen wäre sie dagegen noch sehr flüssig und außerdem viel zu heiß.
Für knusprige Streusel sollte die Butter direkt aus dem Kühlschrank kommen. Wird sie bei der Zubereitung sehr weich, verbinden sich die Zutaten schnell zu einem kompakten Teig und die Streusel können im Ofen stärker verlaufen. Kalte Butter sorgt dagegen dafür, dass die einzelnen Stücke ihre Form besser behalten. Bearbeite die Streusel deshalb nur kurz mit den Fingerspitzen. Sobald kein loses Mehl mehr in der Schüssel liegt und sich grobe Krümel gebildet haben, kannst du aufhören. Einige größere Stücke sind ausdrücklich erwünscht, denn genau sie werden außen knusprig und bleiben innen leicht mürbe.
Sollte die Masse während der Zubereitung weich oder klebrig werden, stellst du sie einfach für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank. Dort wird die Butter wieder fest und die Streusel lassen sich anschließend besser verteilen. Auch beim Belegen solltest du nicht zu kräftig drücken. Locker verteilte Streusel werden gleichmäßiger gebräunt, während eine festgedrückte Decke eher kompakt backt. Außerdem muss der Crumble lange genug im Ofen bleiben, damit die Oberfläche wirklich goldbraun wird. Lass ihn nach dem Backen zunächst offen stehen. Unter einem Deckel oder einer Abdeckung würde sich Dampf sammeln, der die gerade noch knusprigen Streusel schnell wieder weich macht.
Pflaumen geben beim Backen recht unterschiedlich viel Saft ab. Besonders reife oder sehr weiche Früchte können deshalb eine deutlich flüssigere Füllung ergeben als feste Pflaumen. Die gemahlenen Mandeln im Rezept nehmen einen Teil dieser Flüssigkeit auf. Bei sehr saftigen Früchten kann das allerdings zu wenig sein. Dann kannst du zusätzlich ein bis zwei Teelöffel Speisestärke oder Puddingpulver mit den Pflaumen vermischen. Wichtig ist außerdem, den Crumble nach dem Backen etwas ruhen zu lassen. Die Füllung ist direkt aus dem Ofen noch sehr heiß und flüssig, wird beim leichten Abkühlen aber deutlich sämiger.
Ist der Pflaumencrumble trotzdem zu wässrig, kann das verschiedene Gründe haben:
Am Geschmack ändert eine etwas flüssigere Füllung natürlich nichts. Serviere den Crumble dann einfach in kleinen Schalen, sodass der aromatische Pflaumensaft mit auf den Teller kommt.
Du kannst den Pflaumencrumble genauso gut mit Zwetschgen statt Pflaumen backen. Zwetschgen sind meist länglicher, haben festeres Fruchtfleisch und geben häufig etwas weniger Saft ab. Pflaumen sind dagegen oft runder, süßer und saftiger. Daher kann ein Crumble mit Pflaumen etwas weicher und flüssiger werden. Für Zwetschgen kannst du das Rezept grundsätzlich unverändert verwenden. Sind die Früchte eher fest und wenig saftig, brauchst du möglicherweise keine zusätzliche Speisestärke. Die gemahlenen Mandeln reichen dann meist aus. Auch Mirabellen, Renekloden oder eine Mischung aus Pflaumen und Äpfeln passen gut zu den Mandelstreuseln. Sehr süße Früchte brauchen dabei etwas weniger Zucker, während säuerliche Sorten ruhig etwas großzügiger gesüßt werden dürfen. Du kannst außerdem einen Teil der Pflaumen durch Beeren ersetzen. Himbeeren oder Brombeeren bringen eine angenehme Säure mit, geben allerdings ebenfalls viel Saft ab. In diesem Fall würde ich die zusätzliche Speisestärke nicht weglassen.Apfelsaft einrühren. Gib die Flüssigkeit nach und nach dazu, bis das Kompott wieder die gewünschte Konsistenz hat.
Auch tiefgekühlte Pflaumen eignen sich für den Crumble. Gib sie am besten direkt gefroren in die Auflaufform, denn beim vorherigen Auftauen verlieren sie viel Flüssigkeit und werden schnell weich. Da gefrorene Früchte den Crumble zunächst abkühlen, kann sich die Backzeit etwas verlängern. Entscheide deshalb nicht nur nach der Uhr. Die Streusel sollten goldbraun sein und die Fruchtfüllung muss am Rand sichtbar blubbern. Zusätzlich würde ich bei tiefgekühlten Pflaumen etwas Speisestärke verwenden. Sie bindet das Tauwasser, das während des Backens austritt. Pflaumen aus dem Glas funktionieren ebenfalls, sollten vorher aber sehr gründlich abtropfen. Da sie bereits weich und häufig gesüßt sind, brauchst du weniger zusätzlichen Zucker und meist auch eine kürzere Backzeit.
Am liebsten serviere ich den Pflaumencrumble noch lauwarm. Dann sind die Früchte weich und aromatisch, während die Mandelstreusel oben schön knusprig bleiben. Besonders gut passen dazu:
Vanilleeis ist auf dem warmen Crumble besonders lecker, weil es langsam schmilzt und sich mit dem Pflaumensaft verbindet. Möchtest du den Crumble kalt servieren, passen Schlagsahne oder Vanillecreme besser dazu. Der Pflaumencrumble ist übrigens nicht nur ein Dessert. Mit einer Tasse Kaffee kannst du ihn genauso gut anstelle eines klassischen Pflaumenkuchens servieren. Da er keinen Boden hat, steht dabei allerdings ganz klar die Kombination aus Früchten und Streuseln im Mittelpunkt.
Du kannst sowohl die Pflaumen als auch die Streusel einige Stunden vorher vorbereiten. Bewahre beides getrennt im Kühlschrank auf und setze den Crumble erst kurz vor dem Backen zusammen. Würden die rohen Pflaumen lange unter den Streuseln stehen, könnten sie bereits Saft ziehen und die Oberfläche weich machen. Die Streusel lassen sich sogar mehrere Tage im Voraus zubereiten. Gut verschlossen bleiben sie im Kühlschrank frisch. Du kannst sie außerdem auf einem Teller vorfrieren und danach in einen Gefrierbeutel umfüllen. So hast du jederzeit fertige Streusel für einen schnellen Crumble zur Hand.
Reste bewahrst du abgedeckt im Kühlschrank auf und verbrauchst sie möglichst innerhalb von zwei Tagen. Beim Abkühlen werden die Streusel durch die Fruchtfüllung etwas weicher, das lässt sich jedoch leicht ändern. Erwärme den Crumble einfach noch einmal für einige Minuten im Backofen. Dadurch wird die Oberfläche wieder knuspriger. Auch Einfrieren ist möglich. Du kannst den Crumble entweder ungebacken oder bereits fertig gebacken einfrieren. Zum Aufwärmen eignet sich der Backofen besser als die Mikrowelle, denn dort werden die Streusel wieder knusprig und nicht weich.
Dieser Beeren Crumble kommt vor allem im Sommer bei uns regelmäßig auf den Tisch. Die ganze Familie liebt den fruchtigen[…]
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