Quarkauflauf mit Grieß
Dieser Quarkauflauf ist ein tolles Frühstück oder eine leckere Süßspeise für Zwischendurch. Dank Quark und Grieß sättigt er wirklich wunderbar[…]
Mehr dazuMuffins dürfen für mich vor allem eines sein: richtig schön saftig. Genau dafür ist Quark im Teig perfekt. Diese Quark Muffins werden wunderbar weich und locker und bekommen durch den Zucker oben drauf eine feine, leicht knusprige Kruste. Ein bisschen Zitronenabrieb sorgt zusätzlich für Frische und passt richtig gut zum milden Quark. Das Schöne an dem Rezept: Die Muffins sind schnell zusammengerührt und brauchen keine ausgefallenen Zutaten. Trotzdem schmecken sie alles andere als langweilig und bleiben auch nach dem Auskühlen schön saftig.

Gib zuerst die Eier zusammen mit Zucker, Salz, Vanillezucker und Öl in eine große Schüssel. Schlage alles ungefähr fünf Minuten auf. Die Masse sollte dabei heller werden und deutlich an Volumen gewinnen. Dieser Schritt ist wichtig, weil die Quark Muffins dadurch später lockerer werden. Danach gibst du den Zitronenabrieb dazu. Vermische Mehl und Backpulver vorher kurz miteinander, damit sich das Backpulver gleichmäßig verteilt. Anschließend kommen Mehlmischung und Quark zur Eiermasse. Jetzt solltest du den Teig nur noch kurz verrühren. Sobald kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, reicht es vollkommen aus. Wenn du Muffinteig mit Mehl zu lange rührst, kann er fester werden. Gerade bei Quark Muffins lohnt es sich deshalb, hier wirklich nur so lange zu rühren wie nötig. Verteile den Teig anschließend gleichmäßig auf 12 Muffinförmchen. Die Förmchen sollten ungefähr zu zwei Dritteln gefüllt sein. Danach streust du den restlichen Zucker auf die Oberfläche. Die Quark Muffins kommen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 22 bis 25 Minuten in den Backofen.
Quark enthält viel Feuchtigkeit und genau das macht ihn für Muffinteig so praktisch. Während des Backens bleibt ein Teil dieser Feuchtigkeit im Teig. Dadurch trocknen die Muffins nicht so schnell aus und bleiben auch nach dem Auskühlen schön weich. Zusätzlich verwende ich Öl statt Butter. Öl bleibt bei Raumtemperatur flüssig und sorgt deshalb ebenfalls dafür, dass die Muffins länger saftig bleiben. Die Kombination aus Quark und Öl funktioniert besonders gut, wenn du Muffins magst, die innen weich und eher feinporig sind. Trotzdem solltest du die Backzeit nicht unnötig verlängern. Auch ein saftiger Teig kann trocken werden, wenn die Muffins zu lange im Ofen bleiben. Prüfe deshalb am besten ab etwa 22 Minuten mit einem Holzstäbchen, ob sie fertig sind.
Für dieses Rezept kannst du sowohl Magerquark als auch Quark mit 20 Prozent Fett verwenden. Mit beiden Varianten funktioniert der Teig gut. Magerquark ist etwas fester und fettärmer. Quark mit 20 Prozent Fett schmeckt etwas voller und macht den Teig minimal cremiger. Einen großen Unterschied bei der Zubereitung gibt es aber nicht. Du kannst deshalb einfach die Sorte nehmen, die du ohnehin zu Hause hast. Den Quark musst du vorher nicht abtropfen lassen. Gib ihn direkt aus dem Becher in den Teig. Wichtig ist nur, dass du ihn zusammen mit dem Mehl wirklich nur kurz unterrührst. Joghurt würde ich bei diesem Rezept nicht einfach eins zu eins als Ersatz nehmen. Er ist meist deutlich flüssiger und verändert dadurch die Konsistenz des Muffinteigs. Eine mögliche Alternative ist stattdessen Skyr.
Wenn Quark Muffins nicht locker werden, liegt es meistens nicht am Quark selbst. Häufig wird der Teig nach der Zugabe von Mehl einfach zu lange gerührt. Sobald Mehl mit Flüssigkeit vermischt wird, beginnt sich Gluten zu bilden. Das ist beim Brot gewünscht, bei Muffins aber deutlich weniger. Wenn du den Teig sehr lange rührst, kann die Struktur fester werden und die Muffins verlieren ihre lockere Konsistenz. Deshalb solltest du die Eier-Zucker-Masse am Anfang ruhig mehrere Minuten aufschlagen. Dort darfst du wirklich Luft in den Teig bringen. Sobald Mehl und Quark dazukommen, wechselst du zu kurzem Rühren. Auch zu viel Mehl kann die Quark Muffins trocken und fest machen. Wiege das Mehl deshalb am besten genau ab und vermeide es, zusätzlich noch Mehl in den Teig zu geben, nur weil er etwas weicher aussieht. Muffinteig darf ruhig cremig sein.
Die Zuckerschicht ist bei diesen Quark Muffins ein kleines Extra, das geschmacklich wirklich viel ausmacht. Der Zucker wird direkt vor dem Backen auf dem ungebackenen Teig verteilt. Im Backofen beginnt ein Teil des Zuckers zu schmelzen. Dadurch entsteht auf der Oberfläche eine leicht knusprige Schicht. Innen bleiben die Muffins dagegen weich und saftig. Verteile den Zucker möglichst gleichmäßig auf allen zwölf Muffins. So bekommt jeder Muffin etwas von der Kruste ab. Wenn du die Oberfläche noch etwas aromatischer möchtest, kannst du einen Teil des Zuckers auch mit etwas Vanillezucker mischen. Einen zusätzlichen Guss brauchst du bei diesen Muffins eigentlich nicht. Gerade die schlichte Zuckerschicht passt sehr gut zur leichten Zitronennote und zum Quarkteig.
Das Grundrezept eignet sich gut für kleine Abwandlungen. Besonders Beeren passen sehr gut zu Quark und Zitronenabrieb. Du kannst zum Beispiel Blaubeeren oder Himbeeren ganz zum Schluss vorsichtig unter den fertigen Teig heben. Wenn du tiefgekühlte Beeren verwendest, musst du sie vorher nicht auftauen. Dadurch geben sie beim Unterheben weniger Saft ab und färben den Teig nicht so stark. Auch kleine Apfelstücke passen gut. Schneide sie möglichst klein, damit sie sich im Teig verteilen und die Muffins gleichmäßig backen. Bei der Menge solltest du aber etwas zurückhaltend sein. Zu viel Obst bringt zusätzliche Flüssigkeit in den Teig und kann dazu führen, dass die Muffins innen sehr weich bleiben oder länger backen müssen.
Lass die Quark Muffins nach dem Backen erst vollständig auskühlen. Am besten nimmst du sie nach einigen Minuten aus dem Muffinblech und setzt sie auf ein Kuchengitter. So kann die Wärme rundherum entweichen und die Unterseite wird nicht feucht. Wenn die Muffins komplett ausgekühlt sind, kannst du sie in einer gut schließenden Dose aufbewahren. Durch den Quark und das Öl bleiben sie auch am nächsten Tag noch schön weich. Für eine längere Aufbewahrung kannst du die Muffins auch einfrieren. Lass sie dafür vollständig abkühlen und friere sie anschließend gut verpackt ein. Zum Auftauen reicht es, sie bei Raumtemperatur liegen zu lassen. Wenn du sie danach wieder etwas wie frisch gebacken möchtest, kannst du sie für wenige Minuten bei niedriger Temperatur in den Backofen geben.
Dieser Quarkauflauf ist ein tolles Frühstück oder eine leckere Süßspeise für Zwischendurch. Dank Quark und Grieß sättigt er wirklich wunderbar[…]
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2 Kommentare anderer User
Elias Becker
4. Sep.. 2026, 11:48 UhrIch habe sie gestern ausprobiert und mir und meinen Kindern hat es hervorragend geschmeckt! ☺️
Simone Schäfer
5. Sep.. 2026, 09:58 UhrDas freut mich riesig! Danke dir für dein Feedback! 🙂
Liebe Grüße
Simone