Biscoff Eis
Biscoff Eis schmeckt nach Karamellkeksen in ihrer besten Form: cremig, leicht würzig und mit kleinen knusprigen Keksstücken. Genau diese Mischung[…]
Mehr dazuRaffaello Eis ist für mich die perfekte Sorte für alle, die weiße Schokolade und Kokos lieben. Die Eiscreme schmeckt mild, sahnig und herrlich nach Kokos, während Raffaello-Kugeln und gehackte Mandeln beim Löffeln für kleine knusprige Überraschungen sorgen. In der Ninja Creami bekommt die gefrorene Basis eine wunderbar cremige Konsistenz. Besonders gut gefällt mir, dass die Raffaello erst am Ende dazukommen. So bleiben Kokoshülle, Mandel und Waffel beim Essen spürbar, anstatt komplett in der Eismasse zu verschwinden.

Erwärme die Milch in einem kleinen Topf, ohne sie aufzukochen. Gib die gehackte weiße Schokolade dazu und rühre so lange, bis sie vollständig geschmolzen ist. Anschließend kommen Kokosmilch, Sahne, Kokosraspeln, Salz und optional Vanille dazu. Zusätzlichen Zucker würde ich erst nach einer Kostprobe einrühren. Häufig ist die Mischung durch die weiße Schokolade bereits süß genug. Für eine besonders feine Konsistenz kannst du die gesamte Basis kurz mit einem Pürierstab bearbeiten. Dadurch werden die Kokosraspeln kleiner und verteilen sich besser. Ich mag ein wenig Kokosstruktur im Eis, möchte beim Löffeln aber auch nicht auf langen, trockenen Raspeln herumkauen. Lass die Mischung vollständig auskühlen, bevor du sie in den Creami-Becher füllst. Danach muss sie 12 bis 24 Stunden gerade und vollständig durchfrieren.
Bei diesem Rezept würde ich mit zusätzlichem Zucker sehr vorsichtig umgehen. Weiße Schokolade gehört ohnehin zu den süßeren Schokoladensorten, und später kommen noch die Raffaello-Kugeln hinzu. Probier die kalte Eisbasis deshalb vor dem Einfrieren. Sie darf leicht süßer wirken als gewünscht, weil die Kälte die Wahrnehmung von Süße etwas dämpft. Sie sollte aber nicht schon in flüssiger Form klebrig-süß schmecken.
Setze den komplett durchgefrorenen Becher in die Ninja Creami und verarbeite die Basis im Modus „Ice Cream“. Durch weiße Schokolade, Sahne und Kokosmilch wird das Ergebnis häufig schon nach dem ersten Durchlauf schön cremig. Sieht die Masse noch trocken oder krümelig aus, gib einen Esslöffel Milch in die Mitte und starte einen Re-Spin. Mehr Flüssigkeit würde ich erst danach ergänzen. Zu viel auf einmal macht das Eis schnell sehr weich. Für den Mix-in formst du anschließend eine kleine Mulde in der Mitte. Gib die grob zerteilten Raffaello-Kugeln und nach Wunsch gehackte Mandeln hinein. Mit der Mix-in-Funktion werden sie verteilt, ohne komplett zerkleinert zu werden.
Raffaello-Kugeln bestehen nicht nur aus Creme. Auch die dünne Waffel, die Kokoshülle und die Mandel in der Mitte machen ihren typischen Charakter aus. Würdest du die Kugeln bereits in die flüssige Basis geben, würden sie während des Einfrierens weich werden. Beim ersten Creami-Durchlauf bliebe davon kaum noch Struktur übrig. Als Mix-in entstehen dagegen kleine Stücke, die sich deutlich von der cremigen Eisbase abheben. Die gehackten Mandeln verstärken diesen Kontrast. Ich röste sie gerne kurz ohne Fett in einer Pfanne, lasse sie vollständig auskühlen und gebe sie dann zusammen mit den Raffaello ins Eis.
Mit fein gemahlenen Kokosraspeln wird das Eis glatter und erinnert stärker an eine klassische Eiscreme. Gröbere Raspeln bleiben deutlicher spürbar und bringen mehr Kokosstruktur mit. Ich bevorzuge einen Mittelweg: Die Raspeln kommen in die Basis und werden kurz mit dem Pürierstab zerkleinert. Dadurch ist das Kokosaroma überall vorhanden, ohne dass das Eis trocken oder faserig wirkt. Zusätzliche Kokosraspeln kannst du später als Topping verwenden. Kurz angeröstet werden sie goldbraun und bekommen ein kräftigeres, fast leicht karamelliges Aroma.
Mit einer klassischen Eismaschine funktioniert die gleiche Basis ebenfalls. Lass sie vollständig im Kühlschrank abkühlen und gib sie anschließend in die laufende Maschine. Raffaello und Mandeln kommen erst kurz vor Ende der Gefrierzeit dazu. Ohne Eismaschine füllst du die kalte Mischung in eine flache, gefriergeeignete Form. Während des Gefrierens solltest du sie ungefähr alle 30 bis 45 Minuten gründlich durchrühren. So werden die Eiskristalle kleiner und die Masse bleibt cremiger. Die Raffaello-Stücke hebst du erst unter, wenn das Eis bereits deutlich angefroren ist. Ganz so fein wie aus der Ninja Creami wird diese Variante meistens nicht, geschmacklich funktioniert sie aber richtig gut.
Raffaello Eis ist bereits ziemlich üppig, deshalb braucht es beim Servieren keine große Topping-Show. Ein paar gezielte Extras machen sich aber richtig gut:
Besonders gerne kombiniere ich das süße Kokos-Eis mit Himbeeren. Die leichte Säure der Früchte nimmt der weißen Schokolade etwas Schwere und macht jede Kugel frischer.
Biscoff Eis schmeckt nach Karamellkeksen in ihrer besten Form: cremig, leicht würzig und mit kleinen knusprigen Keksstücken. Genau diese Mischung[…]
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