Grießschmarrn
Grießschmarrn ist ein Dessert, das Kindheitserinnerungen weckt und Gemütlichkeit auf den Teller bringt. Der Klassiker aus der österreichischen und süddeutschen[…]
Mehr dazuGrießschnitten sind für mich ein klassisches Wohlfühlessen und etwas, das man macht, wenn man Lust auf etwas Warmes, Süßes und Knuspriges hat. Die Basis ist ein fester Grießbrei, der nach dem Abkühlen geschnitten, paniert und in Butter gebraten wird. Mehr braucht es eigentlich nicht. Gerade deshalb funktionieren Grießschnitten so gut: wenige Zutaten, klare Schritte und am Ende etwas, das nach Kindheit und Gemütlichkeit schmeckt.
Damit Grießschnitten gelingen, muss der Grießbrei wirklich fest sein. Am besten kocht man ihn bewusst etwas dicker, füllt ihn in eine flache Form und lässt ihn komplett auskühlen. Lauwarm reicht nicht, denn der Brei sollte stabil sein, bevor er weiterverarbeitet wird. Nach dem Auskühlen lässt sich der Grießbrei sauber schneiden. Dreiecke oder Rauten sind dabei besonders praktisch: Sie liegen gut in der Pfanne, bekommen mehr knusprige Kanten und sehen später auf dem Teller einfach schöner aus als grobe Rechtecke. Außerdem lassen sie sich beim Braten leichter wenden, ohne zu brechen.

Grießschnitten sind im Alltag wirklich praktisch. Der eigentliche Aufwand liegt im Kochen des Grießbreis, alles danach ist flexibel. Der Brei kann problemlos mehrere Stunden, oft sogar über Nacht, im Kühlschrank stehen. Gerade im Familienalltag oder wenn man Gäste erwartet, ist das ein großer Vorteil. Die Schnitten lassen sich bereits portionieren, panieren und bis zum Braten kühl lagern. So entsteht kein Zeitdruck und man kann sie dennoch frisch gebraten genießen. Auch Reste sind unproblematisch, denn gebratene Grießschnitten können erneut erwärmt werden, ohne trocken zu werden. Kalt schmecken sie übrigens auch wunderbar!
Gute Grießschnitten sind innen weich, aber nicht flüssig. Sie sollen beim Schneiden ihre Form halten und beim Braten nicht auseinanderfallen. Genau deshalb ist ein fester Grießbrei entscheidend. Die äußere Schicht bringt den Kontrast: knusprig, leicht gebräunt. Diese Kombination aus cremigem Kern und fester Hülle ist das, was viele an Grießschnitten schätzen.
Grießschnitten lassen sich vielseitig kombinieren. Klassisch passen Fruchtbeilagen wie Apfelmus, Zwetschgenröster oder Kirschkompott, weil ihre Säure einen guten Gegenpol zur milden Süße bildet. Auch Vanillesoße oder ein Klecks Joghurt funktionieren, wenn man noch eine cremige Komponente braucht.
Gleichzeitig lassen sich Grießschnitten gut an verschiedene Anlässe anpassen. Als süße Hauptmahlzeit sind sie sättigend genug, vor allem mit Frucht oder Kompott. Als Dessert nach einem leichten Essen wirken sie nicht überladen, sondern nur leicht süß.
Grießschnitten sind kein klassischer Nachtisch wie Kuchen oder Pudding. Durch die Kombination aus Milch, Grieß und Ei sind sie deutlich sättigender. Deshalb werden sie in vielen Haushalten bewusst als Hauptgericht serviert, oft mit Fruchtkompott oder Apfelmus. Gleichzeitig funktionieren sie auch hervorragend als Dessert, vor allem nach einem leichten Essen. Eine kleine Portion reicht aus, damit der Geschmack passt und der süße Hunger gestillt ist. Ob du sie also als süße Hauptspeise oder als etwas größeres Dessert servieren möchtest, kannst du ganz nach deinem Bedarf entscheiden. Beides funktioniert wunderbar und genau das macht die Grießschnitten so besonders.
Für Grießschnitten wird klassischer Weichweizengrieß verwendet. Er sorgt für eine glatte, gleichmäßige Konsistenz und lässt sich nach dem Abkühlen gut schneiden. Feiner Grieß ergibt besonders cremige Schnitten, während etwas gröberer Grieß mehr Biss mitbringt. Beide Varianten funktionieren, entscheidend ist, dass der Grieß für Süßspeisen geeignet ist. Du kannst außerdem entscheiden, ob dir Weizen- oder Dinkelgrieß lieber ist, beides funktioniert wunderbar.
Hartweizengrieß oder Grieß für herzhafte Gerichte ist weniger geeignet, da er eine andere Struktur entwickelt und nicht so gleichmäßig bindet.
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