Schnelles Limetten-Mousse mit Joghurt!
Dieses Limetten-Mousse ist das perfekte Sommerdessert! Limettenabrieb und Limettensaft bringen einen tollen fruchtigen Geschmack, der nicht besser zum Sommer passen[…]
Mehr dazuDieses Rezept für Joghurtbombe gehört zu den Desserts, die im Sommer immer bei mir auf den Tisch kommen. Die Joghurtcreme wird luftig aufgeschlagen, darf über Nacht in Ruhe abtropfen und lässt sich am nächsten Tag direkt auf eine Platte stürzen. Besonders gerne serviere ich sie mit einer fruchtigen Beerensoße. Die leichte Säure der Beeren passt perfekt zur süßen Joghurt-Sahne-Creme und macht das Dessert angenehm frisch. Für Gäste ist die Joghurtbombe ideal, weil fast die ganze Arbeit schon am Vortag erledigt wird. Kurz vor dem Servieren fehlen nur noch die Soße und ein paar frische Beeren zur Dekoration.

Verrühre den Joghurt mit Zucker, Vanille und Zitronensaft, bis eine glatte Creme entstanden ist. Möchtest du zusätzlich Zitronenschale verwenden, kommt sie ebenfalls jetzt dazu. Schlage die kalte Sahne steif. Hebe sie anschließend vorsichtig unter die Joghurtmasse. Dabei solltest du nicht zu kräftig rühren, damit möglichst viel Luft in der Creme bleibt. Lege ein großes Sieb mit einem sauberen Küchentuch oder Passiertuch aus und stelle es auf eine passende Schüssel. Zwischen Sieb und Schüsselboden muss genügend Platz bleiben, damit die Flüssigkeit ablaufen kann. Fülle die Joghurtmasse hinein und schlage das Tuch locker darüber. Nun kommt die Joghurtbombe für mindestens acht Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank.
Während der Ruhezeit verliert die Joghurtmasse überschüssige Molke. Dadurch wird sie fester und behält nach dem Stürzen ihre typische Kuppelform. Diesen Schritt solltest du nicht verkürzen. Ist die Creme noch zu weich, kann sie beim Stürzen auseinanderlaufen und erinnert eher an eine Joghurtcreme als an eine Joghurtbombe. Je flüssiger der verwendete Joghurt ist, desto wichtiger ist eine lange Abtropfzeit. Mit griechischem Joghurt wird die Masse meist schneller stabil als mit normalem Naturjoghurt. Die aufgefangene Flüssigkeit kannst du anschließend wegschütten oder für einen Smoothie verwenden.
Am nächsten Tag stellst du eine große Platte oder einen ausreichend tiefen Teller auf das Sieb. Drehe beides mit einer schnellen, aber kontrollierten Bewegung um. Hebe zuerst das Sieb ab. Danach kannst du das Tuch langsam von der Oberfläche lösen. Bleibt etwas Creme daran hängen, hilft es, das Tuch vorsichtig seitlich abzuziehen statt gerade nach oben. Falls die Form nicht vollkommen gleichmäßig aussieht, ist das kein Problem. Mit Beerensoße und frischen Früchten lassen sich kleine Unebenheiten leicht verdecken. Ich stelle die gestürzte Joghurtbombe gerne noch einmal kurz kalt, während ich die Beerensoße vorbereite.
Für die Soße pürierst du die Beeren mit Zucker und Zitronensaft. Tiefgekühlte Früchte sollten vorher etwas antauen, damit sie sich leichter verarbeiten lassen. Möchtest du eine besonders feine Soße, streichst du sie anschließend durch ein Sieb. Das lohnt sich vor allem bei Himbeeren oder Johannisbeeren, deren Kerne recht deutlich zu spüren sind.
Ist die Beerensoße zu dick, kannst du einen kleinen Schluck Wasser oder Fruchtsaft ergänzen. Zu flüssige Soße lässt sich mit einigen zusätzlichen Beeren wieder andicken. Gieße die Soße erst kurz vor dem Servieren über die Joghurtbombe. So bleibt die helle Oberfläche länger schön und die Beerenfarbe läuft nicht vollständig in die Creme.
Die Joghurtbombe eignet sich hervorragend als Dessert zum Vorbereiten. Du kannst sie am Abend ansetzen und am folgenden Tag stürzen und servieren. Die Beerensoße lässt sich ebenfalls am Vortag zubereiten. Bewahre sie getrennt in einem verschlossenen Glas im Kühlschrank auf und rühre sie vor dem Servieren noch einmal durch. Im Kühlschrank hält sich die fertige Joghurtbombe etwa zwei Tage. Einfrieren würde ich sie nicht, weil Joghurt und Sahne nach dem Auftauen Wasser verlieren und ihre cremige Konsistenz verändern können. Statt Beerensoße passen auch Mangopüree, Kirschkompott oder Pfirsiche dazu. Für etwas Biss kannst du geröstete Mandeln, gehackte Pistazien oder zerbröselte Baiser-Stückchen darübergeben.
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