Rezept für weiche Lebkuchen
Weiche Lebkuchen entdeckt man in der Vorweihnachtszeit in jedem Supermarkt: große Herzen, Sterne oder Brezeln, dick mit Schokolade überzogen und[…]
Mehr dazuLebkuchen vom Blech ist die einfachste und alltagstauglichste Art, aromatischen Weihnachtslebkuchen zu backen. Kein Ausstechen, kein Formen, kein Stress, denn der Teig wird angerührt, aufs Blech gestrichen und ergibt saftige, würzige Stücke, die an klassischen Blechkuchen erinnern, aber mit vollem Lebkuchenaroma. Perfekt für alle, die viele Personen versorgen wollen, Last-Minute-Gebäck brauchen oder es unkompliziert mögen.
Typisch für den würzigen Kuchen sind Zimt, Nelken, Kardamom, Muskat und Piment. Fertige Lebkuchengewürze funktionieren super, aber wer den Geschmack personalisieren will, kann die Mischung selbst anpassen. Mehr Zimt sorgt für klassischen Geschmack, mehr Nelke für Weihnachtsmarktcharakter, etwas Kakao macht den Teig schokoladiger.
Eine Prise Zitronen- oder Orangenschale bringt außerdem Frische, die perfekt zu Nüssen passt. Gerade beim Blechlebkuchen lohnt es sich, die Gewürze gut auszubalancieren, denn der Teig ist dünner und man schmeckt alles heraus.

Lebkuchen vom Blech ist extrem flexibel. Daher kannst du den Geschmack an deine Vorlieben anpassen. Für mich gehören beispielsweise gehackte Nüsse dazu. Wer mag, kann auch Orangeat und Zitronat verwenden, es sollten aber sehr fein gehackt werden, damit sie nicht dominieren.
Rosinen funktionieren ebenfalls gut, müssen aber in wenig Saft oder Rum eingeweicht werden, damit sie beim Backen nicht austrocknen. Wichtig ist, denn Teig nicht zu überladen. Denn zu viele Zutaten verwirren den Geschmack und ergeben eine ungleichmäßige Konsistenz.
Lebkuchen vom Blech liegen genau in der Mitte. Sie sind nicht so fest wie klassische Lebkuchen und erinnern daher eher an einen saftigen Blechkuchen. Geschmack gesehen, schmecken sie allerdings wie das Original.
Der klassische Lebkuchenguss besteht aus Puderzucker und etwas Zitronensaft oder Wasser. Die Konsistenz sollte dünnflüssig sein, damit er leicht verläuft und eine glatte, zarte Schicht bildet. Wird er zu dick, sieht er stumpf aus und reißt beim Schneiden.
Der Guss kommt auf den noch leicht warmen Lebkuchen, denn dann zieht er besser ein und bildet die typische Oberfläche. Alternativ funktioniert auch Schokolade, am besten Zartbitter, weil sie die Süße des Teigs ausgleicht. Wenn du sie auf dem Kuchen verteilst, sollte der allerdings ausgekühlt sein. Eine schöne Deko sind ganze Mandeln oder ein paar weihnachtliche Zuckerstreusel.
Weiche Lebkuchen entdeckt man in der Vorweihnachtszeit in jedem Supermarkt: große Herzen, Sterne oder Brezeln, dick mit Schokolade überzogen und[…]
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