Gurkensalat: der leichte und frische Genuss!
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Mehr dazuEin gutes Rezept für schwäbischen Kartoffelsalat steht und fällt für mich mit der richtigen Konsistenz. Er soll nicht trocken sein, aber auch nicht in Brühe schwimmen. Schwäbischer Kartoffelsalat muss schön schlotzig sein. Genau das macht ihn so besonders. Ich liebe diesen Kartoffelsalat vor allem zu Maultaschen, Schnitzel, Würstchen oder einfach mit frischem Brot. Er kommt ohne Mayo aus, schmeckt dadurch leichter und trotzdem richtig herzhaft. Die warmen Kartoffeln nehmen die Brühe wunderbar auf, der Essig bringt Frische dazu und ein bisschen Senf macht das Dressing schön rund. Für mich ist das einer dieser Klassiker, bei denen man mit wenigen Zutaten richtig viel Geschmack hinbekommt.

Zuerst kochst du die Kartoffeln mit Schale, bis sie gar sind. Danach sollten sie kurz ausdampfen, aber nicht komplett kalt werden. Am besten pellst du sie noch warm und schneidest sie direkt in dünne Scheiben. Genau dann nehmen sie die Brühe besonders gut auf.
Die Zwiebel würfelst du sehr fein und übergießt sie mit etwas heißer Brühe. Das nimmt die rohe Schärfe und macht den Geschmack angenehmer. Gerade bei einem Kartoffelsalat ohne Mayo finde ich das wichtig, weil die Zwiebel sonst schnell zu sehr hervorsticht.
Jetzt kommt die heiße Brühe nach und nach über die Kartoffelscheiben. Nicht alles auf einmal hineinkippen. Lieber portionsweise dazugeben und vorsichtig mischen. Die Kartoffeln sollen die Flüssigkeit aufnehmen und langsam diese typische schlotzige Konsistenz bekommen.
Danach rührst du Essig, Senf, Salz und Pfeffer unter. Erst zum Schluss kommt das Öl dazu. Das klingt vielleicht nach einer Kleinigkeit, macht aber einen Unterschied. Wenn das Öl zu früh hineinkommt, nehmen die Kartoffeln die Brühe schlechter auf.
Zum Schluss hebst du nach Wunsch Schnittlauch oder Petersilie unter. Dann darf der schwäbische Kartoffelsalat mindestens 20 bis 30 Minuten ziehen. Danach unbedingt noch einmal abschmecken. Meistens braucht er noch einen kleinen Schluck Brühe, etwas Salz oder einen Hauch Essig.
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt bei diesem Rezept. Kalte Kartoffeln nehmen die Brühe nicht so gut auf. Warme Kartoffelscheiben saugen sich dagegen richtig schön mit dem Dressing voll und werden dadurch saftig statt trocken.
Ich pelle und schneide die Kartoffeln deshalb immer, solange sie noch gut warm sind. Ja, das ist manchmal etwas heiß an den Fingern, aber es lohnt sich. Wenn du wartest, bis die Kartoffeln komplett ausgekühlt sind, wird der Salat oft weniger geschmeidig.
Hier kann man den Salat schnell ruinieren. Wenn du die ganze Brühe direkt über die Kartoffeln gießt, wird der Salat schnell zu nass. Besser ist es, die heiße Brühe Schritt für Schritt zuzugeben und zwischendurch vorsichtig zu mischen.
Die Kartoffeln zeigen dir ziemlich gut, wann genug Flüssigkeit drin ist. Erst wirken sie trocken, dann werden sie cremiger und glänzender. Genau dieser Moment ist perfekt. Der Salat soll saftig sein, aber nicht suppig. Falls er nach dem Ziehen wieder etwas trockener wirkt, gib einfach noch einen kleinen Schuss heiße Brühe dazu. Das ist völlig normal, weil Kartoffeln weiter Flüssigkeit aufnehmen.
Klassisch passt schwäbischer Kartoffelsalat natürlich zu Maultaschen. Für mich ist das eine der besten Kombinationen überhaupt. Auch zu Schnitzel, Bratwurst, Fleischküchle oder Leberkäse macht er sich richtig gut.
Im Sommer serviere ich ihn gerne zum Grillen, weil er ohne Mayo auskommt und dadurch leichter schmeckt. Er passt zu Würstchen, Steaks, Grillkäse oder Gemüse vom Grill. Mit ein paar frischen Kräutern darüber ist er direkt noch etwas frischer. Auch als einfaches Abendessen funktioniert er gut. Ein Teller Kartoffelsalat, ein paar Radieschen, vielleicht ein gekochtes Ei dazu und fertig.
Du kannst ihn vorbereiten, aber er braucht danach meistens noch etwas Feinschliff. Kartoffeln ziehen weiter Flüssigkeit, deshalb wird der Salat nach einiger Zeit oft etwas fester oder trockener.
Ich mache ihn gerne ein paar Stunden vorher und schmecke ihn kurz vor dem Servieren noch einmal ab. Ein kleiner Schluck warme Brühe, etwas Essig oder Salz bringt ihn meistens wieder perfekt in Form. Am besten schmeckt er für mich am selben Tag. Wenn du ihn über Nacht im Kühlschrank aufbewahrst, solltest du ihn vor dem Servieren rechtzeitig herausnehmen, damit er nicht eiskalt auf den Tisch kommt. Lauwarm oder zimmerwarm schmeckt schwäbischer Kartoffelsalat einfach besser.
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