Gurkensalat: der leichte und frische Genuss!
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Mehr dazuDieses Rezept für Schweizer Wurstsalat ist genau das Richtige, wenn es herzhaft, frisch und schön würzig sein soll. Feine Streifen aus Fleischwurst oder Lyoner, kräftiger Emmentaler, Gewürzgurken und rote Zwiebeln landen zusammen in einem Dressing mit Essig, Senf und Gurkenwasser. Mehr braucht es nicht für einen Salat, der nach Brotzeit, Biergarten und Sommerabend schmeckt. Schweizer Wurstsalat mache ich besonders gerne, wenn ich keine Lust auf ein warmes Essen habe, aber trotzdem etwas Deftiges auf dem Teller möchte. Mit frischem Bauernbrot oder Brezeln dazu ist das für mich ein richtig gutes Abendessen.

Einfacher könnte die Zubereitung nicht sein. Zuerst schneidest du Fleischwurst oder Lyoner in feine Streifen. Der Emmentaler wird ebenfalls in Streifen geschnitten. Ich finde, der Salat schmeckt am besten, wenn Wurst und Käse ungefähr gleich groß geschnitten sind. Dann hast du bei jedem Bissen eine gute Mischung auf der Gabel.
Die rote Zwiebel schneidest du in sehr dünne Ringe. Gewürzgurken kommen ebenfalls in Streifen dazu. Wenn die Gurken sehr saftig sind, kannst du sie kurz abtropfen lassen. Ein bisschen Gurkenwasser willst du aber unbedingt fürs Dressing behalten.
Für das Dressing verrührst du Essig, Gurkenwasser, Senf, Salz und Pfeffer. Erst danach rührst du das Öl unter. So verbindet sich alles besser und das Dressing schmeckt nicht ölig, sondern schön würzig.
Jetzt kommen Wurst, Käse, Zwiebel und Gurken in eine große Schüssel. Dressing darübergeben, alles gut vermengen und dann ziehen lassen. Mindestens 20 bis 30 Minuten sollten es sein. In dieser Zeit nehmen Wurst und Käse das Dressing auf und der Salat schmeckt deutlich besser als direkt nach dem Mischen.
Bei Wurstsalat kann man viel über die richtige Wurst reden, aber ehrlich gesagt steht und fällt der Geschmack mit dem Dressing. Wenn das Dressing zu fad ist, schmeckt der ganze Salat langweilig. Wenn es zu sauer ist, erschlägt es Wurst und Käse. Die Balance ist der Punkt. Essig bringt Frische, Gurkenwasser gibt Würze und eine leichte Süße, Senf macht das Ganze runder. Genau diese Mischung passt perfekt zu Emmentaler und Fleischwurst. Ich schmecke das Dressing immer kräftig ab, bevor es über den Salat kommt. Es darf ruhig etwas intensiver sein, weil Wurst und Käse viel Geschmack aufnehmen.
Nach dem Ziehen lohnt sich ein zweites Abschmecken. Oft braucht der Schweizer Wurstsalat dann noch etwas Pfeffer, manchmal einen kleinen Schluck Gurkenwasser oder einen Hauch Essig.
Klassisch ist Lyoner eine sehr gute Wahl. Sie lässt sich fein schneiden, schmeckt mild und passt wunderbar zum würzigen Dressing. Fleischwurst funktioniert aber genauso gut und ist oft leichter zu bekommen. Ich nehme gerne Geflügen-Varianten, da sie noch etwas feiner im Geschmack sind.
Wichtig ist weniger der Name der Wurst, sondern die Qualität. Eine gute, nicht zu weiche Wurst lässt sich sauber schneiden und schmeckt im Salat einfach besser. Sehr stark gewürzte Sorten würde ich eher nicht nehmen, weil sie mit Emmentaler und Dressing schnell zu dominant werden. Wenn du es besonders fein magst, kannst du die Wurst beim Metzger direkt dünn schneiden lassen. Für mich ist selbst schneiden aber völlig in Ordnung, solange die Streifen nicht zu dick werden.
Direkt nach dem Mischen schmeckt der Salat schon gut, aber noch nicht fertig. Die Ziehzeit macht wirklich einen Unterschied. Wurst, Käse, Zwiebeln und Gurken verbinden sich mit dem Dressing, die Zwiebeln werden etwas milder und alles schmeckt runder. Ich lasse den Schweizer Wurstsalat mindestens 20 bis 30 Minuten ziehen. Wenn ich genug Zeit habe, gerne auch etwas länger. Danach rühre ich ihn noch einmal durch und schmecke ihn final ab.
Zu lange sollte er aber auch nicht stehen, vor allem wenn du ihn schon komplett mit Zwiebeln gemischt hast. Am besten schmeckt er frisch zubereitet am selben Tag.
Für mich gehört zu Schweizer Wurstsalat ganz klar Brot. Frisches Bauernbrot, Baguette, Laugenbrötchen oder Brezeln passen perfekt, weil man damit das würzige Dressing so schön aufnehmen kann.
Auch Bratkartoffeln sind eine richtig gute Beilage, wenn der Salat als Hauptgericht etwas kräftiger werden soll. Im Sommer serviere ich ihn gerne zur Brotzeit oder beim Grillen. Er ist herzhaft, aber durch Essig, Gurken und Zwiebeln trotzdem frisch genug. Ein kühles Getränk dazu, ein paar Radieschen auf dem Tisch und fertig ist ein Essen, das nicht viel braucht. Genau das mag ich an diesem Rezept so sehr.
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