Lebkuchen Muffins
Diese Lebkuchen Muffins bringen den Duft von Weihnachten direkt in deine Küche. Der Teig besteht aus gemahlenen Nüssen, Kakao und[…]
Mehr dazuWeiche Lebkuchen entdeckt man in der Vorweihnachtszeit in jedem Supermarkt: große Herzen, Sterne oder Brezeln, dick mit Schokolade überzogen und innen weich und saftig. Genau diesen Stil kannst du mit diesem Rezept selbst backen und das ohne Ruhezeit, ohne komplizierte Zutaten und ohne den Aufwand, den man bei traditionellen Lebkuchen oft erwartet. Der Teig lässt sich gut portionieren und eignet sich perfekt für Silikonformen, mit denen du die bekannten Formen nachbauen kannst. Wer es unkomplizierter mag, setzt einfach kleine Kleckse aufs Backblech. Beides funktioniert problemlos und wird schön weich.
Der Teig enthält viel Feuchtigkeit in Form von Butter, Milch und Honig. Diese Zutaten sorgen dafür, dass die Lebkuchen beim Backen saftig bleiben und nach dem Auskühlen nicht hart werden. Mandeln bringen zusätzlich Struktur und halten das Gebäck länger frisch.
Im Gegensatz zu festeren Omas klassischen Lebkuchen mit Oblaten, die erst nach ein paar Tagen Lagern weich werden, brauchst du hier keine Wartezeit. Der Teig ist sofort weich, und das bleibt er auch mehrere Tage. Das macht sie zu einer guten Alternative, wenn du spontan backen möchtest oder schnell Ergebnisse brauchst.

Das Rezept nutzt eine Mischung aus Lebkuchengewürz, Zimt und etwas Kakao. Der Kakao gibt keine Schokonote, sondern rundet den Gewürzgeschmack ab und sorgt für eine gleichmäßig dunklere Farbe. Wenn du deine Lebkuchen noch etwas klassischer willst, wie bei Omas Oblatenlebkuchen, kannst du die Gewürzmenge leicht anheben oder etwas Orangenabrieb ergänzen.
Wenn du die Lebkuchen besonders gleichmäßig und weich haben möchtest, lass den Teig nach dem Mischen fünf Minuten stehen. Die Mandeln und das Mehl nehmen in dieser Zeit etwas Flüssigkeit auf, und der Teig wird stabiler, ohne an Weichheit zu verlieren. Dadurch lassen sich die Mulden der Silikonform sauberer füllen, und die Lebkuchen backen gleichmäßiger durch – gerade bei Herz- oder Sternformen macht das einen merklichen Unterschied.
Das Rezept funktioniert im Grunde wie ein etwas aromatischerer Rührteig. Die Butter-Milch-Honig-Mischung wird kurz erhitzt, bis sie sich verbindet, und dann lauwarm unter die Eier gerührt. Die trockenen Zutaten kommen erst zum Schluss dazu und werden nur kurz untergehoben, denn das verhindert, dass die Lebkuchen fest werden.
Mit einem Spritzbeutel lässt sich der Teig sauber in Silikonformen füllen, was gleichmäßige Lebkuchen ergibt. Auf einem Blech gebacken werden sie etwas rustikaler, aber genauso weich. Der Backvorgang dauert nur etwa zehn Minuten, was das Rezept auch für spontane Aktionen tauglich macht.
Die klassische Methode ist einfach: in dunkle oder Vollmilch-Kuchenglasur tauchen und mit dünnen Linien der jeweils anderen Schokolade verzieren. Das ergibt den typischen Look der Lebkuchenherzen und -sterne aus dem Handel. Wenn du Kuvertüre oder Schokolade nutzt, kannst du zusätzlich etwas Öl untermischen, damit die Glasur noch mehr glänzt und das Überziehen leichter klappt. Wichtig bei den Schoko-Linien ist, die eingetauchten Lebkuchen erst vollständig auskühlen zu lassen. Ansonsten verschwimmen die Linien mit der Schokolade darunter.
Diese Lebkuchen Muffins bringen den Duft von Weihnachten direkt in deine Küche. Der Teig besteht aus gemahlenen Nüssen, Kakao und[…]
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