Grillgemüse-Pasta: die leckerste Nudelsoße!
Grillgemüse-Pasta: eine schnelle und leckere Soße für die ganze Familie! Nudeln isst bei uns die ganze Familie gerne. Dabei ist[…]
Mehr dazuRote Linsen Bolognese ist eines dieser Rezepte, die bei mir regelmäßig auf dem Tisch landen, weil sie richtig satt macht und wunderbar kräftig schmeckt. Die roten Linsen zerfallen beim Kochen leicht und sorgen dadurch für eine tolle, sämige Sauce. Sie schmeckt uns besonders gut als Soße zu Nudeln oder auch als Grundlage für eine vegetarische Lasagne.

Zwiebel, Karotten und Sellerie werden sehr fein gewürfelt und in Olivenöl kräftig angeröstet. Hier bitte nicht hetzen. Wenn das Gemüse nur kurz glasig wird, fehlt der Sauce später Geschmack. Ich lasse das Gemüse gerne ein paar Minuten in der Pfanne oder im Topf, bis es weicher wird und leicht Farbe bekommt. Das ist kein nebensächlicher Schritt, sondern die Basis für eine gute rote Linsen Bolognese.
Danach kommen Knoblauch und Tomatenmark dazu. Beides wird kurz mitgeröstet. Das Tomatenmark darf etwas dunkler werden, aber nicht verbrennen. Genau dadurch schmeckt die Sauce später weniger roh und deutlich kräftiger.
Wenn du Rotwein verwendest, löschst du das angeröstete Gemüse damit ab und lässt ihn einkochen. Dadurch bleibt das Aroma in der Sauce, ohne dass sie später zu stark nach Wein schmeckt.
Dann kommen gehackte Tomaten, Gemüsebrühe und rote Linsen dazu. Alles gut umrühren und bei mittlerer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen. Die roten Linsen werden weich und zerfallen teilweise. Das macht die Sauce dick, cremig und richtig angenehm.
Zwischendurch solltest du umrühren, weil Linsen gerne am Topfboden ansetzen. Falls die Sauce zu dick wird, gibst du etwas Wasser oder Brühe dazu. Ist sie zu dünn, lässt du sie noch ein paar Minuten offen weiterköcheln.
Zum Schluss schmeckst du mit Salz, Pfeffer, Oregano oder Thymian und optional Chili ab. Bei Tomatensaucen lohnt sich das finale Abschmecken immer. Oft fehlt am Ende nicht viel, aber genau dieser kleine Schliff macht den Unterschied.
Rote Linsen haben einen großen Vorteil: Sie brauchen keine lange Kochzeit. Nach 20 bis 25 Minuten sind sie weich und verbinden sich mit der Tomatensauce. Dadurch bekommt die Bolognese eine schöne Konsistenz, ganz ohne Fleischersatzprodukte. Ich mag besonders, dass rote Linsen nicht körnig bleiben, sondern sich teilweise auflösen. Für Pasta ist das perfekt, weil die Bolognese gut an den Nudeln haftet.
Außerdem nehmen Linsen Gewürze und Aromen sehr gut auf. Deshalb ist das kräftige Anrösten am Anfang so wichtig. Die Linsen bringen die Struktur, das Gemüse und Tomatenmark bringen den Geschmack.
Klassisch passen Spaghetti natürlich gut. Noch lieber nehme ich aber Pasta, die Sauce richtig schön festhält. Rigatoni, Fusilli, Penne oder Tagliatelle funktionieren super. Die Linsen Bolognese ist etwas sämiger als eine reine Tomatensauce. Deshalb mag ich Nudeln mit Rillen oder breiter Oberfläche besonders gerne dazu. Da bleibt ordentlich Sauce dran. Wenn du es etwas leichter möchtest, kannst du die Bolognese auch zu Zucchini-Nudeln, Reis oder Ofenkartoffeln servieren. Für mich bleibt Pasta aber klar die beste Wahl.
Sehr gut sogar! Rote Linsen Bolognese schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, sich zu verbinden. Ich koche deshalb gerne direkt eine größere Menge. Beim Aufwärmen wird die Sauce meistens etwas dicker, weil die Linsen weiter Flüssigkeit aufnehmen. Dann einfach einen kleinen Schluck Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben und langsam erwärmen.
Im Kühlschrank hält sich die Bolognese etwa 3 Tage. Einfrieren klappt ebenfalls gut. Portionsweise eingefroren ist sie perfekt für Tage, an denen schnell etwas Gutes auf den Tisch soll.
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