Löffelbiskuit selber machen
Selbstgemachte Löffelbiskuits sind überraschend einfach und ein kleines Highlight in Desserts. Sie werden luftig, zart und bekommen beim Backen ihre[…]
Mehr dazuRussisch Brot kennt irgendwie jeder, aber selbst gemacht hat es fast niemand. Dabei ist es genau so ein Rezept, das überrascht: wenige Zutaten, schnell gemacht und geschmacklich richtig gut.
Diese knusprigen, leicht schokoladigen Buchstaben haben etwas total Nostalgisches. Und wenn man sie frisch aus dem Ofen holt, schmecken sie nochmal besser als die gekaufte Variante. Damit das wirklich klappt, kommt es aber auf ein paar Kleinigkeiten an, vor allem bei der Konsistenz vom Teig und beim Backen. Genau das schauen wir uns jetzt Schritt für Schritt an: welche Zutaten wichtig sind, worauf du bei der Zubereitung achten solltest und wie du typische Fehler ganz einfach vermeidest.
Hier steckt wirklich nicht viel drin, aber genau deshalb kommt es auf jede Zutat an:

Das Rezept ist einfach, aber genau hier entscheiden die kleinen Details. Wenn du einmal den Dreh raus hast, klappt es aber jedes Mal. So mache ich es immer:
Wenn du schon mal versucht hast, gleichmäßig dünne Linien zu spritzen, weißt du: Das ist gar nicht so einfach. Mal wird es zu dick, mal reißt der Teig ab.
Ich zeichne mir ganz leicht Linien auf die Rückseite vom Backpapier (mit Bleistift). So habe ich eine Orientierung und die Streifen werden automatisch gleichmäßiger. Gerade am Anfang macht das einen riesigen Unterschied.
Außerdem hilft es, den Spritzbeutel nicht zu voll machen. Mit weniger Teig hast du mehr Kontrolle und kannst sauberer arbeiten.
Das ist wirklich der Punkt, an dem die meisten hängen bleiben. Und meistens liegt es an ein, zwei kleinen Dingen.
Der häufigste Fehler ist, die Buchstaben zu dick aufzuspritzen. Dann bleibt das Innere weich und du bekommst nicht diesen typischen Crunch. Auch ein zu fester Teig macht Probleme, weil er sich nicht dünn genug verteilen lässt.
Ein weiterer Klassiker ist die Backzeit. Zu kurz und sie bleiben weich, zu lang und sie werden schnell zu dunkel. Ich halte mich da an die Ränder, denn leicht gebräunt ist genau richtig.
Und ganz wichtig: Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, man will sofort probieren, aber genau da passiert der letzte Schritt zur Knusprigkeit.
Wenn du das Grundrezept einmal gemacht hast, kannst du ruhig ein bisschen damit spielen. Du kannst zum Beispiel den Kakao leicht anpassen, wenn du es weniger schokoladig magst. Auch etwas Zimt passt gut rein und gibt eine andere Richtung. Das mache ich manchmal in der kühleren Jahreszeit.
Bei der Form kannst du dich sowieso austoben. Buchstaben sind klassisch, aber Streifen oder kleine Muster gehen genauso gut. Gerade wenn man das mit Kindern macht, macht das richtig Spaß.
Wichtig ist nur: nicht zu viel gleichzeitig verändern. Die Basis sollte stabil bleiben, dann klappt auch alles andere.
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