Mandelstollen
Dieser Mandelstollen ist eine Variante des klassischen Christstollens – nur ohne die Zutaten, die viele nicht mögen: kein Orangeat, kein[…]
Mehr dazuSaftiger Mohnstollen ist die perfekte Alternative zum klassischen Christstollen. Er ist aromatisch, weich und mit einer Füllung, die durch Mohn, Butter, Milch, Zucker und Grieß richtig schön cremig wird. Der Teig bleibt saftig, die Füllung bringt Geschmack, und die leicht nussige Note rundet den Geschmack ab. Wer Stollen liebt, sich aber eine weniger trockene Variante ohne Trockenobst wünscht, greift am besten direkt zum Mohnstollen. Besonders in der Adventszeit ist er ein Highlight auf jeder Kaffeetafel.
Mohnstollen ist ein Verwandter des klassischen Dresdner Stollens, aber deutlich jünger in der Tradition. Während der Christstollen seit Jahrhunderten ein festes Ritual der Weihnachtszeit ist, hat sich Mohnstollen vor allem in Sachsen und Schlesien verbreitet. Eben dort, wo Mohn schon lange eine wichtige Rolle in der Backtradition spielt.
Der entscheidende Unterschied: Statt Rosinen, Orangeat oder Zitronat steht hier die Mohnfüllung im Mittelpunkt. Sie macht den Stollen saftiger, weicher und aromatischer und zaubert ein Gebäck aus Hefeteig für alle, die weniger Trockenfrüchte mögen und den nussig-warmen Geschmack von Mohn lieben.

Das Herzstück ist die Mohnfüllung. Sie sollte cremig, aber nicht flüssig sein. Ich habe sie mit Milch, Butter und Grieß zubereitet, damit sie Stabilität bekommt. Zu viel Flüssigkeit führt dazu, dass der Stollen speckig wirkt und beim Anschneiden reißt.
Auch der Teig selbst profitiert von einer kurzen Ruhezeit, bevor der Stollen gebacken wird. Dadurch verteilt sich die Feuchtigkeit gleichmäßig, und die Krume bleibt angenehm weich. Wichtig: nicht zu lange backen. Sobald die Oberfläche goldig ist und der Stollen leicht nachgibt, ist er fertig.
Für Stollen eignet sich am besten blauer Mohn, da er mild, nussig und aromatisch ist. Ungemahlener Mohn ist zu grob und zu hart. Gemahlener Mohn nimmt Flüssigkeit besser auf und verbindet sich perfekt mit Butter und Milch.
Ein sauber ausgerollter Teig ist entscheidend. Die Füllung wird gleichmäßig verteilt, aber nicht bis zum Rand gestrichen. Rund 1–2 cm Abstand verhindern Auslaufen. Danach wird der Teig aufgerollt oder klassisch wie auch ein Quarkstollen oder Marzipanstollen „eingeschlagen“, sodass die Füllung komplett umschlossen ist.
Damit er seine Form behält, lohnt es sich, den Stollen mit den Händen vorsichtig zu straffen und leicht „in Form zu drücken“. Beim Backen stabilisiert sich die Oberfläche und hält die Füllung im Inneren.
Das funktioniert wunderbar und ist sogar die bequemere Variante. Mohnback ist bereits gesüßt, vorgemahlen und mit Bindemitteln stabilisiert. Dadurch spart man den Schritt, die Füllung selbst zu kochen. Allerdings lohnt sich ein Blick auf die Konsistenz: Viele fertige Produkte sind weicher als selbstgemachte Mohnfüllung.
Wenn der Mohnback zu flüssig wirkt, mischst du einfach etwas Semmelbrösel oder einen Löffel Grieß unter, bis die Masse streichfähig, aber nicht mehr dünn ist. Geschmacklich ist Mohnback etwas milder und weniger „nussig“ als frisch verarbeiteter Mohn. Hier kann ein wenig Zitronenabrieb oder ein Hauch Vanille helfen.
Dieser Mandelstollen ist eine Variante des klassischen Christstollens – nur ohne die Zutaten, die viele nicht mögen: kein Orangeat, kein[…]
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