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Schokopudding

Schokopudding ist für mich so ein Dessert, bei dem ich jedes Mal denke: Warum kauft man den eigentlich fertig? Selbst gemacht schmeckt er viel intensiver nach Schokolade, ist wunderbar cremig und du weißt genau, was drin ist. Kein künstlicher Nachgeschmack, keine wackelige Fertigpudding-Konsistenz, sondern richtig schöner, dunkler Schokoladengeschmack. Ich mache Schokopudding besonders gerne, wenn ich […]

Schokopudding auf Brett
Schokopudding nah
Schokopudding im Schälchen
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Schokopudding ist für mich so ein Dessert, bei dem ich jedes Mal denke: Warum kauft man den eigentlich fertig? Selbst gemacht schmeckt er viel intensiver nach Schokolade, ist wunderbar cremig und du weißt genau, was drin ist. Kein künstlicher Nachgeschmack, keine wackelige Fertigpudding-Konsistenz, sondern richtig schöner, dunkler Schokoladengeschmack. Ich mache Schokopudding besonders gerne, wenn ich ein schnelles Dessert brauche, das alle mögen. Warm direkt aus dem Topf ist er herrlich gemütlich, kalt aus dem Kühlschrank wird er zum klassischen Nachtisch wie früher.

Das macht diesen Schokopudding so intensiv

  • Milch: Sie bildet die Basis für den Pudding. Mit Vollmilch wird der Schokopudding besonders cremig und rund. Fettärmere Milch geht auch, macht ihn aber etwas leichter im Geschmack. Zucker: sorgt für die Süße. Ich würde hier nicht zu viel nehmen, weil die Zartbitterschokolade und der Kakao kräftig bleiben sollen. Wer es süßer mag, kann am Ende noch etwas nachjustieren. Speisestärke: Sie bindet den Pudding und sorgt für die typische cremige Konsistenz. Wichtig ist, die Stärke zuerst mit kalter Milch glatt zu rühren. So vermeidest du Klümpchen.
  • Backkakao: Guter Backkakao ist hier entscheidend. Er bringt den intensiven Schokoladengeschmack in den Pudding. Trinkkakao würde ich nicht nehmen, weil er deutlich süßer und weniger intensiv ist.
  • Zartbitterschokolade: Sie macht den Schokopudding besonders lecker. Je hochwertiger die Schokolade, desto besser schmeckt der Pudding. Wenn du es milder magst, kannst du einen Teil durch Vollmilchschokolade ersetzen.
  • Salz: Eine kleine Prise Salz hebt den Schokoladengeschmack. Das klingt unscheinbar, macht aber wirklich einen Unterschied.
  • Vanille: Vanille ist optional, passt aber sehr gut zur Schokolade. Ein wenig Vanillepaste oder gemahlene Vanille rundet den Geschmack schön ab.
Schokopudding nah

So wird dein Schokopudding glatt und cremig

Zuerst mischst du Zucker, Kakao und Speisestärke in einer kleinen Schüssel. Das ist ein wichtiger Schritt, weil sich der Kakao später gleichmäßiger verteilt. Danach rührst du die Mischung mit etwas kalter Milch glatt. Die Masse sollte keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr haben.

Die restliche Milch erhitzt du in einem Topf. Sobald sie heiß ist, gibst du die Zartbitterschokolade dazu und lässt sie langsam darin schmelzen. Ich rühre dabei gerne mit einem Schneebesen, damit sich Milch und Schokolade schön verbinden.

Jetzt kommt die angerührte Kakao-Stärke-Mischung in den Topf. Dabei ständig rühren. Der Pudding dickt beim Aufkochen recht schnell an, also bleib wirklich am Herd. Sobald er blubbert und cremig wird, lässt du ihn noch etwa 1 Minute leicht köcheln. Das ist wichtig, damit die Stärke richtig bindet und der Pudding später nicht mehlig schmeckt.

Danach füllst du den Schokopudding in Schalen. Wenn du keine Haut möchtest, legst du Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche. Dann darf er abkühlen oder wandert später in den Kühlschrank.

Warum Kakao und Schokolade zusammen besser sind

Nur Kakao macht Schokopudding zwar schokoladig, aber manchmal etwas herb und weniger rund. Nur Schokolade kann dagegen schnell schwer oder sehr süß werden. Die Mischung aus beidem ist für mich genau richtig.

Der Backkakao bringt diesen dunklen Schokoladengeschmack. Die Zartbitterschokolade sorgt für Schmelz und macht den Pudding feiner. Dadurch schmeckt der Schokopudding nicht wie ein schneller Fertigpudding, sondern wie ein richtig gutes Dessert. Wenn du den Pudding für Kinder machst, kannst du etwas mildere Schokolade verwenden. Für Erwachsene nehme ich gerne eine kräftigere Zartbitterschokolade, weil sie den Pudding weniger süß und viel aromatischer macht.

Warm oder kalt: Wie schmeckt Schokopudding am besten?

Ich kann mich da ehrlich gesagt nie ganz entscheiden. Warm schmeckt Schokopudding richtig gemütlich, fast wie eine kleine Schokocreme zum Löffeln. Gerade an kalten Tagen finde ich das großartig.

Kalt aus dem Kühlschrank wird er fester und klassischer. Dann passt er perfekt als Dessert nach dem Essen oder für Kinder am Nachmittag. Wenn ich ihn vorbereite, fülle ich ihn direkt in kleine Schalen, decke ihn ab und stelle ihn kalt. Mein Favorit: lauwarm mit einem Klecks Sahne. Das ist für mich die beste Mitte aus cremig, schokoladig und nicht zu fest.

Welche Toppings passen zu Schokopudding?

Schokopudding schmeckt pur schon richtig gut, aber mit Toppings kannst du ihn schnell abwandeln. Klassisch passt geschlagene Sahne natürlich immer. Auch Schokoraspeln, Kakaonibs oder ein paar gehackte Nüsse machen sich super.

Wenn du etwas Frisches dazu möchtest, nimm Beeren. Himbeeren, Erdbeeren oder Kirschen passen toll zur dunklen Schokolade. Auch Bananenscheiben funktionieren gut, wenn du es süßer magst. Für eine kleine Dessert-Variante kannst du den Pudding mit Keksbröseln, Sahne und Beeren in Gläser schichten. Das schmeckt richtig schön und macht aus einfachem Schokopudding direkt ein Dessert im Glas.

Schoko Pudding vorbereiten

Über eine gute Schüssel Schoko Pudding im Kühlschrank freut sich doch wirklich jeder. Du kannst ihn am Vortag kochen, in Schalen füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Wichtig ist nur, ihn direkt mit Frischhaltefolie abzudecken, wenn du keine Haut möchtest.

Gut gekühlt hält er sich etwa 2 Tage. Vor dem Servieren kannst du ihn mit Sahne, Schokolade oder Beeren dekorieren. Wenn er nach dem Kühlen sehr fest wirkt, kannst du ihn auch kurz cremig rühren und als Schokocreme servieren. Ich finde ihn vorbereitet sogar besonders praktisch, weil du das Dessert schon fertig im Kühlschrank hast und später nur noch die Toppings dazukommen.

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Dieser Schokopudding wird aus Milch, Zucker, Speisestärke, Backkakao, Zartbitterschokolade und einer Prise Salz gekocht. Kakao, Zucker und Stärke werden zuerst mit kalter Milch glatt gerührt, danach in heiße Schokoladenmilch eingerührt und aufgekocht, bis der Pudding eindickt. Nach dem Kochen wird er in Schalen gefüllt und nach Wunsch direkt mit Folie abgedeckt, damit sich keine Haut bildet.

Vorbereitung 10 minutes
Gesamt 10 minutes
Schokopudding mit Sahne
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Du benötigst Equipment

4 Portionen
  • Schneebesen

Zutaten Zutaten

  • 500 ml Milch
  • 20 g Zucker
  • 25 g Speisestärke
  • 25 g Backkakao
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanille optional

Zubereitung Zubereitung

  • Zucker, Kakao und Stärke mischen.Mit etwas kalter Milch glatt rühren.
  • Restliche Milch erhitzen.Schokolade darin schmelzen.
  • Mischung einrühren und unter Rühren aufkochen, bis der Pudding eindickt. Noch 1 Minute köcheln lassen.Dann in Schalen füllen.
  • Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen und abkühlen lassen.
Nährwertangaben: Schokopudding
Angaben pro Portion
Kalorien
267
% Tagesbedarf*
Fett
 
16
g
25
%
Gesättigte Fettsäuren
 
9
g
56
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.5
g
Einfach ungesättigte Fette
 
5
g
Cholesterin
 
15
mg
5
%
Natrium
 
149
mg
6
%
Kalium
 
289
mg
8
%
Kohlenhydrate
 
33
g
11
%
Zucker
 
20
g
22
%
Eiweiß
 
7
g
14
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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