Vanillepudding selber machen
Vanillepudding selber machen? Das ist gar nicht schwer! Mit diesem Grundrezept kannst du den cremigen Pudding als Nachspeise genießen oder[…]
Mehr dazuSchokopudding ist für mich so ein Dessert, bei dem ich jedes Mal denke: Warum kauft man den eigentlich fertig? Selbst gemacht schmeckt er viel intensiver nach Schokolade, ist wunderbar cremig und du weißt genau, was drin ist. Kein künstlicher Nachgeschmack, keine wackelige Fertigpudding-Konsistenz, sondern richtig schöner, dunkler Schokoladengeschmack. Ich mache Schokopudding besonders gerne, wenn ich ein schnelles Dessert brauche, das alle mögen. Warm direkt aus dem Topf ist er herrlich gemütlich, kalt aus dem Kühlschrank wird er zum klassischen Nachtisch wie früher.

Zuerst mischst du Zucker, Kakao und Speisestärke in einer kleinen Schüssel. Das ist ein wichtiger Schritt, weil sich der Kakao später gleichmäßiger verteilt. Danach rührst du die Mischung mit etwas kalter Milch glatt. Die Masse sollte keine trockenen Stellen oder Klümpchen mehr haben.
Die restliche Milch erhitzt du in einem Topf. Sobald sie heiß ist, gibst du die Zartbitterschokolade dazu und lässt sie langsam darin schmelzen. Ich rühre dabei gerne mit einem Schneebesen, damit sich Milch und Schokolade schön verbinden.
Jetzt kommt die angerührte Kakao-Stärke-Mischung in den Topf. Dabei ständig rühren. Der Pudding dickt beim Aufkochen recht schnell an, also bleib wirklich am Herd. Sobald er blubbert und cremig wird, lässt du ihn noch etwa 1 Minute leicht köcheln. Das ist wichtig, damit die Stärke richtig bindet und der Pudding später nicht mehlig schmeckt.
Danach füllst du den Schokopudding in Schalen. Wenn du keine Haut möchtest, legst du Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche. Dann darf er abkühlen oder wandert später in den Kühlschrank.
Nur Kakao macht Schokopudding zwar schokoladig, aber manchmal etwas herb und weniger rund. Nur Schokolade kann dagegen schnell schwer oder sehr süß werden. Die Mischung aus beidem ist für mich genau richtig.
Der Backkakao bringt diesen dunklen Schokoladengeschmack. Die Zartbitterschokolade sorgt für Schmelz und macht den Pudding feiner. Dadurch schmeckt der Schokopudding nicht wie ein schneller Fertigpudding, sondern wie ein richtig gutes Dessert. Wenn du den Pudding für Kinder machst, kannst du etwas mildere Schokolade verwenden. Für Erwachsene nehme ich gerne eine kräftigere Zartbitterschokolade, weil sie den Pudding weniger süß und viel aromatischer macht.
Ich kann mich da ehrlich gesagt nie ganz entscheiden. Warm schmeckt Schokopudding richtig gemütlich, fast wie eine kleine Schokocreme zum Löffeln. Gerade an kalten Tagen finde ich das großartig.
Kalt aus dem Kühlschrank wird er fester und klassischer. Dann passt er perfekt als Dessert nach dem Essen oder für Kinder am Nachmittag. Wenn ich ihn vorbereite, fülle ich ihn direkt in kleine Schalen, decke ihn ab und stelle ihn kalt. Mein Favorit: lauwarm mit einem Klecks Sahne. Das ist für mich die beste Mitte aus cremig, schokoladig und nicht zu fest.
Schokopudding schmeckt pur schon richtig gut, aber mit Toppings kannst du ihn schnell abwandeln. Klassisch passt geschlagene Sahne natürlich immer. Auch Schokoraspeln, Kakaonibs oder ein paar gehackte Nüsse machen sich super.
Wenn du etwas Frisches dazu möchtest, nimm Beeren. Himbeeren, Erdbeeren oder Kirschen passen toll zur dunklen Schokolade. Auch Bananenscheiben funktionieren gut, wenn du es süßer magst. Für eine kleine Dessert-Variante kannst du den Pudding mit Keksbröseln, Sahne und Beeren in Gläser schichten. Das schmeckt richtig schön und macht aus einfachem Schokopudding direkt ein Dessert im Glas.
Über eine gute Schüssel Schoko Pudding im Kühlschrank freut sich doch wirklich jeder. Du kannst ihn am Vortag kochen, in Schalen füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Wichtig ist nur, ihn direkt mit Frischhaltefolie abzudecken, wenn du keine Haut möchtest.
Gut gekühlt hält er sich etwa 2 Tage. Vor dem Servieren kannst du ihn mit Sahne, Schokolade oder Beeren dekorieren. Wenn er nach dem Kühlen sehr fest wirkt, kannst du ihn auch kurz cremig rühren und als Schokocreme servieren. Ich finde ihn vorbereitet sogar besonders praktisch, weil du das Dessert schon fertig im Kühlschrank hast und später nur noch die Toppings dazukommen.
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