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Selbstgemachte Limonade

Selbstgemachte Limonade ist eines der einfachsten Sommergetränke überhaupt. Du brauchst kein Sirupkonzentrat, keine künstlichen Aromen und keine lange Vorbereitung. Reifes Obst, Zitronen- oder Limettensaft, kaltes Mineralwasser und ein paar Eiswürfel reichen vollkommen aus. In diesem Rezept nehme ich Wassermelone, weil sie von Natur aus viel Saft mitbringt und wunderbar erfrischend schmeckt. Du kannst die Limonade […]

Wassermelonen Limonade mit Minze
Wassermelonen Limonade nah
Wassermelonen Limonade angerichtet
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Selbstgemachte Limonade ist eines der einfachsten Sommergetränke überhaupt. Du brauchst kein Sirupkonzentrat, keine künstlichen Aromen und keine lange Vorbereitung. Reifes Obst, Zitronen- oder Limettensaft, kaltes Mineralwasser und ein paar Eiswürfel reichen vollkommen aus. In diesem Rezept nehme ich Wassermelone, weil sie von Natur aus viel Saft mitbringt und wunderbar erfrischend schmeckt. Du kannst die Limonade aber auch mit anderem Obst zubereiten, zum Beispiel mit Erdbeeren, Himbeeren, Pfirsichen, Mango oder Ananas. Wichtig ist nur: Das Obst sollte reif und aromatisch sein. Dann brauchst du oft kaum zusätzlichen Zucker und bekommst trotzdem eine fruchtige, frische Limonade.

Diese Zutaten brauchst du für selbstgemachte Limonade

  • Wassermelone bildet hier die fruchtige Basis. Sie enthält viel Wasser, schmeckt mild süß und lässt sich sehr einfach pürieren. Je reifer die Melone ist, desto intensiver wird die Limonade. Du kannst natürlich auch anderes Obst nutzen, das dir am besten schmeckt.
  • Zitronen oder Limetten bringen Säure und Frische. Zitronen schmecken klassisch und rund, Limetten etwas herber und spritziger.
  • Mineralwasser macht aus dem Fruchtpüree eine richtige Limonade. Mit Sprudel wird sie frischer, mit stillem Wasser milder. Gib das Wasser am besten erst kurz vor dem Servieren dazu.
  • Zucker, Honig oder Agavendicksaft sind optional. Wenn die Melone sehr süß ist, brauchst du oft gar keine zusätzliche Süße.
  • Eiswürfel machen die Limonade richtig kalt. Besonders an warmen Tagen gehört das für mich dazu.
  • Minze passt sehr gut zu Wassermelone und Zitrone. Sie macht die Limonade noch frischer, sollte aber nicht zu lange im Getränk ziehen.
  • Ingwer ist ebenfalls eine schöne Ergänzung. Ein kleines Stück reicht schon, sonst wird die Limonade schnell zu scharf.
Wassermelonen Limonade nah

Welches Obst eignet sich für Limonade?

  • Wassermelone ist besonders unkompliziert, weil sie viel Flüssigkeit mitbringt. Dadurch wird die Limonade leicht, frisch und nicht zu dick.
  • Erdbeeren funktionieren ebenfalls sehr gut. Sie ergeben eine süße, fruchtige Limonade und passen besonders gut zu Zitrone, Limette oder Minze.
  • Himbeeren bringen mehr Säure mit und schmecken intensiver. Hier würde ich die Limonade auf jeden Fall durch ein Sieb streichen, damit die kleinen Kerne entfernt werden.
  • Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen machen die Limonade milder und etwas samtiger. Sie brauchen oft einen kleinen Schluck mehr Wasser, weil das Fruchtpüree dicker wird.
  • Mango schmeckt sehr aromatisch und süß, kann die Limonade aber deutlich cremiger machen. Für eine wirklich leichte Limo solltest du Mango eher mit Zitrone und genug Mineralwasser ausgleichen.
  • Ananas passt gut, wenn du es frischer und etwas tropischer magst. Sie bringt von Natur aus Säure mit, deshalb erst probieren und dann entscheiden, wie viel Zitronensaft noch nötig ist.

So machst du Limonade ohne Sirup

Für diese Limonade wird kein Sirup gekocht. Das ist der große Vorteil, denn dadurch schmeckt sie frischer und ist deutlich schneller fertig. Die Wassermelone wird grob gewürfelt und fein püriert. Wenn du eine ganz glatte Limonade möchtest, gießt du das Püree anschließend durch ein feines Sieb. Danach rührst du Zitronen- oder Limettensaft unter. Fang lieber mit etwas weniger Säure an und probiere dann. Je nach Süße der Melone kann mehr oder weniger Zitrussaft sinnvoll sein. Erst danach wird gesüßt. Das ist wichtig, weil du sonst schnell zu viel Zucker verwendest. Reife Wassermelone bringt oft schon genug Süße mit. Kurz vor dem Servieren kommt kaltes Mineralwasser dazu. So bleibt die Limonade spritzig und schmeckt nicht abgestanden.

Wie süß sollte selbstgemachte Limonade sein?

Das hängt stark vom Obst ab. Eine richtig reife Wassermelone braucht meistens nur wenig oder gar keinen Zucker. Wenn du süßen möchtest, reichen ein bis zwei Esslöffel Zucker, Honig oder Agavendicksaft oft völlig aus. Bei sehr sauren Früchten wie Himbeeren oder Johannisbeeren kann etwas mehr nötig sein. Wichtig ist, dass du die Limonade kalt probierst. Kalte Getränke schmecken weniger süß als warme. Deshalb kann eine frisch gemixte Limonade bei Raumtemperatur etwas süßer wirken, als sie später aus dem Kühlschrank schmeckt. Honig bringt einen eigenen Geschmack mit und passt gut zu Zitrone und Minze. Agavendicksaft ist neutraler und löst sich leichter. Zucker funktioniert auch, sollte aber gründlich eingerührt werden.

Mit oder ohne Sieb?

Das ist Geschmackssache. Wenn du die Limonade glatt und fein möchtest, solltest du das Fruchtpüree durch ein Sieb gießen. Bei Wassermelone lohnt sich das besonders, wenn kleine Kerne oder festere Fruchtfasern dabei sind. Die Limonade wird dadurch klarer und angenehmer zu trinken. Ohne Sieb bleibt sie fruchtiger und etwas voller. Das passt gut, wenn du eine eher natürliche Limonade magst und dich etwas Fruchtfleisch nicht stört. Bei Himbeeren, Brombeeren oder Johannisbeeren würde ich das Sieb eher empfehlen. Die Kerne können sonst beim Trinken stören.

Mineralwasser erst zum Schluss dazugeben

Das Mineralwasser solltest du nicht zu früh unterrühren. Wenn die Limonade lange steht, verliert sie einen Teil der Kohlensäure. Am besten bereitest du das Fruchtpüree mit Zitronensaft und Süße vor und stellst es kalt. Kurz vor dem Servieren gießt du alles mit kaltem Mineralwasser auf. Für eine intensivere Limonade nimmst du nur 200 ml Mineralwasser. Dann schmeckt sie fruchtiger und kräftiger. Wenn du sie leichter möchtest, kannst du etwas mehr Wasser verwenden. Das ist besonders praktisch, wenn die Limonade sehr süß geworden ist oder für Kinder etwas milder sein soll.

Limonade vorbereiten

Du kannst die Fruchtbasis sehr gut vorbereiten. Pürierte Wassermelone mit Zitronen- oder Limettensaft hält sich abgedeckt einige Stunden im Kühlschrank. Auch am Vortag kannst du die Basis schon zubereiten. Dann würde ich Minze und Mineralwasser aber erst frisch dazugeben. Vor dem Servieren solltest du alles noch einmal gut umrühren. Fruchtpüree setzt sich gerne etwas ab, das ist ganz normal. Eiswürfel kommen am besten direkt ins Glas. In der Karaffe schmelzen sie schnell und verdünnen die Limonade unnötig.

Ideen für andere Limonaden

  • Mit frischem Basilikum bekommt die Limonade eine leicht herbe Note. Das passt besonders gut zu Wassermelone, Erdbeeren oder Zitrone. Die Blätter am besten leicht andrücken und erst kurz vor dem Servieren dazugeben.
  • Lavendel klingt erst einmal ungewöhnlich, kann aber richtig schön sein. Wichtig ist nur, sehr sparsam zu dosieren. Ein kleiner Zweig oder etwas Lavendelsirup reicht völlig, sonst schmeckt die Limonade schnell nach Seife.
  • Gurke macht die Limonade besonders frisch und leicht. Du kannst ein paar dünne Scheiben direkt ins Glas geben oder ein kleines Stück Gurke mit der Wassermelone pürieren.
  • Ingwer bringt Schärfe und macht die Limonade etwas kräftiger. Dafür reicht ein kleines Stück, das du mitpürierst oder fein reibst. Gerade mit Limette schmeckt das sehr gut.
  • Rosmarin passt gut, wenn du eine herbere Limonade möchtest. Gib einen kleinen Zweig in die Karaffe und nimm ihn nach kurzer Zeit wieder heraus, damit der Geschmack nicht zu dominant wird.
  • Auch Minze ist ein Klassiker, aber trotzdem nicht langweilig. Sie macht die Limonade sofort frischer. Besonders schön wird es, wenn du die Minze mit etwas Limettensaft leicht andrückst.
  • Für eine würzigere Variante kannst du eine Prise Salz ergänzen. Das klingt seltsam, hebt aber die Süße der Melone und macht den Geschmack runder.
  • Wenn du es etwas besonderer magst, kannst du die Gläser mit einem Zuckerrand, Limettenscheiben oder gefrorenen Fruchtwürfeln servieren. Das ist simpel, sieht aber direkt nach Sommer aus.
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Erfrischende selbstgemachte Limonade mit Wassermelone, Zitronen- oder Limettensaft und kaltem Mineralwasser. Das einfache Grundrezept funktioniert auch mit anderem Obst und braucht kaum Zucker.

Vorbereitung 10 minutes
Gesamt 10 minutes
Wassermelonen Limonade in Glas
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Du benötigst Equipment

4 Gläser

Zutaten Zutaten

  • 800 g Obst eurer Wahl z.B. Wassermelone, Erdbeeren
  • 3 Zitronen oder Limetten
  • 300 ml Mineralwasser
  • 1 EL Zucker oder Honig, Agavendicksaft
  • Eiswürfel
  • Minze nach Belieben

Zubereitung Zubereitung

  • Obst, z.B. Wassermelone grob würfeln und fein pürieren. Durch ein Sieb gießen, falls du die Limonade ganz glatt möchtest.
  • Zitronen- oder Limettensaft unterrühren. Nach Geschmack leicht süßen.
  • Mit kaltem Mineralwasser auffüllen und mit Eiswürfeln und Minze servieren.
Nährwertangaben: Selbstgemachte Limonade
Angaben pro Portion
Kalorien
84
% Tagesbedarf*
Fett
 
1
g
2
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.1
g
1
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.2
g
Einfach ungesättigte Fette
 
0.1
g
Natrium
 
4
mg
0
%
Kalium
 
336
mg
10
%
Kohlenhydrate
 
23
g
8
%
Zucker
 
15
g
17
%
Eiweiß
 
2
g
4
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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