Pfirsich Eistee selber machen
Pfirsich-Eistee selber machen ist deutlich einfacher, als viele denken. Du brauchst nur reife Pfirsiche, Schwarztee, etwas Zitrone und ein bisschen[…]
Mehr dazuSelbstgemachte Limonade ist eines der einfachsten Sommergetränke überhaupt. Du brauchst kein Sirupkonzentrat, keine künstlichen Aromen und keine lange Vorbereitung. Reifes Obst, Zitronen- oder Limettensaft, kaltes Mineralwasser und ein paar Eiswürfel reichen vollkommen aus. In diesem Rezept nehme ich Wassermelone, weil sie von Natur aus viel Saft mitbringt und wunderbar erfrischend schmeckt. Du kannst die Limonade aber auch mit anderem Obst zubereiten, zum Beispiel mit Erdbeeren, Himbeeren, Pfirsichen, Mango oder Ananas. Wichtig ist nur: Das Obst sollte reif und aromatisch sein. Dann brauchst du oft kaum zusätzlichen Zucker und bekommst trotzdem eine fruchtige, frische Limonade.

Für diese Limonade wird kein Sirup gekocht. Das ist der große Vorteil, denn dadurch schmeckt sie frischer und ist deutlich schneller fertig. Die Wassermelone wird grob gewürfelt und fein püriert. Wenn du eine ganz glatte Limonade möchtest, gießt du das Püree anschließend durch ein feines Sieb. Danach rührst du Zitronen- oder Limettensaft unter. Fang lieber mit etwas weniger Säure an und probiere dann. Je nach Süße der Melone kann mehr oder weniger Zitrussaft sinnvoll sein. Erst danach wird gesüßt. Das ist wichtig, weil du sonst schnell zu viel Zucker verwendest. Reife Wassermelone bringt oft schon genug Süße mit. Kurz vor dem Servieren kommt kaltes Mineralwasser dazu. So bleibt die Limonade spritzig und schmeckt nicht abgestanden.
Das hängt stark vom Obst ab. Eine richtig reife Wassermelone braucht meistens nur wenig oder gar keinen Zucker. Wenn du süßen möchtest, reichen ein bis zwei Esslöffel Zucker, Honig oder Agavendicksaft oft völlig aus. Bei sehr sauren Früchten wie Himbeeren oder Johannisbeeren kann etwas mehr nötig sein. Wichtig ist, dass du die Limonade kalt probierst. Kalte Getränke schmecken weniger süß als warme. Deshalb kann eine frisch gemixte Limonade bei Raumtemperatur etwas süßer wirken, als sie später aus dem Kühlschrank schmeckt. Honig bringt einen eigenen Geschmack mit und passt gut zu Zitrone und Minze. Agavendicksaft ist neutraler und löst sich leichter. Zucker funktioniert auch, sollte aber gründlich eingerührt werden.
Das ist Geschmackssache. Wenn du die Limonade glatt und fein möchtest, solltest du das Fruchtpüree durch ein Sieb gießen. Bei Wassermelone lohnt sich das besonders, wenn kleine Kerne oder festere Fruchtfasern dabei sind. Die Limonade wird dadurch klarer und angenehmer zu trinken. Ohne Sieb bleibt sie fruchtiger und etwas voller. Das passt gut, wenn du eine eher natürliche Limonade magst und dich etwas Fruchtfleisch nicht stört. Bei Himbeeren, Brombeeren oder Johannisbeeren würde ich das Sieb eher empfehlen. Die Kerne können sonst beim Trinken stören.
Das Mineralwasser solltest du nicht zu früh unterrühren. Wenn die Limonade lange steht, verliert sie einen Teil der Kohlensäure. Am besten bereitest du das Fruchtpüree mit Zitronensaft und Süße vor und stellst es kalt. Kurz vor dem Servieren gießt du alles mit kaltem Mineralwasser auf. Für eine intensivere Limonade nimmst du nur 200 ml Mineralwasser. Dann schmeckt sie fruchtiger und kräftiger. Wenn du sie leichter möchtest, kannst du etwas mehr Wasser verwenden. Das ist besonders praktisch, wenn die Limonade sehr süß geworden ist oder für Kinder etwas milder sein soll.
Du kannst die Fruchtbasis sehr gut vorbereiten. Pürierte Wassermelone mit Zitronen- oder Limettensaft hält sich abgedeckt einige Stunden im Kühlschrank. Auch am Vortag kannst du die Basis schon zubereiten. Dann würde ich Minze und Mineralwasser aber erst frisch dazugeben. Vor dem Servieren solltest du alles noch einmal gut umrühren. Fruchtpüree setzt sich gerne etwas ab, das ist ganz normal. Eiswürfel kommen am besten direkt ins Glas. In der Karaffe schmelzen sie schnell und verdünnen die Limonade unnötig.
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