Magdalenas
Magdalenas gehören in Spanien einfach dazu. Man bekommt sie zum Frühstück, zum Kaffee oder unterwegs aus der Bäckerei. Diese kleinen[…]
Mehr dazuSpanischer Orangenkuchen ist ein unglaublich saftiger Obstkuchen, der immer nach Sommer und guter Laune schmeckt. Der Geschmack kommt hier fast komplett von den Orangen selbst. Statt nur etwas Saft oder Abrieb zu verwenden, werden die Orangenfilets direkt im Teig püriert. Dadurch wird der Kuchen besonders saftig und bekommt dieses intensive, fruchtige Aroma. Ich mag an diesem Kuchen besonders, dass er trotz seiner fruchtigen Note kein allzu leichter Sommerkuchen im klassischen Sinne ist. Durch Mandeln im Teig bekommt er eine leicht nussige Note und eine schöne, saftige Konsistenz. Auf was du beim Backen achten muss, erfährst du im Rezept.
Der entscheidende Unterschied zu vielen anderen Orangenkuchen liegt in der Zubereitung der Früchte. In diesem Rezept werden die Orangen nicht nur ausgepresst, sondern komplett filetiert und anschließend püriert. Das bedeutet, das Fruchtfleisch kommt direkt in den Teig.
Ich finde, genau das macht den Kuchen besonders. Man schmeckt die Orange viel intensiver, fast so, als würde man in eine frische Frucht beißen. Gleichzeitig sorgt das pürierte Fruchtfleisch dafür, dass der Kuchen unglaublich saftig bleibt.
Die Mandeln im Teig spielen dabei ebenfalls eine große Rolle. Sie nehmen einen Teil der Feuchtigkeit auf und geben dem Kuchen eine besonders saftige Konsistenz. Diese ist super weich, aber trotzdem schön schnittfest und nicht matschig.

Der vielleicht wichtigste Schritt bei diesem Kuchen ist das Filetieren der Orangen. Dabei werden nicht nur die Schale, sondern auch die weiße Haut vollständig entfernt.
Ich habe einmal versucht, den Kuchen schneller zu machen und die Orangen einfach grob zu schälen. Das Ergebnis war deutlich bitterer. Seitdem nehme ich mir für diesen Schritt immer ein paar Minuten mehr Zeit. Am besten funktioniert es so: Die Orangen zuerst rundherum schälen, sodass keine weiße Haut mehr sichtbar ist. Danach die einzelnen Segmente zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Die fertigen Filets können anschließend direkt püriert werden. Das klingt aufwendiger, als es ist. Aber dieser Schritt entscheidet wirklich über den Geschmack.
Ich dekoriere den Orangenkuchen gerne mit frischen Orangenscheiben, die vor dem Backen auf den Teig gelegt werden. Die sehen nicht nur hübsch aus, sie verstärken auch den frischen Geschmack des Kuchens. Beim Backen werden sie leicht weich und geben zusätzlich Aroma ab.
Ich lege sie gern möglichst dünn geschnitten auf den Teig. Dadurch verteilen sie sich gleichmäßig und der Kuchen bekommt diese typische Optik mit den orangenen Kreisen.
Besonders schön sieht es aus, wenn du neben den klassischen Orangen auch Blutorangen nimmst, die dann noch einmal eine andere Farbe ins Spiel bringen.
Dieser Kuchen ist für mich kein typischer Sommer- oder Winterkuchen, denn er funktioniert eigentlich immer. Besonders gern backe ich ihn aber in der Zeit, in der Orangen richtig aromatisch sind.
Ich mag auch, dass er sich gut vorbereiten lässt. Am Tag nach dem Backen schmeckt er oft sogar noch besser, weil sich das Orangenaroma stärker verteilt. Der Kuchen bleibt mehrere Tage saftig, was bei vielen Obstkuchen nicht selbstverständlich ist.
Wenn Gäste kommen und ich einen Kuchen möchte, der etwas frischer schmeckt als Schokolade oder Streuselkuchen, ist dieser spanische Orangenkuchen meistens meine erste Wahl.
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