1 h, 10 Min. Plätzchen & Cookies 0.00 / 5,00

Spitzbuben Kekse

Manchmal braucht es kein neues Rezept, sondern einfach das gute alte Original. Dieses Spitzbuben-Rezept stammt aus dem Notizbuch meiner Großmutter, und jedes Jahr, wenn ich es heraushole, ist das ein kleiner Ausflug in meine Kindheit. Der Duft nach Butter, Vanille und frisch gebackenen Plätzchen erfüllt die Küche, und wenn die erste Lage Marmelade aufgetragen ist, […]

Spitzbuben nah
Spitzbuben mit Marmelade
Spitzbuben von oben
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Manchmal braucht es kein neues Rezept, sondern einfach das gute alte Original. Dieses Spitzbuben-Rezept stammt aus dem Notizbuch meiner Großmutter, und jedes Jahr, wenn ich es heraushole, ist das ein kleiner Ausflug in meine Kindheit. Der Duft nach Butter, Vanille und frisch gebackenen Plätzchen erfüllt die Küche, und wenn die erste Lage Marmelade aufgetragen ist, weiß ich: Weihnachten ist nicht mehr weit.

Warum du Spitzbuben Kekse nachbacken musst

Dieses Rezept ist ein Gebäck, wie man es früher gemacht hat: ohne Küchenmaschine, ohne Schnickschnack. Nur gute Butter, Zucker, Mehl und ein Eigelb, das alles miteinander verbindet. Der Teig ist mürbe, aber nicht bröckelig, und bekommt durch die Ruhezeit im Kühlschrank genau die richtige Konsistenz. Ich backe sie mit roter Johannisbeermarmelade, denn ihr säuerlicher Geschmack passt perfekt zum süßen Mürbeteig. Wenn man die beiden Hälften zusammensetzt und sie leicht aneinanderkleben, fühlt es sich an, als hätte man ein kleines Stück Nostalgie in der Hand.

Spitzbuben mit Marmelade

Woher der Name „Spitzbuben“ eigentlich kommt

Früher bezeichnete man mit „Spitzbube“ einen frechen kleinen Schelm, der anderen gern Streiche spielte, aber dabei nie bösartig war. Genau dieses verschmitzte Wesen steckt auch in den Plätzchen selbst: Sie wirken harmlos, haben aber eine süße Überraschung im Inneren. Durch das kleine Loch im oberen Keks kann man schon sehen, was sich darunter verbirgt. Als würde der Plätzchen-Schlingel heimlich durch’s Schlüsselloch spitzeln. Vermutlich stammt der Name aus der Schweiz, wo das Gebäck schon früh beliebt war und „Spitzbuebe“ genannt wurde. Und weil sich gute Geschichten genauso gut halten wie gute Rezepte, ist der Name bis heute geblieben.

Wie wird der Teig für Spitzbuben so schön mürbe?

Das Geheimnis liegt in der Butter. Sie muss kalt sein und zügig verarbeitet werden. Ich schneide sie in kleine Stücke und arbeite sie mit den Fingerspitzen ins Mehl ein, bis eine feine Krümelstruktur entsteht. Danach kommen Zucker und Eigelb dazu, gerade so viel, bis sich der Teig bindet. Wichtig ist, ihn anschließend mindestens eine Stunde zu kühlen. Nur so bleibt er formstabil und bekommt diesen feinen, buttrigen Schmelz, den man bei alten Rezepten sofort erkennt.

Diese Marmelade passt zu den Spitzbuben nach altem Rezept

Traditionell nimmt man Johannisbeer- oder Himbeermarmelade, weil die leichte Säure den süßen Teig perfekt ausgleicht. Ich erwärme die Marmelade leicht, damit sie sich dünn verstreichen lässt und die Plätzchen nicht aufweicht. Wer es etwas außergewöhnlicher mag, kann auch Aprikosen– oder Preiselbeermarmelade verwenden. Wichtig ist, dass sie fein passiert ist, denn Stückchen machen das Zusammensetzen schwieriger.

Wie lange halten Spitzbuben und wann schmecken sie am besten?

Spitzbuben brauchen ein bis zwei Tage Ruhe, damit sie weich werden und sich der Geschmack entfalten kann. Ich bewahre die Plätzchen in einer Blechdose auf, zwischen Lagen aus Backpapier. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit werden sie immer aromatischer. Ich backe sie meist schon Ende November, damit sie pünktlich zum ersten Advent perfekt sind.

5 Tipps, die dein altes Spitzbuben-Rezept perfekt machen

  • Butter kalt verarbeiten: So bleibt der Teig mürbe und formstabil.
  • Teig nicht zu dünn ausrollen: Etwa 3 mm sind ideal. Zu dünn bricht leicht.
  • Marmelade leicht erwärmen: Dadurch lässt sie sich gleichmäßig verstreichen.
  • Nach dem Füllen kurz antrocknen lassen: Dann kleben sie perfekt zusammen.
  • Mit Puderzucker bestäuben, wenn sie abgekühlt sind: So bleibt die Oberfläche schön matt.
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Spitzbuben von oben

Spitzbuben Kekse

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Meine Spitzbuben Kekse sind der Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen! Mit feinem Mürbeteig und fruchtiger Marmelade ein Genuss für die Adventszeit.

Vorbereitung 30 minutes
Zubereitung 10 minutes
Kühlzeit 30 minutes
Gesamt 1 hour 10 minutes
Spitzbuben Kekse aus Mürbeteig, mit Puderzucker bestäubt und roter Marmelade in der Mitte.
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Du benötigst Equipment

20 Stück

Zutaten Zutaten

Für den Teig
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 85 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
Außerdem
  • 150 g Konfitüre nach Wahl
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung Zubereitung

  • Die Zutaten für den Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlen.
  • Auf etwas Mehl dünn ausrollen und in Formen eurer Wahl ausstechen. Dabei jedes zweite Plätzchen mit einem Loch in der Mitte versehen.
  • Die Plätzchen auf 2 Backbleche verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen. Auskühlen lassen.
  • Die Plätzchen mit etwas Marmelade zusammenkleben. Mit Puderzucker bestäuben.
Nährwertangaben: Spitzbuben Kekse
Angaben pro Portion
Kalorien
109
% Tagesbedarf*
Fett
 
1
g
2
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.2
g
1
%
Transfettsäuren
 
0.02
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
0.1
g
Cholesterin
 
8
mg
3
%
Natrium
 
71
mg
3
%
Kalium
 
25
mg
1
%
Kohlenhydrate
 
24
g
8
%
Zucker
 
11
g
12
%
Eiweiß
 
2
g
4
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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