Quarkstollen nach bestem Rezept
Es gibt Rezepte, die seit Generationen weitergegeben werden und deren Duft sofort Weihnachtsstimmung verbreitet. Für mich gehört ein Quarkstollen nach[…]
Mehr dazuStollenkonfekt mit Quark ist die perfekte Alternative zum klassischen Christstollen, denn es ist handlich, schnell gebacken und wunderbar saftig. Der Quark sorgt dafür, dass das Gebäck innen weich bleibt, während Rosinen, gehackte Mandeln, Orangeat und Zitronat den typischen Stollencharakter mitbringen. Die kleinen Würfel sind ideal zum Verschenken, für den Adventsteller oder als unkomplizierte „Mini-Stollen“, die ohne lange Gehzeiten auskommen. Wer Stollen liebt, aber etwas Alltagsfreundlicheres sucht, liegt mit diesem Rezept goldrichtig.
Quark bringt viel Feuchtigkeit mit, was ein großer Vorteil ist, aber nur, wenn das Verhältnis stimmt. Der Teig darf weich sein, aber nicht klebrig. Ein kurzer Moment, in dem der Teig ruhen kann, verbessert die Struktur, weil das Mehl Zeit hat zu quellen. Beim Backen solltest du darauf achten, dass die Stücke nicht zu klein geschnitten werden, sonst trocknen sie schnell aus.
Damit die Würfel saftig bleiben, ist auch die Backzeit für das Gebäck entscheidend. Sobald die Oberfläche leicht fest ist, gehört das Konfekt aus dem Ofen. Beim Auskühlen stabilisiert sich die Struktur, ohne zu trocken zu sein.

In Quarkteig rutschen Trockenfrüchte gern nach unten. Das verhindert man, indem die Früchte vorher in etwas Mehl gewendet werden. Dadurch haften sie besser am Teig und verteilen sich beim Kneten gleichmäßiger. Auch die Reihenfolge ist entscheidend: Erst die trockenen Zutaten miteinander mischen, dann die Früchte unterheben.
Wichtig ist außerdem, die Stücke nicht zu stark zu kneten, sonst bekommt das Konfekt eine gummiartige Konsistenz. Ein sanftes Einarbeiten reicht vollkommen aus.
Für besonders guten Geschmack sorgst du, indem du die Rosinen vorab in Rum oder Orangensaft einlegst. Alternativ klappt es auch mit Apfelsaft. 30 Minuten reichen dafür vollkommen aus. Du kannst die Rosinen einfach abgießen und anschließend unter den Teig mischen. So bekommen sie deutlich mehr Geschmack, den sie an den umliegenden Teig abgeben.
Hier hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst den Teig zu einem flachen Rechteck formen, das dann in kleine Würfel geschnitten wird. Die typische Größe liegt bei etwa 2×2 cm. Zu große Würfel werden innen zu feucht, zu kleine trocknen schneller aus. Ein scharfes Messer oder Teigschneider sorgt für glatte Kanten. Außerdem kannst du den Teig zu Strängen rollen und dann kleine Stücke abschneiden. Beide Varianten funktionieren wunderbar.
Damit das Stollenkonfekt beim Backen nicht auseinanderläuft, hilft es, die Stücke vorher kurz zu kühlen. So bleibt das Konfekt formstabil und bekommt die typische Stollenstruktur: außen leicht goldig, innen saftig und soft.
Klassischer Stollen und seine Varianten wie Marzipanstollen oder Mandelstollen, leben vom Butter-Zucker-Mantel, und Stollenkonfekt ist da keine Ausnahme. Die heiße Oberfläche nimmt die Butter besonders gut auf, was nicht nur Geschmack bringt, sondern auch dafür sorgt, dass das Konfekt länger frisch bleibt. Direkt danach wird es im Puderzucker gewälzt oder bestreut. So entsteht der typische Look und die leichte Knusper-Schicht.
Wenn du möchtest, kannst du zusätzlich etwas Vanillezucker untermischen. Er verstärkt das Aroma und gibt der Oberfläche einen angenehm warmen Duft, der sofort an Weihnachten erinnert.
Es gibt Rezepte, die seit Generationen weitergegeben werden und deren Duft sofort Weihnachtsstimmung verbreitet. Für mich gehört ein Quarkstollen nach[…]
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