Mokka Eis
Mokka Eis ist für mich die perfekte Mischung aus Dessert und Kaffee. Es schmeckt kräftig, cremig und angenehm herb, ohne[…]
Mehr dazuTiramisu Eis verbindet für mich zwei Desserts, bei denen ich nie Nein sage. Die Creme schmeckt nach Mascarpone, Vanille und Kaffee, dazu kommen weiche Löffelbiskuitstücke und eine feine Schicht Kakao. Im Grunde ist es klassisches Tiramisu zum Kugeln. Besonders gerne serviere ich das Eis nach einem italienischen Essen oder anstelle eines großen Desserts. Es lässt sich gut vorbereiten und bekommt durch die getränkten Löffelbiskuits genau den Geschmack, den ich bei Tiramisu erwarte.

Gib Milch, Sahne, Mascarpone, Zucker, Kaffee, Vanillezucker und Salz in einen hohen Mixbecher. Anschließend wird alles gründlich püriert, bis keine Mascarponeklümpchen mehr zu sehen sind. Gerade bei kalter Mascarpone lohnt sich der Pürierstab. Nur mit einem Schneebesen bleiben schnell kleine Stücke zurück, die nach dem Gefrieren in der Creme auffallen würden. Probier die Masse vor dem Einfrieren. Sie sollte klar nach Kaffee und Mascarpone schmecken und leicht süßer wirken als das fertige Eis. Durch die Kälte treten Süße und Kaffeearoma später etwas in den Hintergrund. Fülle die glatte Basis in den Becher der Ninja Creami und friere sie 12 bis 24 Stunden vollständig durch. Der Becher sollte dabei gerade stehen und die Oberfläche möglichst eben sein.
Ohne Mascarpone wäre dieses Rezept eher ein cremiges Kaffeeeis mit Keksstückchen. Erst die Mascarpone bringt diesen milden, vollen Geschmack hinein, den man direkt mit Tiramisu verbindet. Außerdem verbessert sie die Konsistenz. Ihr Fettanteil sorgt dafür, dass das Eis nach dem Creami-Durchlauf geschmeidig und fast wie eine gefrorene Tiramisucreme wirkt.
Mehr Mascarpone ist hier nicht automatisch besser. Wird der Anteil zu hoch, kann das Eis sehr kompakt und schwer werden. Die Mischung aus Milch, Sahne und Mascarpone hält es cremig und lässt dem Kaffee genug Platz.
Mit ein bis zwei Teelöffeln löslichem Kaffee wird das Aroma klar und kräftig. Bei Espresso würde ich einen kleinen, starken Shot verwenden und ihn vor dem Mixen vollständig abkühlen lassen. Ich mag das Eis mit einem deutlichen Kaffeegeschmack, möchte aber weiterhin Mascarpone und Vanille schmecken. Zu viel lösliches Pulver kann schnell bitter werden. Mehr Espresso bringt dagegen zusätzliche Flüssigkeit in die Basis. Für eine mildere Version reicht ein Teelöffel Kaffeepulver. Entkoffeinierter Kaffee funktioniert ebenfalls und ist praktisch, wenn das Eis abends serviert wird oder Kinder davon probieren möchten.
Nach dem ersten Durchlauf in der Ninja Creami prüfst du die Konsistenz. Ist das Eis noch krümelig, gib einen kleinen Schluck Milch dazu und nutze den Re-Spin. Erst wenn die Eisbasis schön cremig ist, bereitest du die Löffelbiskuits vor. Tauche sie ganz kurz in kalten Kaffee und brich sie anschließend in Stücke. Sie sollen etwas Kaffeearoma aufnehmen, aber nicht vollständig weich werden. Zu stark getränkte Biskuits verwandeln sich beim Mix-in schnell in Brei. Dann schmeckt das Eis zwar nach Tiramisu, die kleinen Kuchenstücke gehen aber verloren. Ich tippe sie deshalb wirklich nur kurz in den Kaffee und nehme sie direkt wieder heraus. Gib die Stücke in die Mulde und arbeite sie mit der Mix-in-Funktion ein. So verteilen sie sich im Eis, ohne komplett zerkleinert zu werden.
Den Kakao würde ich nicht in die gesamte Eisbasis rühren. Dann wird aus der hellen Mascarponecreme schnell ein Schoko-Kaffee-Eis und der typische Tiramisu-Look geht verloren. Am schönsten ist es, das fertige Eis zu portionieren und erst direkt vor dem Servieren mit Kakao zu bestäuben. Dafür eignet sich ein kleines Sieb besonders gut. Der Kakao darf ruhig sichtbar sein, sollte aber keine dicke, trockene Schicht bilden. Ein feiner Hauch reicht, um jeder Kugel diese leicht herbe Tiramisu-Note zu geben.
Tiramisu Eis schmeckt pur schon einmalig lecker. Für Gäste kannst du es aber sehr schön anrichten. Beispielsweise mit:
Mein Favorit ist eine Kugel Tiramisu Eis im Glas, dazu ein halber Löffelbiskuit und ein kleiner Espresso zum Darübergeben. So entsteht eine Mischung aus Tiramisu und Affogato.
Direkt nach dem Mix-in-Durchlauf sind die Löffelbiskuits am schönsten. Beim erneuten Einfrieren ziehen sie weiter Feuchtigkeit und werden weicher. Das erinnert dann noch stärker an durchgezogenes Tiramisu, der leichte Biss nimmt aber ab. Bewahre Reste gut verschlossen im Gefrierschrank auf. Vor dem nächsten Servieren kannst du das Eis kurz antauen lassen oder erneut in der Ninja Creami verarbeiten. Frische Löffelbiskuits würde ich erst nach dem erneuten Durchlauf ergänzen. So bleibt zumindest ein Teil der Stücke schön in Form.
Mokka Eis ist für mich die perfekte Mischung aus Dessert und Kaffee. Es schmeckt kräftig, cremig und angenehm herb, ohne[…]
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