Blätterteig mit Erdbeeren
Blätterteig mit Erdbeeren ist für mich so ein typisches Rezept, das schnell gemacht ist, aber nach richtig viel aussieht. Gerade[…]
Mehr dazuVanillestangen sind für mich genau das richtige Gebäck, wenn es schnell gehen soll und nach frisch gebackenem Lieblingsstückchen schmecken darf. Knuspriger Blätterteig, eine süße Vanille-Quark-Creme und oben eine goldene Schicht durch Eigelb. Ich mache solche Vanillestangen besonders gerne, wenn sich spontan Besuch ankündigt oder ich nachmittags Lust auf etwas Süßes zum Kaffee habe. Der große Vorteil: Du brauchst keinen Hefeteig, keine lange Gehzeit und keine komplizierte Füllung. Sie sehen hübsch aus, lassen sich gut mit der Hand essen und schmecken frisch aus dem Ofen einfach herrlich.

Zu Beginn rollst du den Blätterteig aus und halbierst ihn. Eine Hälfte legst du auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Ich lasse den Blätterteig dafür direkt auf dem Papier liegen, das meist schon in der Packung dabei ist. Das spart Arbeit und der Teig klebt nicht am Blech fest.
Für die Füllung verrührst du Quark, Vanillepuddingpulver ohne Kochen, Zucker und Vanillezucker zu einer glatten Creme. Falls die Creme sehr fest wirkt, kannst du sie kurz kräftig durchrühren. Sie sollte streichfähig sein, aber nicht flüssig.
Jetzt verteilst du die Vanille-Quark-Creme gleichmäßig auf einer Blätterteighälfte. Am Rand lässt du etwas Platz, damit die Füllung beim Backen nicht zu stark herausläuft. Dann legst du die zweite Blätterteighälfte darauf und drückst sie leicht an.
Anschließend schneidest du den gefüllten Blätterteig in gleichmäßige Streifen. Wichtig: Die Streifen bleiben so liegen und werden nicht auseinandergezogen. Genau dadurch behalten sie beim Backen ihre schöne Form und die Füllung bleibt besser zwischen den Teigschichten.
Zum Schluss bestreichst du die Oberfläche mit Eigelb. Wenn du magst, verrührst du es vorher mit etwas Milch. Dann backen die Vanillestangen bei 180 °C etwa 15 bis 20 Minuten, bis sie goldbraun und schön aufgegangen sind.
Für dieses Rezept ist Blätterteig klar die beste Wahl. Er wird beim Backen knusprig, geht schön auf und passt wunderbar zur cremigen Vanillefüllung. Genau diese Mischung aus buttrigem Teig und weicher Quarkcreme macht die Vanillestangen so lecker.
Blätterteig hat hier noch einen Vorteil: Er verzeiht wenig Aufwand. Du musst ihn nur ausrollen, füllen, schneiden und backen. Für mich ist das genau der Grund, warum ich solche schnellen Vanillestangen so gerne mache.
Ich würde für Vanillestangen ganz klar Blätterteig aus dem Kühlregal nehmen. Der ist bereits ausgerollt, hat die richtige Form und lässt sich sofort verarbeiten. Gerade bei einem schnellen Rezept macht das den Unterschied.
TK-Blätterteig funktioniert grundsätzlich auch, ist aber etwas umständlicher. Er muss rechtzeitig auftauen, kann beim Ausrollen schneller reißen und besteht oft aus einzelnen Platten. Für dieses Rezept, bei dem du den Teig halbierst und schichtest, ist die Rolle aus dem Kühlregal einfach praktischer.
Mein Tipp: Den Blätterteig nicht zu lange bei Raumtemperatur liegen lassen. Wenn er zu warm wird, klebt er schneller und geht beim Backen nicht ganz so schön auf. Also erst die Füllung anrühren, dann den Teig ausrollen und direkt weiterarbeiten.
Frisch gebacken schmecken Vanillestangen am besten. Dann ist der Blätterteig außen noch leicht knusprig und die Vanillefüllung schön cremig. Genau so esse ich sie am liebsten, gerne noch leicht lauwarm. Aufbewahren kannst du sie trotzdem. Gut abgedeckt halten sie sich etwa 1 bis 2 Tage im Kühlschrank. Durch die Quarkfüllung würde ich sie nicht bei Raumtemperatur stehen lassen, vor allem nicht im Sommer.
Der Blätterteig wird mit der Zeit etwas weicher. Das ist normal. Wenn du sie wieder etwas auffrischen möchtest, kannst du die Vanillestangen kurz im Ofen aufbacken. Nicht zu lange, sonst wird die Füllung zu heiß und der Teig zu dunkel.
Das klingt nach einer kleinen Sache, ist aber bei diesem Rezept ziemlich wichtig. Wenn du die gefüllten Streifen nach dem Schneiden auseinanderziehst, kann die Creme leichter herausdrücken und die Vanillestangen verlieren schneller ihre Form.
Lässt du sie einfach so liegen, bleiben die Teigschichten stabiler. Beim Backen geht der Blätterteig trotzdem schön auf und die Streifen lassen sich danach gut voneinander lösen. Ich finde diese Methode auch deutlich entspannter. Kein Verdrehen, kein Gefummel, keine ausgelaufene Füllung. Einfach schneiden, bestreichen, backen und später in Stücke teilen.
Blätterteig mit Erdbeeren ist für mich so ein typisches Rezept, das schnell gemacht ist, aber nach richtig viel aussieht. Gerade[…]
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