Waffeln backen gehört zu den einfachsten Möglichkeiten, mit wenig Aufwand etwas frisch Gebackenes auf den Tisch zu bringen. Sobald sich der typische Duft in der Küche verteilt, werden aus wenigen Grundzutaten goldbraune Waffeln, die außen leicht knusprig und innen wunderbar weich sind. Je nach Teig und Waffeleisen können sie dünn und kross, dick und fluffig oder besonders saftig werden. Dadurch passen Waffeln genauso gut zum Frühstück und Brunch wie zum Nachmittagskaffee oder als warmes Dessert. Auch bei den Beilagen gibt es jede Menge Spielraum. Klassisch mit Puderzucker, fruchtig mit Beeren oder etwas üppiger mit Schokolade und Eis lassen sich Waffeln immer wieder anders servieren. Entscheidend für ein gutes Ergebnis sind nicht nur die Zutaten, sondern auch das passende Waffeleisen, die richtige Teigmenge und eine ausreichend heiße Backfläche. In diesem Artikel erfährst du, welches Waffeleisen zu deinen Lieblingswaffeln passt, welche Toppings besonders gut schmecken und mit welchen fünf Tipps deine Waffeln gleichmäßig und goldbraun gelingen.
Herzwaffel oder belgische Waffel: Welches Waffeleisen ist das richtige?
Ein klassisches Herzwaffeleisen eignet sich für eher dünne, weiche Waffeln mit leicht knusprigem Rand. Die einzelnen Herzen lassen sich gut teilen und passen besonders schön auf eine Kaffeetafel oder zu einem gemütlichen Familienfrühstück. Da die Mulden relativ flach sind, braucht der Teig meist nur wenige Minuten. Flüssigere Rührteige lassen sich darin besonders gleichmäßig verteilen. Wichtig ist, nicht zu viel Teig einzufüllen, da er sich beim Schließen des Eisens schnell über den Rand drückt.
Belgische Waffeleisen haben deutlich tiefere Kammern und formen dicke, meist rechteckige Waffeln. Sie passen besonders gut zu etwas festeren Teigen und ergeben eine fluffige Mitte mit einer größeren knusprigen Oberfläche. Durch die tiefen Vertiefungen bleibt außerdem mehr Platz für Fruchtsaucen, Sahne oder andere Toppings. Drehbare Waffeleisen verteilen den Teig häufig besonders gleichmäßig, sind aber für gute Waffeln kein Muss. Entscheidend ist vielmehr, das Eisen vollständig vorzuheizen und sich bei Teigmenge und Backzeit langsam an das eigene Gerät heranzutasten.
Diese Toppings machen aus Waffeln ein richtiges Highlight
Ein wenig Puderzucker reicht oft schon aus, wenn die Waffeln frisch und noch warm serviert werden. Für eine fruchtige Variante passen Beeren, Bananen, Apfelmus, Kirschkompott oder ein selbst gemachtes Fruchtpüree besonders gut. Dazu schmecken Joghurt, Quarkcreme oder ein Klecks Schlagsahne. Frische Früchte bringen Farbe und eine leichte Säure mit, die wunderbar mit dem süßen Teig harmoniert.
Wer es etwas reichhaltiger mag, ergänzt die Waffeln mit Schokoladensauce, Nussmus, Karamell, Eis oder gehackten Nüssen. Auch Zimt und Zucker, geröstete Mandeln oder knusprige Keksbrösel funktionieren sehr gut. Für einen Brunch kannst du mehrere Toppings in kleinen Schalen bereitstellen und jeden selbst kombinieren lassen. Bewährt hat sich eine Auswahl aus etwas Fruchtigem, etwas Cremigem und einer knusprigen Komponente. So wirkt der Waffeltisch abwechslungsreich, ohne mit zu vielen Extras überladen zu sein.
5 Tipps, damit deine Waffeln goldbraun und locker werden
- Das Waffeleisen vollständig vorheizen: Gib den Teig erst hinein, wenn das Gerät seine Backtemperatur erreicht hat. In einem nur lauwarmen Eisen verteilt sich der Teig schlechter und die Oberfläche wird eher weich als knusprig.
- Den Teig nur kurz verrühren: Sobald sich Mehl und flüssige Zutaten verbunden haben, reicht es. Zu langes Rühren kann dazu führen, dass die Waffeln fester werden. Kleine Klümpchen im Teig sind meist weniger problematisch als eine übermäßig glatt gerührte Masse.
- Die richtige Teigmenge finden: Beginne lieber mit etwas weniger Teig und erhöhe die Menge bei der nächsten Waffel. Jeder kennt die erste Probierwaffel, die direkt genascht wird, weil sie noch nicht perfekt ist. Wie viel hineinpasst, hängt stark von der Größe und Tiefe des Eisens ab. Nach zwei oder drei Waffeln kennst du meist die passende Portion.
- Das Waffeleisen nicht zu früh öffnen: Öffnest du es während der ersten Backminuten, kann die Waffel auseinanderreißen. Warte, bis deutlich weniger Dampf austritt und sich der Deckel ohne Widerstand anheben lässt.
- Fertige Waffeln nicht stapeln: Auf einem Kuchengitter kann der Dampf entweichen und die Oberfläche bleibt knuspriger. Beim Stapeln sammelt sich Feuchtigkeit zwischen den Waffeln und sie werden schnell weich. Möchtest du mehrere Waffeln warmhalten, lege sie nebeneinander bei niedriger Temperatur in den Backofen.
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