Mandarinen Spekulatius Dessert
Wenn es in der Küche nach Zimt, Mandeln und frischen Mandarinen duftet, dann ist Adventszeit. Ein Mandarinen Spekulatius Dessert vereint[…]
Mehr dazuWeihnachtliches Panna Cotta ist das perfekte Dessert, wenn du etwas Festliches servieren möchtest, das ohne Stress gelingt. Die Basis ist klassische Sahne, die mit Vanillezucker und Lebkuchengewürz aufgekocht wird und dadurch ein sanftes Weihnachtsaroma bekommt. Dazu kommen Glühweinkirschen – ein Kirschkompott, das mit Rotwein oder Kirschsaft und winterlichen Gewürzen eingekocht wird. Fruchtig, würzig, cremig: Dieses Dessert schmeckt nach Weihnachtsmarkt, Familienzeit und allem, was man im Dezember liebt.
Die Konsistenz hängt maßgeblich von der Gelatine- bzw. Agar-Agar-Menge ab. Zu viel davon, und das Panna Cotta wird schnittfest wie Götterspeise. Zu wenig, und sie zerfließt beim Stürzen. Die richtige Balance liegt bei etwa 3 Blatt Gelatine pro 500 ml Sahne. Dann wir sie cremig, stabil und ohne Gummigefühl im Mund.
Wichtig ist, die Gelatine vollständig aufzulösen, aber nicht zu kochen. Wenn sie kocht, verliert sie Bindekraft. Die Sahne sollte also nur heiß sein, nie sprudelnd. Danach langsam abkühlen lassen und erst dann kaltstellen. So setzt sich die Creme gleichmäßig.

Lebkuchengewürz ist kräftig, denn es besteht aus Zimt, Nelken, Muskat, Kardamom und manchmal Piment, die schnell alles überdecken können. Weniger ist definitiv hier mehr. Ein halber bis ein ganzer Teelöffel reicht völlig, um der Sahne festlichen Geschmack zu verleihen.
Damit sich das Aroma sauber verteilt, solltest du es direkt beim Aufkochen der Sahne einrühren. Durch die Hitze öffnen sich die Gewürze und verbinden sich homogener mit der Creme. Ein kurzes Abschmecken vor dem Abfüllen hilft, den perfekten Punkt zu treffen.
Für eine besonders elegante Optik kannst du die Panna Cotta schräg ins Glas gießen. Dafür musst du das Glas schräg in eine Muffinform lehnen, füllen und kaltstellen. Danach die Kirschen in die entgegengesetzte Schräge einfüllen. Das ergibt ein richtiges Hingucker-Dessert.
Kirschkompott soll weich sein, aber keine Kirschsuppe werden. Am besten verwendest du Sauerkirschen aus dem Glas oder TK-Kirschen. Der Rotwein oder Kirschsaft wird mit Zucker und Gewürzen aufgekocht und dann nur kurz mit den Kirschen erwärmt.
Für die Bindung genügt ein kleiner Schuss Stärke. Damit die Sauce klar bleibt, solltest du die Stärke vorher in etwas kaltem Saft glatt rühren und erst dann einrühren. So entsteht eine glänzende, fruchtige Komponente, die perfekt mit der cremigen Panna Cotta harmoniert.
Beides funktioniert, aber das Servieren im Glas ist sicherer und optisch schöner. Panna Cotta im Glas lässt sich besser schichten, sieht hochwertig aus und erspart das Risiko, dass die Creme beim Stürzen reißt.
Wenn du sie stürzen willst, lohnt es sich, die Förmchen vorher dünn zu fetten und die Panna Cotta etwas fester zu kochen. Für ein Dessertglas hingegen kannst du die Creme bewusst cremiger lassen, denn sie muss ja keine Form halten.
Wenn es in der Küche nach Zimt, Mandeln und frischen Mandarinen duftet, dann ist Adventszeit. Ein Mandarinen Spekulatius Dessert vereint[…]
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