Crumpets- das Rezept
Crumpets sind in England ein äußerst beliebtest Frühstück! Die kleinen Pancakes aus Hefeteig sind auch einfach zu lecker und sorgen[…]
Mehr dazuWelsh Cakes sind ein traditionelles Gebäck aus Wales, das irgendwo zwischen Keks, Scone und Pfannkuchen liegt. Sie werden nicht im Ofen gebacken, sondern in der Pfanne zubereitet und direkt warm gegessen. Für mich macht sie gerade diese besondere Zubereitung und Konsistenz unglaublich interessant. Welsh Cakes brauchen keinen besonderen Anlass, keine Dekoration und keine lange Zutatenliste. Sie sind dafür gedacht, frisch gemacht und gemeinsam gegessen zu werden.
Welsh Cakes sind kleine, flache Küchlein aus einem Teig mit Mehl, Butter, Zucker, Ei und Rosinen oder Korinthen. Der Teig ähnelt einem Mürbeteig, ist aber weicher und wird ausgerollt und ausgestochen. Gebacken werden sie auf einer heißen Platte oder in einer Pfanne ohne Fett. Dadurch bekommen sie außen leichte Bräune, bleiben innen aber weich. Nach dem Backen werden sie noch warm in Zucker gewendet.

Welsh Cakes stammen, wie der Name schon vermuten lässt, aus Wales und haben dort eine lange Tradition. Ursprünglich wurden sie auf einer gusseisernen Platte über offenem Feuer gebacken, dem sogenannten bakestone. Sie waren praktisch, weil man keinen Ofen brauchte und die Zutaten einfach verfügbar waren. Genau deshalb sind sie ein beliebtes Alltagsgebäck, das keinen besonderen Anlass braucht.
Sie werden klassisch frisch und warm gegessen. Oft gibt es sie zum Frühstück, zum Nachmittagstee oder einfach zwischendurch. Besonders bekannt sind sie rund um den St.-David’s-Day am 1. März, dem walisischen Nationalfeiertag. Trotzdem sind sie kein reines Festtagsgebäck, sondern etwas, das das ganze Jahr über gebacken wird.
Welsh Cakes schmecken frisch am besten. Direkt nach dem Backen, noch leicht warm, kommen der feine Buttergeschmack und die Textur am besten zur Geltung. Am nächsten Tag sind sie noch gut essbar, verlieren aber etwas von ihrem besonderen Charakter.
Im Vergleich zu Scones sind Welsh Cakes flacher und kompakter. Sie gehen kaum auf und werden nicht gebrochen, sondern direkt gegessen. Im Vergleich zu Keksen sind sie weicher und weniger knusprig. Durch das Backen in der Pfanne bekommt das Gebäck eine eigene Textur, die weder ganz mürbe noch kuchenartig ist. Genau diese Zwischenform macht sie für mich so besonders.
Das Ausbacken in der Pfanne ist Teil der Tradition. Früher waren Öfen in Wales nicht selbstverständlich, eine heiße Platte hingegen schon. Durch das Backen in der Pfanne lassen sich Temperatur und Bräune gut kontrollieren. Die Welsh Cakes garen gleichmäßig und bleiben innen weich, ohne auszutrocknen. Die Rosinen im Teig geben dann ihr übriges dazu, damit das besondere Gebäck direkt beim ersten Bissen mit der knusprigen Kruste und dem saftigen Inneren überzeugt.
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