Aprikosen Streuselkuchen
Dieser Aprikosen Streuselkuchen passt perfekt in die Aprikosensaison! Im Sommer gibt es ihn bei uns daher regelmäßig und wenn uns[…]
Mehr dazuAprikosen passen wunderbar in Rührkuchen, Streuselkuchen, Tartes und Käsekuchen. Während der Saison greife ich am liebsten zu frischen Früchten. Außerhalb der Saison sind Aprikosen aus der Dose oder dem Glas aber eine unkomplizierte Alternative. Beide Varianten funktionieren beim Backen gut. Sie unterscheiden sich jedoch bei Geschmack, Konsistenz und Flüssigkeitsgehalt. Welche besser geeignet ist, hängt deshalb vor allem vom Rezept ab.
Frische Aprikosen eignen sich besonders gut, wenn die Früchte im Kuchen sichtbar bleiben und etwas Biss behalten sollen. Eingelegte Aprikosen sind weicher, süßer und ganzjährig erhältlich. Sie lassen sich direkt verwenden, müssen vor dem Backen aber gründlich abtropfen. Für Rührkuchen und Streuselkuchen funktionieren beide Varianten. Für Dekorationen oder Tartes bevorzuge ich frische Aprikosen, weil sie nach dem Backen meist schöner aussehen und ihre Form besser behalten.
Frische Aprikosen bringen ein kräftiges, leicht säuerliches Aroma mit. Gerade bei süßem Teig oder Streuseln entsteht dadurch ein schöner Ausgleich. Zum Backen sollten die Früchte reif, aber noch fest sein. Sehr harte Aprikosen schmecken häufig wenig aromatisch. Überreife Früchte geben dagegen viel Saft ab und können den Kuchen stellenweise weich oder matschig machen.
So bereitest du frische Aprikosen vor:
Schälen musst du Aprikosen normalerweise nicht. Die Haut wird beim Backen weich und fällt später kaum auf.
Aprikosen aus der Dose oder dem Glas sind bereits entsteint und geschält. Dadurch sparst du Zeit und kannst Aprikosenkuchen unabhängig von der Saison backen. Ich verwende sie besonders gerne für Kuchen, bei denen die Früchte ohnehin mitgebacken oder unter einer Creme beziehungsweise Streuselschicht verschwinden. Wichtig ist nur, dass sie gut abtropfen. Die Früchte liegen in Saft oder Sirup und bringen deutlich mehr Flüssigkeit mit als frische Aprikosen. Gib sie deshalb in ein Sieb und lasse sie ungefähr zehn Minuten abtropfen. Für einen Rührkuchen tupfe ich sie anschließend vorsichtig mit Küchenpapier trocken.
In vielen Rezepten ist das problemlos möglich. Verlangt ein Rezept beispielsweise 500 Gramm frische Aprikosen, kannst du eine ähnliche Menge abgetropfter Aprikosen verwenden. Entscheidend ist dabei das Abtropfgewicht, nicht das Gesamtgewicht der Dose. Auf der Verpackung stehen meistens zwei Angaben: Gesamtgewicht mit Flüssigkeit und Abtropfgewicht der Früchte. Für das Rezept zählt nur die Menge der tatsächlich enthaltenen Aprikosen. Da eingelegte Aprikosen meist etwas weicher und süßer sind, schmeckt der fertige Kuchen häufig milder und weniger säuerlich. Bei sehr süß eingelegten Früchten kannst du die Zuckermenge im Teig gegebenenfalls leicht reduzieren.
Für einen klassischen Rührkuchen eignen sich beide Varianten. Frische Aprikosen behalten etwas mehr Struktur und bringen eine angenehme Säure mit. Eingelegte Früchte sind weicher und verteilen sich besonders unkompliziert im Teig. Hebe kleine Aprikosenstücke erst zum Schluss vorsichtig unter. Aprikosenhälften oder Spalten kannst du direkt auf dem Teig verteilen und leicht hineindrücken. Sind die Früchte sehr feucht, solltest du sie vorher gut trocknen. Sonst kann der Teig rund um die Aprikosen speckig bleiben.
Bei Streuselkuchen mag ich frische Aprikosen besonders gern. Ihre leichte Säure passt gut zu den süßen, knusprigen Streuseln. Außerhalb der Saison funktionieren Aprikosen aus der Dose aber genauso gut. Lass sie gründlich abtropfen und lege die gewölbte Seite nach unten auf den Teig. So sammelt sich weniger Flüssigkeit in den Früchten.
Für eine Aprikosentarte sind frische Früchte meistens die schönere Wahl. Sie behalten ihre Form besser und lassen sich gleichmäßig als Spalten oder Hälften anordnen. Für Tortenfüllungen, Pürees oder gekochte Fruchtschichten kannst du dagegen problemlos Aprikosen aus der Dose verwenden. Ihre weichere Konsistenz ist dabei sogar von Vorteil. Möchtest du eine Torte mit Aprikosen dekorieren, würde ich frische Früchte bevorzugen. Eingelegte Aprikosen glänzen zwar schön, sind aber sehr weich und rutschen auf Cremes leichter weg.
Meistens bleibt die Backzeit ähnlich. Verwendest du sehr kalte Aprikosen aus dem Kühlschrank oder eine besonders große Menge Früchte, kann der Kuchen etwas länger benötigen. Kontrolliere ihn deshalb gegen Ende mit der Stäbchenprobe. Steche dabei nicht direkt in eine Aprikose. Der Fruchtsaft am Stäbchen kann sonst wie ungebackener Teig aussehen.
Dieser Aprikosen Streuselkuchen passt perfekt in die Aprikosensaison! Im Sommer gibt es ihn bei uns daher regelmäßig und wenn uns[…]
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