Erdbeerboden- mein liebstes Rezept
Dieses Erdbeerboden Rezept ist ein absoluter Klassiker aus Omas Rezeptsammlung. Sobald die ersten Erdbeeren reif sind, wird dieser herrlich saftige[…]
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Mehl ist nicht gleich Mehl. Wer regelmäßig backt oder kocht, stolpert schnell über unterschiedliche Mehltypen und fragt sich, worin eigentlich der Unterschied liegt. Die Typenzahl auf der Packung wirkt zunächst technisch, sagt aber sehr viel über Eigenschaften, Geschmack und Einsatzmöglichkeiten des Mehls aus. Gerade beim Backen kann die Wahl des richtigen Mehls entscheidend sein: für […]
Mehl ist nicht gleich Mehl. Wer regelmäßig backt oder kocht, stolpert schnell über unterschiedliche Mehltypen und fragt sich, worin eigentlich der Unterschied liegt. Die Typenzahl auf der Packung wirkt zunächst technisch, sagt aber sehr viel über Eigenschaften, Geschmack und Einsatzmöglichkeiten des Mehls aus. Gerade beim Backen kann die Wahl des richtigen Mehls entscheidend sein: für die Lockerheit eines Kuchens, die Struktur eines Brotes oder die Elastizität eines Teigs. Ein grundlegendes Verständnis der Mehltypen hilft dabei, Rezepte besser einzuordnen und gezielt anzupassen.
Die Typenzahl eines Mehls gibt an, wie viele Mineralstoffe im Mehl enthalten sind. Je höher die Zahl, desto mehr Mineralstoffe und desto dunkler ist das Mehl. Die Zahl bezieht sich dabei auf Milligramm Mineralstoffe pro 100 Gramm Mehl.
Ein niedriger Mehltyp ist sehr fein ausgemahlen und hell, ein hoher Mehltyp enthält mehr Bestandteile des Korns. Das beeinflusst nicht nur die Farbe, sondern auch Geschmack, Backverhalten und Wasseraufnahme. Wichtig ist: Die Typenzahl sagt nichts über die Qualität aus, sondern über den Ausmahlungsgrad.
Mehltypen lassen sich grundsätzlich austauschen, allerdings nicht immer 1:1. Ein etwas höherer Mehltyp kann oft durch einen niedrigeren ersetzt werden, wenn man die Flüssigkeitsmenge reduziert. Umgekehrt braucht ein höherer Typ meist mehr Flüssigkeit und eine etwas längere Ruhezeit.
Ich empfehle bei Rezepten, die sehr präzise sind, etwa bei Hefeteigen oder Broten, möglichst beim angegebenen Mehltyp zu bleiben. Bei Kuchen oder einfachen Teigen ist man deutlich flexibler. Ein grobes Verständnis der Mehltypen reicht meist aus, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Im Alltag begegnet man vor allem einer überschaubaren Auswahl an Mehltypen. Besonders häufig genutzt wird Weizenmehl Type 405, das sehr fein ist und sich ideal für Kuchen, Kekse und feines Gebäck eignet. Weizenmehl Type 480 oder 550 ist etwas griffiger und wird oft für Hefeteige, Brötchen oder Pizza verwendet.
Weizenmehl Type 630 liegt geschmacklich zwischen hell und kräftig und eignet sich gut für Brote oder herzhafte Teige. Bei Dinkelmehl gelten ähnliche Prinzipien, allerdings reagiert Dinkel empfindlicher auf Überkneten und braucht etwas mehr Fingerspitzengefühl. Höhere Typen wie 1050 oder Vollkornmehl bringen mehr Aroma, machen Teige aber auch schwerer und kompakter.
Die Wahl des Mehls hängt stark vom gewünschten Ergebnis ab. Für lockere Kuchen und feine Rührteige sind helle Mehltypen ideal, da sie wenig Eigengeschmack mitbringen und eine zarte Krume ergeben. Für Brote, Brötchen oder herzhafte Gebäcke eignen sich mittlere bis höhere Mehltypen besser, weil sie mehr Struktur und Aroma liefern.
Wer ein Rezept anpassen möchte, sollte beachten, dass dunklere Mehle mehr Flüssigkeit aufnehmen. Tauscht man helles Mehl gegen einen höheren Typ aus, muss die Flüssigkeitsmenge meist leicht erhöht werden. Umgekehrt kann ein zu trockenes Ergebnis entstehen, wenn man dunkles Mehl einfach durch helles ersetzt.
Dieses Erdbeerboden Rezept ist ein absoluter Klassiker aus Omas Rezeptsammlung. Sobald die ersten Erdbeeren reif sind, wird dieser herrlich saftige[…]
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