5 Pfirsich Rezepte
Pfirsiche bringen sofort ein bisschen Sommer in die Küche. Mit ihrem süßen, saftigen Aroma passen sie perfekt zu Kuchen, Desserts[…]
Mehr dazuPfirsiche schmecken im Kuchen wunderbar saftig, süß und sommerlich. Gleichzeitig sind sie etwas empfindlich: Sind sie zu hart, fehlt Aroma. Sind sie zu weich, geben sie beim Backen viel Saft ab und der Kuchen kann matschig werden. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich Pfirsiche aber sehr einfach für Rührkuchen, Blechkuchen, Tartes oder Käsekuchen verwenden. Wichtig ist vor allem, die passenden Früchte auszuwählen, sie vorsichtig zu schneiden und überschüssige Flüssigkeit im Blick zu behalten.
Zum Backen sind Pfirsiche ideal, die reif, aber noch nicht überreif sind. Sie sollten angenehm duften und auf leichten Druck etwas nachgeben, aber nicht matschig sein. Sehr harte Pfirsiche bleiben auch nach dem Backen oft etwas fest und schmecken weniger aromatisch. Sehr weiche Pfirsiche sind zwar süß, verlieren aber schnell ihre Form und geben viel Saft ab. Für Kuchen nehme ich deshalb am liebsten Früchte, die sich gut schneiden lassen und noch etwas Halt haben. Sie werden beim Backen weich, zerfallen aber nicht sofort.
Auch die Sorte beziehungsweise Art der Pfirsiche macht einen Unterschied:
Wasche Pfirsiche kurz unter kaltem Wasser ab und reibe sie dabei vorsichtig mit den Fingern sauber. Da Pfirsiche eine weiche Schale und empfindliches Fruchtfleisch haben, solltest du sie nicht lange im Wasser liegen lassen. Danach tupfst du sie mit einem sauberen Küchentuch trocken. Das Trocknen ist besonders wichtig, wenn die Pfirsiche direkt auf einen Teig oder Boden gelegt werden. Zusätzliche Feuchtigkeit kann dafür sorgen, dass der Kuchen an diesen Stellen weich bleibt.
Pfirsiche musst du für Kuchen nicht unbedingt schälen. Die Schale wird beim Backen weicher und stört in vielen Rezepten kaum. Ich würde Pfirsiche vor allem dann ungeschält verwenden, wenn sie in Spalten auf einen Blechkuchen, eine Tarte oder einen Rührkuchen gelegt werden. Das sieht schön aus und spart Zeit. Schälen kann sinnvoll sein, wenn die Schale sehr dick oder pelzig ist, du eine besonders feine Füllung zubereitest, die Pfirsiche püriert werden oder du eine glatte Creme oder Fruchtschicht möchtest. Für die meisten einfachen Kuchen reicht es aber völlig, die Früchte gut zu waschen.
Wenn du die Schale entfernen möchtest, funktioniert das am besten durch kurzes Überbrühen. Schneide die Pfirsiche an der Unterseite kreuzweise leicht ein. Lege sie anschließend für etwa 30 bis 60 Sekunden in heißes Wasser und schrecke sie danach in kaltem Wasser ab. Jetzt lässt sich die Schale gut mit einem kleinen Messer abziehen. Bei sehr reifen Pfirsichen geht das besonders leicht. Bei festen Früchten kann es etwas schwieriger sein. Dann hilft es, die Pfirsiche etwas länger im heißen Wasser zu lassen.
Halbiere den Pfirsich rund um den Stein. Drehe die beiden Hälften vorsichtig gegeneinander und löse sie voneinander. Wenn sich der Stein gut löst, kannst du ihn einfach mit den Fingern oder einem kleinen Messer entfernen. Manche Pfirsiche hängen stärker am Stein. Dann ist es einfacher, das Fruchtfleisch direkt in Spalten vom Stein zu schneiden. Das sieht vielleicht nicht ganz so perfekt aus, funktioniert für Kuchen aber genauso gut.
Für Kuchen kannst du Pfirsiche je nach Rezept unterschiedlich schneiden:
Je kleiner du die Pfirsiche schneidest, desto mehr Saft geben sie meist an den Teig ab.
Pfirsiche enthalten viel Saft. Das ist genau das, was sie im Kuchen so lecker macht. Gleichzeitig kann zu viel Flüssigkeit den Boden oder Teig weich werden lassen. Ein paar einfache Dinge helfen: Verwende keine überreifen Früchte. Tupfe geschnittene Pfirsiche bei Bedarf leicht trocken. Belege den Kuchen nicht zu dick. Und streue bei sehr saftigen Früchten eine dünne Schicht gemahlene Mandeln, Semmelbrösel oder Speisestärke auf den Teig oder Boden. Besonders bei Tartes und Blechkuchen funktioniert das gut. Die Schicht nimmt einen Teil des austretenden Saftes auf und verhindert, dass der Boden zu schnell durchweicht. Bei Rührkuchen solltest du Pfirsichstücke erst ganz zum Schluss unterheben. Rührst du sie zu lange mit, werden sie schnell zerdrückt und der Teig wird feuchter als geplant.
Frische Pfirsiche sind während der Saison die schönere Wahl, wenn die Früchte auf dem Kuchen liegen sollen. Sie behalten besser ihre Form und bringen ein frischeres Aroma mit. Pfirsiche aus der Dose sind praktisch, wenn gerade keine guten frischen Früchte erhältlich sind. Sie sind bereits geschält, entsteint und weich. Vor dem Backen müssen sie aber sehr gut abtropfen. Für Rührkuchen, Käsekuchen oder einfache Blechkuchen funktionieren Dosenpfirsiche gut. Für eine schöne Tarte oder Dekoration würde ich frische Pfirsiche bevorzugen. Wichtig ist bei Dosenpfirsichen das Abtropfgewicht. Die große Gewichtsangabe auf der Dose meint meist den Inhalt mit Flüssigkeit. Für das Rezept zählt aber nur die Menge der abgetropften Früchte.
Ja, aber sie schmecken oft weniger aromatisch und bleiben beim Backen etwas fester. Wenn möglich, solltest du sie ein bis zwei Tage bei Raumtemperatur nachreifen lassen.
Ja, solange sie nicht gärig riechen oder schimmeln. Sehr weiche Pfirsiche eignen sich besonders gut für Kompott, Fruchtfüllungen oder pürierte Schichten. Für schöne Spalten auf einem Kuchen sind sie weniger geeignet.
Ich würde Pfirsiche für Kuchen möglichst frisch schneiden. Sie verlieren sonst Saft und können braun werden. Wenn es nicht anders geht, bewahre sie gut abgedeckt im Kühlschrank auf und gib etwas Zitronensaft dazu.
Ja, in vielen Rezepten kannst du Pfirsiche durch Nektarinen ersetzen. Nektarinen haben eine glatte Schale und müssen deshalb meist nicht geschält werden. Sie sind oft etwas fester und lassen sich gut in Spalten schneiden.
Pfirsiche bringen sofort ein bisschen Sommer in die Küche. Mit ihrem süßen, saftigen Aroma passen sie perfekt zu Kuchen, Desserts[…]
Mehr dazu
