Buchteln mit Zwetschgen einfach gemacht
Buchteln mit Zwetschgen gehören zu meinen liebsten Süßspeisen! Vor allem, wenn sie ganz frisch aus dem Ofen kommen. Mit etwas[…]
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Wer im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt vor dem Obstregal steht, kommt oft ins Grübeln: Liegen da Zwetschgen oder Pflaumen? Auf den ersten Blick sehen sie sich sehr ähnlich. Beide gehören botanisch zur gleichen Familie und sind Steinfrüchte, doch es gibt deutliche Unterschiede in Form, Geschmack, Konsistenz und Einsatz in der Küche. Gerade beim Backen […]
Wer im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt vor dem Obstregal steht, kommt oft ins Grübeln: Liegen da Zwetschgen oder Pflaumen? Auf den ersten Blick sehen sie sich sehr ähnlich. Beide gehören botanisch zur gleichen Familie und sind Steinfrüchte, doch es gibt deutliche Unterschiede in Form, Geschmack, Konsistenz und Einsatz in der Küche. Gerade beim Backen kann es entscheidend sein, welche Sorte du wählst. Ich zeige dir hier, was du zum Thema Zwetschgen vs. Pflaumen wissen muss.
Zwetschgen sind eine spezielle Unterart der Pflaume. Sie sind eher länglich geformt, mit spitz zulaufenden Enden. Ihre Schale ist meist blau bis violett und oft von einer dünnen, weißlichen Schutzschicht überzogen. Das Fruchtfleisch ist gelblich bis grünlich, fest und hat einen klaren, süß-säuerlichen Geschmack.
Pflaumen dagegen sind meist runder, größer und wirken aufgeschnittener oft saftiger. Sie können eine Schale in verschiedenen Farbtönen tragen, von rot über violett bis gelb, und das Fruchtfleisch ist weicher, oft süßer und saftreicher. Auch der Kern lässt sich bei Pflaumen oft schwerer lösen als bei Zwetschgen.
Zwetschgen sind länglich, laufen an den Enden spitz zu und haben eine blau-violette Schale mit einer feinen, weißen Schutzschicht. Ihr Fruchtfleisch ist gelblich bis grünlich, fest und leicht süß-säuerlich. Der Kern löst sich leicht. Pflaumen sind meist rund, oft größer, und ihre Schale kann rot, violett, gelb oder sogar fast schwarz sein. Das Fruchtfleisch ist weicher, saftiger und oft süßer, der Kern sitzt meist fester.
Für viele klassische Kuchenrezepte sind Zwetschgen die bessere Wahl. Ihr festes Fruchtfleisch behält beim Backen die Form und gibt weniger Flüssigkeit ab, was verhindert, dass der Teig matschig wird. Deshalb sind sie perfekt für Zwetschgenkuchen, Zwetschgendatschi oder Strudel.
Pflaumen dagegen haben mehr Saft und eine weichere Textur. Das kann im Kuchen dazu führen, dass die Flüssigkeit in den Boden zieht. Dafür bringen Pflaumen beim Kochen und Einkochen einen intensiven, fruchtigen Geschmack und eine schöne Süße. Sie sind ideal für Mus, Kompott oder Marmeladen.
Zwetschgen gibt es in der Regel von August bis Oktober, oft mit einem Höhepunkt im September. Ihre Saison ist relativ kurz, dafür sind sie in dieser Zeit besonders aromatisch.
Pflaumen haben eine etwas längere Erntezeit. Je nach Sorte sind sie schon ab Juli erhältlich und bleiben bis in den Oktober hinein im Angebot. Dadurch sind Pflaumen oft früher im Jahr verfügbar, wenn Zwetschgen noch nicht reif sind.
Grundsätzlich ja, aber du solltest den Unterschied in Konsistenz und Saftgehalt beachten. Wenn du Pflaumen statt Zwetschgen für einen Kuchen nimmst, kann das Ergebnis saftiger, aber auch weicher werden. Umgekehrt kannst du Zwetschgen in Rezepten einsetzen, die eigentlich Pflaumen vorsehen. Das Ergebnis wird dann etwas fester und weniger süß. Beim Einkochen solltest du gegebenenfalls den Zucker anpassen, da Pflaumen meist von Natur aus süßer sind.
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