Zitronen Mascarpone Kuchen
Ein Zitronen Mascarpone Kuchen ist für mich so ein typischer Kuchen, der immer geht. Ich backe ihn gern, wenn ich[…]
Mehr dazuDieser Zitronen Buttermilch Kuchen ist einer dieser Kuchen, die bei mir sofort gute Laune machen. Er schmeckt frisch, weich, schön zitronig und bleibt durch die Buttermilch wunderbar saftig. Genau solche Rührkuchen liebe ich, weil sie schnell zusammengerührt sind und richtig fein schmecken. Ob zum Sonntagskaffee, für den Geburtstag, fürs Büro oder einfach als süßer Kuchen für zwischendurch: Dieser Zitronen Buttermilch Kuchen passt einfach immer.

Mein Geheimnis ist, Eier, Zucker und Vanillezucker mehrere Minuten schaumig aufzuschlagen. Dieser Schritt ist wirklich wichtig. Die Masse sollte heller und luftiger werden, denn dadurch bekommt der Zitronen Buttermilch Kuchen später eine feinere Konsistenz.
Danach lässt du das Öl langsam einlaufen und rührst weiter. Nicht alles auf einmal hineinkippen, sondern nach und nach zugeben. So verbindet sich das Öl besser mit der Eier-Zucker-Masse.
Jetzt mischst du Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel. Diese trockenen Zutaten rührst du abwechselnd mit der Buttermilch unter den Teig. Dabei gilt: nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist. Zu langes Rühren macht Rührkuchen schnell kompakter.
Zum Schluss kommen Zitronenabrieb und Zitronensaft dazu. Dann füllst du den Teig in die Form und backst den Kuchen bei 175 °C etwa 30 bis 40 Minuten, beim Blechkuchen reichen oft auch schon 20-25 Minuten aus. Je nach Form und Ofen kann die Backzeit etwas variieren. Die Stäbchenprobe ist hier dein bester Freund.
Nach dem Backen darf der Kuchen kurz abkühlen, sollte aber noch leicht warm sein, wenn die Glasur daraufkommt. So zieht der Zitronenguss etwas ein und macht den Kuchen besonders saftig.
Buttermilch ist bei Rührkuchen eine richtig gute Zutat. Sie macht den Teig nicht nur flüssiger, sondern sorgt auch für eine feine, zarte Konsistenz. Der Kuchen schmeckt dadurch saftiger und bekommt eine leichte Frische, die perfekt zu Zitrone passt.
Ich finde, Zitronenkuchen mit Buttermilch schmeckt weniger schwer als viele klassische Rührkuchen mit viel Butter. Das Öl hält ihn weich, die Buttermilch macht ihn zart und die Zitrone bringt Frische rein. Genau diese Kombination funktioniert hier so gut.
Wenn du keine Buttermilch im Haus hast, kannst du als Ersatz Milch mit etwas Zitronensaft verrühren und kurz stehen lassen. Das kommt geschmacklich nicht ganz an echte Buttermilch heran, funktioniert aber gut.
Die Glasur kommt am besten auf den Kuchen, wenn er noch leicht warm ist. Nicht mehr heiß, aber auch nicht komplett kalt. Dann zieht ein Teil des Zitronengusses leicht in die Oberfläche ein und macht den Kuchen oben wunderbar saftig.
Für die Glasur verrührst du Puderzucker mit Zitronensaft. Fang lieber mit wenig Saft an und gib nach und nach mehr dazu. So kannst du genau steuern, ob die Glasur dick und weiß oder dünner und frischer werden soll.
Ich mag sie bei diesem Kuchen eher etwas fließender, weil sie dann schön in den Kuchen zieht. Wenn du eine richtig sichtbare weiße Glasur möchtest, rührst du sie dickflüssiger an und gibst sie auf den fast ausgekühlten Kuchen.
Durch Öl und Buttermilch bleibt der Kuchen von Natur aus schön saftig. Trotzdem solltest du ihn nach dem Abkühlen gut abdecken, damit er nicht austrocknet. Ich bewahre ihn gerne in einer Kuchenbox auf oder decke ihn mit Folie ab. Am nächsten Tag schmeckt er oft sogar noch besser, weil das Zitronenaroma schön durchgezogen ist. Genau deshalb eignet sich der Kuchen auch gut zum Vorbereiten.
Wenn du ihn besonders frisch servieren möchtest, kannst du kurz vor dem Servieren noch etwas Zitronenabrieb über die Glasur geben. Das sieht schön aus und duftet direkt nach frischer Zitrone.
Du kannst den Zitronen Buttermilch Kuchen als Blechkuchen, in einer Springform oder in einer Kastenform backen. Bei einer flacheren Form wird er schneller fertig, in einer Kastenform braucht er meist etwas länger. Für viele Gäste finde ich die Blechvariante besonders praktisch. Der Kuchen lässt sich gut schneiden, gut transportieren und jeder bekommt ein schönes Stück mit Glasur.
Wenn du ihn in einer Kastenform backst, solltest du die Backzeit im Blick behalten und unbedingt die Stäbchenprobe machen. Bleibt kein Teig mehr am Stäbchen kleben, ist der Kuchen fertig.
Besonders lecker wird er mit etwas Mohn im Teig. Zitrone und Mohn sind einfach eine tolle Kombination und machen den Kuchen optisch direkt etwas besonderer. Auch Beeren passen gut dazu. Blaubeeren oder Himbeeren kannst du vorsichtig unter den Teig heben. Dabei aber nicht zu viele nehmen, sonst wird der Kuchen schnell zu feucht.
Für eine feinere Variante kannst du einen Teil des Zitronensafts durch Orangensaft ersetzen. Dann wird der Kuchen etwas milder und fruchtiger. Mein Favorit bleibt aber klar die zitronige Version mit ordentlich Abrieb und frischem Zitronenguss.
Ein Zitronen Mascarpone Kuchen ist für mich so ein typischer Kuchen, der immer geht. Ich backe ihn gern, wenn ich[…]
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