Zitronen Mascarpone Kuchen
Ein Zitronen Mascarpone Kuchen ist für mich so ein typischer Kuchen, der immer geht. Ich backe ihn gern, wenn ich[…]
Mehr dazuDieser Zitronen Gugelhupf bringt schon beim Anschneiden richtig gute Laune auf den Tisch. Er duftet intensiv nach frischer Zitrone und bekommt durch Joghurt und Öl genau die Konsistenz, die ich bei Rührkuchen liebe. Für mich gehört zu einem richtig guten Zitronenkuchen mehr als ein Spritzer Saft im Teig. Der Abrieb bringt das volle Zitronenaroma, und der warme Kuchen wird zusätzlich mit Zitronensaft getränkt. Obendrauf darf dann noch ein frischer Zitronenguss. So schmeckt wirklich jedes Stück nach Zitrone pur!

Heize den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor. Bevor du mit dem Teig beginnst, bereitest du die Gugelhupfform besonders gründlich vor. Fette wirklich jede Vertiefung ein und streue die Form anschließend mit Mehl oder Semmelbröseln aus.
Schlage Eier, Zucker und Vanillezucker etwa 3 Minuten schaumig. Die Masse sollte heller und sichtbar luftiger werden. Danach lässt du das Öl langsam einlaufen und rührst kurz weiter. Nun kommen Naturjoghurt, Zitronenabrieb und Zitronensaft dazu. Schon an diesem Punkt duftet der Teig richtig frisch. Verrühre alles nur so lange, bis sich die Zutaten verbunden haben.
Mische Mehl, Backpulver und Salz separat. Hebe die Mischung anschließend kurz unter den Teig. Sobald kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, reicht es. Langes Rühren würde die feine Krume kompakter machen. Fülle den Teig in die vorbereitete Gugelhupfform und streiche die Oberfläche glatt. Der Zitronen Gugelhupf backt etwa 50 bis 60 Minuten. Ab ungefähr 45 Minuten lohnt sich die erste Stäbchenprobe. Denn kein Ofen gleicht dem anderen und Zeitangaben in Rezepten können immer variieren.
Nach dem Backen bleibt der Kuchen noch 15 Minuten in der Form. Diese kurze Ruhezeit hilft ihm, sich zu stabilisieren. Anschließend stürzt du ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter.
Zitronensaft allein bringt vor allem Säure. Der typische Duft und das intensive Aroma sitzen dagegen in der gelben Schale. Deshalb verwende ich für diesen Gugelhupf den Abrieb von zwei Zitronen.
Reibe wirklich nur die äußere gelbe Schicht ab. Der weiße Teil darunter schmeckt bitter und gehört nicht in den Kuchenteig. Eine feine Reibe eignet sich dafür am besten. Ich reibe die Zitronen direkt über der Rührschüssel ab. So landen auch die feinen ätherischen Öle im Teig und nicht auf einem Brett oder Teller. Genau diese kleinen Details sorgen dafür, dass der ganze Kuchen herrlich nach Zitrone duftet.
Für noch mehr Geschmack beträufelst du den warmen Gugelhupf mit Zitronensaft und Zucker. Ich verteile die Mischung langsam mit einem Löffel, damit sie Zeit hat, in den Kuchen einzuziehen. Nach dem Auskühlen kommt der Zitronenguss darüber.
Eine Gugelhupfform hat viele Rillen und kleine Vertiefungen. Genau dort bleibt ein saftiger Rührteig gerne hängen. Das ist mir wirklich schon zu oft passiert, daher achte ich nun besonders darauf, die Form gut vorzubereiten. Gründliches Fetten ist kein nebensächlicher Schritt, sondern deine Versicherung für einen schönen Kuchen.
Weiche Butter lässt sich mit einem Backpinsel gut in der ganzen Form verteilen. Danach streust du sie mit Mehl oder feinen Semmelbröseln aus. Ich klopfe die Form anschließend einmal aus, damit keine dicken Mehlstellen zurückbleiben.
Auch die Ruhezeit nach dem Backen ist wichtig. Direkt aus dem Ofen ist der Gugelhupf noch weich und empfindlich. Nach etwa 15 Minuten löst er sich meistens deutlich leichter. Viel länger würde ich ihn nicht in der Form lassen, da sich durch den entstehenden Dampf Feuchtigkeit sammeln kann.
Falls er an einer Stelle festhängt, löse den Rand vorsichtig mit einem dünnen Messer. Wildes Schütteln hat mir bei Gugelhupf bisher selten geholfen.
Alternativ kannst du natürlich mit einer Silikonform arbeiten. Du kannst dir dabei das Fetten und Bemehlen sparen, denn der fertige Kuchen löst sich auch so wunderbar aus der Form. Wenn ich also gerade nicht so viel Zeit und Lust auf lange Vorbereitungen habe, greife ich darauf zurück.
Der Zitronenteig lässt sich auch in anderen Backformen zubereiten. Dabei ändert sich vor allem die Backzeit. Als Kastenkuchen kannst du ihn wunderbar backen. Der Kuchen braucht darin meist ähnlich lange oder etwas länger, weil der Teig in der Mitte recht hoch steht. Kontrolliere ihn deshalb regelmäßig mit der Stäbchenprobe.
In einer Springform wird der Zitronenkuchen flacher und kann etwas früher fertig sein. Auch als Blechkuchen funktioniert der Teig, allerdings verkürzt sich die Backzeit deutlich.
Muffins sind ebenfalls möglich. Sie brauchen je nach Größe ungefähr 18 bis 25 Minuten. Den Zitronensaft zum Tränken kannst du mit einem Backpinsel auf den noch warmen Muffins verteilen.
Beide Zutaten lassen sich problemlos austauschen. Das Ergebnis verändert sich dabei etwas, bleibt aber lecker.
Joghurt austauschen:
Öl ersetzen:
Die Tränke und der Guss erfüllen zwei unterschiedliche Aufgaben. Die Mischung aus Zitronensaft und Zucker kommt auf den noch warmen Kuchen. So kann sie in die Kuchen ziehen und ihn von innen aromatisieren.
Der Zitronenguss wartet, bis der Gugelhupf vollständig ausgekühlt ist. Auf einem warmen Kuchen würde er sofort verlaufen und fast durchsichtig werden. Für einen dicken, weißen Guss rührst du Puderzucker mit sehr wenig Zitronensaft an. Möchtest du dünne, glänzende Linien, darf etwas mehr Saft hinein. Ich mag den Guss bei Gugelhupf eher dickflüssig, sodass er langsam an den Rillen herunterläuft.
Nach einigen Stunden haben sich Zitronenabrieb, Saft und Vanille vollständig im Kuchen verteilt. Auch die Zitronentränke zieht weiter ein. Dadurch schmeckt der Gugelhupf am nächsten Tag besonders aromatisch und saftig. Bewahre ihn gut abgedeckt bei Raumtemperatur auf. Im Kühlschrank wird Rührkuchen schneller fest, deshalb stelle ich ihn nur bei sehr warmem Wetter kalt. Gut verpackt bleibt der Zitronen Gugelhupf etwa 3 bis 4 Tage frisch. Einzelne Stücke lassen sich außerdem sehr gut einfrieren. Den Guss würde ich in diesem Fall nach Möglichkeit erst nach dem Auftauen auftragen.
Ein Zitronen Mascarpone Kuchen ist für mich so ein typischer Kuchen, der immer geht. Ich backe ihn gern, wenn ich[…]
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