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Zitronenglasur einfach selber machen

Eine gute Zitronenglasur braucht nur wenige Zutaten, bei der Konsistenz kann aber trotzdem einiges schiefgehen. Ein kleiner Schuss Zitronensaft zu viel reicht aus und der Guss läuft fast vollständig vom Kuchen. Ist er dagegen zu fest, lässt er sich kaum verteilen und trocknet bereits in der Schüssel an. Mit diesem Zitronenglasur-Rezept entsteht ein dickflüssiger Guss, […]

Zitronenguss in Schale mit kleinem Schneebesen
Zitronenguss in Glasschale
Zitronenguss mit Zitronen und Zitronenpresse
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Eine gute Zitronenglasur braucht nur wenige Zutaten, bei der Konsistenz kann aber trotzdem einiges schiefgehen. Ein kleiner Schuss Zitronensaft zu viel reicht aus und der Guss läuft fast vollständig vom Kuchen. Ist er dagegen zu fest, lässt er sich kaum verteilen und trocknet bereits in der Schüssel an. Mit diesem Zitronenglasur-Rezept entsteht ein dickflüssiger Guss, der sich gut auf Kuchen, Muffins und anderem Gebäck verteilen lässt. Ich gebe den Zitronensaft trotzdem nicht auf einmal dazu, sondern taste mich langsam an die richtige Konsistenz heran. So lässt sich die Glasur viel einfacher an das jeweilige Gebäck anpassen. Auf was du bei der fruchtigen Glasur besonders achten musst, erfährst du hier im Rezept!

Nur 3 Zutaten für die perfekte Zitronenglasur

  • Puderzucker: Er bildet die Grundlage der Glasur. Siebe ihn vor dem Verrühren, damit sich später keine kleinen Klümpchen im Guss befinden.
  • Zitronensaft: Frisch gepresster Zitronensaft sorgt für einen deutlich frischeren Geschmack. Fertiger Zitronensaft funktioniert ebenfalls, schmeckt aber meist etwas weniger aromatisch.
  • Zitronenabrieb: Etwas fein abgeriebene Zitronenschale verstärkt das Aroma. Verwende nur den gelben Teil der Schale, da die weiße Schicht darunter bitter schmecken kann.

Soll die Zitronenglasur vollkommen glatt und weiß aussehen, würde ich den Abrieb nicht direkt unterrühren. Du kannst ihn stattdessen nach dem Glasieren auf den noch feuchten Guss streuen.

Zitronenguss in Glasschale

So gelingt Zitronenglasur ohne Klümpchen

Siebe den Puderzucker zuerst in eine kleine Schüssel. Frisch gepressten Zitronensaft kannst du ebenfalls durch ein feines Sieb gießen. Dadurch gelangen weder Kerne noch Fruchtfleisch in die Glasur. Gib zunächst nur den größten Teil des Zitronensafts zum Puderzucker und verrühre beides mit einem kleinen Schneebesen oder Löffel. Anfangs wirkt die Mischung noch sehr trocken. Rühre trotzdem gründlich weiter, bevor du mehr Flüssigkeit dazugibst. Den restlichen Zitronensaft gibst du nur nach und nach dazu. Schon wenige Tropfen können aus einer festen Glasur einen gut fließenden Guss machen. Die fertige Zitronenglasur sollte langsam und gleichmäßig vom Löffel laufen. Die Spur sollte auf der Oberfläche kurz sichtbar bleiben, bevor sie wieder mit dem restlichen Guss verschmilzt.

Wie wird Zitronenglasur weiß und deckend?

Für eine weiße, gut sichtbare Glasur brauchst du ein eher dickes Verhältnis aus Puderzucker und Zitronensaft. Läuft der Guss wie Wasser vom Löffel, wird er auf dem Kuchen meist dünn und fast durchsichtig. Trage die Zitronenglasur außerdem auf vollständig ausgekühltes Gebäck auf. Auf einem warmen Kuchen wird sie flüssiger, zieht teilweise in die Oberfläche ein und bleibt dadurch dünner. Das kann gewollt sein, wenn der Guss den Kuchen zusätzlich tränken soll. Für eine weiße, deckende Schicht sollte der Kuchen aber kalt sein.

Auch die Oberfläche des Kuchens spielt eine Rolle. Auf einem sehr feuchten Kuchen kann die Glasur langsamer trocknen. Krümelt die Oberfläche stark, kannst du den Guss vorsichtig darüberlaufen lassen, anstatt ihn mehrmals mit einem Pinsel oder Messer zu verstreichen. Für einen besonders weißen und milden Guss kannst du einen kleinen Teil des Zitronensafts durch Milch ersetzen. Dadurch wird die Glasur weniger säuerlich. Sie ist dann allerdings nicht mehr vegan.

Zitronenglasur zu flüssig oder zu fest: Was hilft?

Eine zu flüssige Zitronenglasur lässt sich leicht retten, solange sie noch nicht auf dem Kuchen verteilt wurde. Siebe etwas zusätzlichen Puderzucker hinein und rühre ihn gründlich unter. Gib den Puderzucker am besten esslöffelweise dazu, damit der Guss nicht plötzlich zu fest wird.

Ist die Glasur zu dick, brauchst du nur sehr wenig zusätzliche Flüssigkeit. Gib den Zitronensaft tropfenweise dazu und rühre nach jeder Zugabe. Ein ganzer Esslöffel wäre meistens zu viel und würde die Konsistenz stark verändern. Weitere typische Probleme sind:

  • Die Glasur hat Klümpchen: Der Puderzucker wurde nicht gesiebt oder die Mischung wurde nicht gründlich genug verrührt. Ein Esslöffel zum Verrühren reicht selten. Der Schneebesen ist hier von Anfang an die bessere Wahl.
  • Der Guss läuft vollständig vom Kuchen: Er war zu dünn oder der Kuchen noch warm.
  • Die Glasur wird durchsichtig: Das Verhältnis enthält zu viel Flüssigkeit oder die Schicht wurde sehr dünn aufgetragen.
  • Der Guss reißt beim Anschneiden: Die Glasur wurde sehr dick aufgetragen und ist vollständig hart geworden.
  • Die Glasur bleibt klebrig: Sie enthält zu viel Flüssigkeit, wurde auf einen feuchten Kuchen gegeben oder konnte noch nicht lange genug offen trocknen.
  • Der Zitronenguss schmeckt zu sauer: Ersetze einen Teil des Zitronensafts durch Wasser oder Milch.

Ist die Glasur bereits auf dem Kuchen und noch sehr flüssig, lässt sie sich nur schwer nachträglich verdicken. Lass sie zunächst offen trocknen. Eine weitere dicke Schicht solltest du erst auftragen, wenn der erste Guss fest geworden ist.

Wann kommt Zitronenglasur auf den Kuchen?

Für eine dicke und deckende Zitronenglasur muss der Kuchen vollständig abgekühlt sein. Je nach Größe kann das ein bis zwei Stunden dauern. Fühlt sich die Oberfläche noch warm an, solltest du lieber etwas länger warten.

Möchtest du einen besonders saftigen Zitronenkuchen, kannst du den warmen Kuchen zunächst mit etwas reinem Zitronensaft tränken. Die eigentliche Glasur kommt erst nach dem Abkühlen darauf. So bekommt der Kuchen zusätzliches Zitronenaroma, ohne dass der weiße Guss sofort schmilzt. Verteile die Glasur direkt nach dem Anrühren. Sie beginnt in der Schüssel bereits nach kurzer Zeit anzutrocknen. Für einen Kastenkuchen oder Gugelhupf kannst du den Guss langsam über die Oberseite laufen lassen. Auf einem Blechkuchen lässt er sich mit einem Löffel oder einer kleinen Winkelpalette verteilen.

Streusel, gehackte Pistazien oder Zitronenabrieb müssen auf den noch feuchten Guss. Sobald sich eine feste Oberfläche gebildet hat, halten sie nicht mehr gut und fallen einfach wieder ab.

Für wie viel Kuchen reicht die Zitronenglasur?

Die Menge aus Puderzucker und Zitronensaft reicht ungefähr für:

  • einen Kastenkuchen von etwa 25 bis 30 Zentimetern mit einer großzügigen Glasur
  • einen Gugelhupf von etwa 22 bis 24 Zentimetern, wenn der Guss über die Oberseite und an den Seiten herunterlaufen soll
  • einen runden Kuchen mit 26 Zentimetern Durchmesser mit einer dünnen bis mittleren Schicht
  • etwa zwölf Muffins mit einem dünnen Guss oder einzelnen Streifen
  • zehn bis zwölf Amerikaner mit einer dünnen Glasur
  • ein Backblech nur zum feinen Beträufeln

Für einen Blechkuchen von etwa 30 × 40 Zentimetern reicht die Menge nicht für eine dicke, vollständig geschlossene Glasur. Dafür würde ich das Rezept verdoppeln. Wie weit der Guss tatsächlich reicht, hängt stark von der gewünschten Dicke ab. Für feine Linien brauchst du deutlich weniger als für eine geschlossene weiße Schicht.

Wie lange muss Zitronenglasur trocknen?

Eine dünne Zitronenglasur wird bei Zimmertemperatur meist innerhalb von etwa 30 bis 60 Minuten oberflächlich fest. Bis sie vollständig durchgetrocknet ist, können je nach Dicke mehrere Stunden vergehen. Lass das Gebäck währenddessen offen stehen. Unter einer Kuchenglocke oder in einer Dose sammelt sich Feuchtigkeit und die Glasur kann klebrig bleiben. Auch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit verlängert die Trockenzeit.

Verpacke den Kuchen erst, wenn der Guss fest ist und bei einer leichten Berührung nicht mehr am Finger klebt. Beim Stapeln von Plätzchen oder kleinen Gebäckstücken sollte die Glasur vollständig durchgetrocknet sein.

Zitronenglasur kannst du außerdem überraschend gut vorbereiten. Bewahre sie dafür am besten luftdicht abgedeckt auf. Sie bildet zwar schnelle eine trockene Haut, die du beim Verwenden einfach wieder glattrühren kannst. Ist sie doch zu fest geworden, helfen ein paar Tropfen Zitronensaft. Länger als einen Tag würde ich sie allerdings nicht aufbewahren und das bestenfalls im Kühlschrank.

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Zitronenglasur

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Einfache Zitronenglasur aus Puderzucker und frischem Zitronensaft. Der dickflüssige Guss eignet sich für Kuchen, Muffins und Gebäck.

Vorbereitung 3 minutes
Gesamt 3 minutes
Zitronenguss in Glasschale mit Schneebesen und Backblech im Hintergrund
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Du benötigst Equipment

12 Portionen

Zutaten Zutaten

  • 150 g Puderzucker
  • 35-40 ml frisch gepresster Zitronensaft entsprecht ca. 1/2-1 Zitrone
  • Abrieb 1/2 Zitrone optional

Zubereitung Zubereitung

  • Den Puderzucker sieben. Die Zitronenschale abreiben und die Zitrone auspressen.
  • Mit einem Schneebesen gründlich verrühren und nach Belieben auf kalten Kuchen, Gebäck oder Muffins auftragen.
Nährwertangaben: Zitronenglasur
Angaben pro Portion
Kalorien
49
% Tagesbedarf*
Fett
 
0.01
g
0
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.001
g
0
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.001
g
Natrium
 
0.3
mg
0
%
Kalium
 
3
mg
0
%
Kohlenhydrate
 
13
g
4
%
Zucker
 
12
g
13
%
Eiweiß
 
0.01
g
0
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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