Käsekuchen vom Blech
Käsekuchen vom Blech backe ich immer dann, wenn klar ist, dass viele Stücke gebraucht werden. Für Geburtstage, Familienfeiern oder einfach,[…]
Mehr dazuWenn ich für viele Leute backe, greife ich immer gerne zu Zupfkuchen vom Blech. Er ist unkompliziert, lässt sich gut schneiden und die Kombi aus schokoladigem Mürbeteig und cremiger Quarkfüllung kommt einfach immer an. Auf dem Blech wird der Klassiker außerdem ein bisschen alltagstauglicher, denn er ergibt so mehr Stücke, ist besser zu transportieren und perfekt für Geburtstage oder Kuchenbuffets. Damit der Zupfkuchen auf dem Blech wirklich gelingt, gibt es ein paar Kleinigkeiten, auf die ich beim Backen immer achte. Genau die teile ich hier im Rezept mit dir.
Beim Zupfkuchen vom Blech ist die Form tatsächlich entscheidend. Ich nehme am liebsten ein tiefes Backblech oder eine hohe rechteckige Form, weil die Quarkmasse sonst schnell zu „flach“ wird und am Rand zu stark durchbäckt. Bei sehr flachen Blechen trocknet die Füllung leichter aus, bevor sie schön cremig fest wird.
Wenn du nur ein normales flaches Blech hast, funktioniert es trotzdem. Dann würde ich die Masse nicht ganz so dünn verteilen. So bekommst du am Ende die typischen saftigen Stücke wie beim klassischen Zupfkuchen, nur eben in Blech-Form.
Ich kann dir auch immer empfehlen, bei egal welcher Tiefe des Blechs einen Backrahmen zu nutzen. Dadurch hast du überall gleich hohe Ränder, die zudem schön glatt und ebenmäßig sind.

Der häufigste „Fehler“ bei diesem Blechkuchen ist für mich ein Boden, der nach dem Backen weich wirkt. Das liegt selten am Rezept, sondern eher daran, dass auf dem Blech mehr Fläche im Spiel ist und die Quarkmasse breiter verteilt ist.
Ich mache es so: Den Schokoteig drücke ich wirklich gleichmäßig fest und achte darauf, dass er am Rand gleichmäßig hochgezogen ist. Außerdem backe ich den Kuchen nicht zu kurz. Denn wenn die Mitte noch sehr flüssig ist, zieht Feuchtigkeit schneller in den Boden. Und ganz banal, aber wichtig ist, das Backpapier sauber einzulegen, damit kein Fett ausläuft und der Boden stabil bleibt.
Auf dem Blech soll die Füllung am Ende gut halten, weil du den Kuchen meistens in viele Stücke schneidest. Ich mag Zupfkuchen cremig, aber nicht so weich, dass er beim Schneiden zerläuft.
Um das zu erreichen, rühre ich die Quarkmasse nur so lange, bis alles glatt ist. Zu viel Luft sorgt später eher für Risse und eine Struktur, die sich „souffléartig“ anfühlt. Und ich setze auf eine kleine Portion Bindung durch Puddingpulver und Eier, damit nach dem Auskühlen alles schnittfest wird.
Beim Blech kann die perfekte Backzeit etwas tricky sein, weil jeder Ofen anders ist und die Masse je nach Formhöhe unterschiedlich dick liegt. Ich verlasse mich deshalb nicht nur auf Minutenangaben, sondern auf das Verhalten der Füllung.
Für mich ist er richtig, wenn der Rand sichtbar gesetzt ist und die Mitte nur noch leicht wackelt. Die Konsistenz ist eher wie Pudding, nicht wie Flüssigkeit. Wenn du wartest, bis wirklich gar nichts mehr wackelt, wird die Füllung oft zu trocken. Nach dem Abkühlen zieht sie nämlich deutlich nach und wird fest.
Und ein kleiner Trick, den ich fast immer mache: Nach dem Backen lasse ich den Kuchen kurz im ausgeschalteten Ofen stehen, mit leicht geöffneter Tür. Das reduziert Temperaturschock und damit auch Risse.
Zupfkuchen vom Blech backe ich immer schon am Vortag und selten erst dann, wenn ich ihn direkt brauche. Denn über Nacht im Kühlschrank wird er stabiler, lässt sich schön schneiden und schmeckt für mich sogar besser.
Wenn ich ihn mitnehmen muss, lasse ich ihn möglichst in der Form und schneide erst vor Ort. Für viele Stücke ist das einfach stressfreier und die Oberfläche bleibt schöner. Und falls etwas übrig bleibt, hält er sich im Kühlschrank problemlos ein paar Tage, ohne dass er trocken wird. Du solltest ihn lediglich gut abdecken, damit er keine Gerüchte annimmt.
Käsekuchen vom Blech backe ich immer dann, wenn klar ist, dass viele Stücke gebraucht werden. Für Geburtstage, Familienfeiern oder einfach,[…]
Mehr dazu

Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!
Rezept bewerten