Buchteln mit Zwetschgen einfach gemacht
Buchteln mit Zwetschgen gehören zu meinen liebsten Süßspeisen! Vor allem, wenn sie ganz frisch aus dem Ofen kommen. Mit etwas[…]
Mehr dazuZwetschgenkuchen mit Hefeteig und knusprigen Streuseln, das ist ein Klassiker, der auf keinem Kaffeetisch fehlen darf. Ich verbinde damit Kindheitserinnerungen und gemütliche Nachmittage im Spätsommer und Herbst. Damit der Kuchen wirklich gelingt, tauchen beim Backen oft ein paar Fragen auf. Hier findest du Antworten und meinen besten Tipp für perfekten Zwetschgenkuchen aus Hefeteig.
Ein lockerer Hefeteig ist die Grundlage für einen guten Zwetschgenkuchen. Damit das klappt, achte darauf, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Denn kalte Milch oder Butter verzögern die Gärung und sorgen dafür, dass der Teig schwerer aufgeht. Außerdem solltest du alles mindestens zehn Minuten kräftig durchkneten, entweder mit der Hand oder der Küchenmaschine. Je mehr du knetest, desto mehr Luft wird eingeschlossen, was den Teig später fluffig macht. Nach dem Kneten lasse ich den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Das kann je nach Temperatur auch mal eine Stunde dauern. Zu wenig Gehzeit macht den Boden zäh, also lieber ein paar Minuten länger warten.

Zwetschgen geben beim Backen viel Saft ab, was oft dazu führt, dass der Kuchenboden durchweicht. Damit das nicht passiert, hilft ein kleiner Trick: Streue vor dem Belegen eine dünne Schicht gemahlene Mandeln, Haselnüsse oder Semmelbrösel auf den ausgerollten Hefeteig. Diese Schicht saugt den Fruchtsaft beim Backen auf und verhindert, dass der Boden zu feucht wird. Noch besser wird das Ergebnis, wenn du die Zwetschgen vorher entsteinst und auf einem Küchentuch abtropfen lässt. Oma schwört auch auf einen Hauch Grieß als Schutzschicht. So bleibt der Boden fest, und der Kuchen lässt sich leichter aus der Form lösen.
Den Zwetschgenkuchen aus Hefeteig habe ich als Blechkuchen gebacken. Das ist für mich die klassische Form, die ich am liebsten mag. Natürlich kannst du den Kuchen auch in der Springform backen.
Am besten nimmst du reife, aber noch feste Zwetschgen. Sie sollten dunkelblau bis violett sein und beim Drücken etwas nachgeben, aber nicht matschig sein. Sehr große Pflaumen oder extrem saure Sorten sind weniger geeignet, weil sie den Kuchen schnell verwässern oder zu sauer machen. Bei Zweifel lieber regionale Zwetschgen vom Markt kaufen.
Verwende kalte Butter und arbeite sie nur kurz mit Mehl und Zucker zu groben Streuseln. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Streusel zu fein und später hart. Backe den Kuchen im unteren Drittel des Ofens. So bekommen die Streusel genug Hitze und bleiben knusprig. Nach dem Backen lasse ich den Kuchen auf einem Gitter abkühlen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
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