Zwetschgenkuchen aus Quark-Öl-Teig
Zwetschgenkuchen geht nicht nur mit Hefeteig. Auch ein Quark-Öl-Teig eignet sich perfekt! Er ist schnell gemacht, unkompliziert und funktioniert ganz[…]
Mehr dazuZwetschgenkuchen mit Mürbeteig ist ein echter Klassiker aus Omas Rezeptbuch. Immer wenn dieser Kuchen auf den Tisch gestellt wird, bricht der Ansturm auf das erste Stück aus. Ich kann euch sagen, ich habe das Wettrennen immer gewonnen! Wie du den einfachen Obstkuchen backen kannst, welche Zwetschgen sich am besten eignen und wie du ihn aufbewahren und vorbereiten kannst, erfährst du im Rezept.
Am besten nimmst du reife, aber noch feste Zwetschgen. Sie sollten aromatisch und nicht zu sauer sein. Ich bevorzuge regionale Ware vom Markt oder eigene Ernte. Die schmecken einfach am besten und man weiß, wo sie herkommen. Es lohnt sich immer, die Zwetschgen vorab zu probieren, damit man das Verhältnis zwischen Süße und Säure besser einschätzen kann. Wer keine frischen bekommt, kann notfalls auch entsteinte TK-Zwetschgen nehmen, die sollten aber gut abtropfen und eventuell etwas mit Zucker bestreut werden.

Der Teig gelingt am besten, wenn du kalte Butter verwendest und alles nur kurz verknetest. Ich arbeite immer schnell, sonst schmilzt die Butter und der Teig wird zäh. Der fertige Teig sollte mindestens eine halbe Stunde kühlen. Beim Ausrollen verwende ich nicht zu viel Mehl, sonst trocknet er aus. Gerade bei diesem Rezept sorgen zudem gemahlene Nüsse für einen besonders zarten Teig und noch mehr Geschmack.
Zimt muss für mich in jedem Zwetschgenkuchen enthalten sein. Die Kombination passt unglaublich gut zusammen. Daher findet ihr in diesem Rezept Zimt sowohl im Teig, als auch in den Streuseln. Auch Vanille passt hervorragend zu Rezepten mit Zwetschgen.
Zwetschgen geben beim Backen viel Saft ab. Damit der Boden nicht durchweicht, streue ich vor dem Belegen eine dünne Schicht gemahlene Mandeln, Haselnüsse oder Semmelbrösel auf den rohen Teig. Die Schicht saugt überschüssigen Saft auf.
Dieser Zwetschgenkuchen eignet sich perfekt zum Vorbereiten. Denn du kannst den Mürbeteig schon am Vortag zubereiten und im Kühlschrank lagern. Auch der fertig gebackene Kuchen hält sich luftdicht verpackt zwei bis drei Tage und bleibt im im Kühlschrank frisch. Zum Einfrieren solltest du den Kuchen komplett auskühlen lassen, in Stücke schneiden und portionsweise einfrieren. Bei Bedarf einfach bei Zimmertemperatur auftauen oder kurz im Ofen erwärmen, so schmeckt er fast wie frisch gebacken.
Der Zwetschgenkuchen mit Mürbeteig ist unkompliziert, erinnert an Rezepte von Oma und schmeckt Groß und Klein. Der Mürbeteig ist schön buttrig und schmeckt angenehm nussig, die Zwetschgen bringen Frische und eine leichte Säure und die Streusel sind die perfekte knackige Ergänzung dazu. Gerade Kinder mögen, dass der Kuchen nicht zu süß ist. Für die Älteren gehört ein Klecks Sahne dazu, so wird daraus ein Kuchen, den alle gerne nochmal essen.
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