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Zwetschgenmarmelade

Wenn bei uns die Zwetschgen reif sind, koche ich daraus gerne gleich ein paar Gläser Marmelade. So bleibt ein wenig vom Spätsommer erhalten und wir haben auch Wochen später noch einen fruchtigen Aufstrich für Brot, Brötchen oder Hefezopf im Vorratsschrank. Mein Zwetschgenmarmelade-Rezept wird mit Zimt und nach Wunsch etwas Vanille verfeinert. Beides passt wunderbar zu […]

Zwetschgenmarmelade mit goldenem Löffel
Zwetschgenmarmelade auf Vollkornbrot
Zwetschgenmarmelade in Glasschale
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Wenn bei uns die Zwetschgen reif sind, koche ich daraus gerne gleich ein paar Gläser Marmelade. So bleibt ein wenig vom Spätsommer erhalten und wir haben auch Wochen später noch einen fruchtigen Aufstrich für Brot, Brötchen oder Hefezopf im Vorratsschrank. Mein Zwetschgenmarmelade-Rezept wird mit Zimt und nach Wunsch etwas Vanille verfeinert. Beides passt wunderbar zu den leicht säuerlichen Früchten.

Das sind die Zutaten für Zwetschgenmarmelade mit Zimt

  • Zwetschgen: Verwende möglichst reife und aromatische Früchte. Kleine Druckstellen kannst du großzügig herausschneiden, schimmelige oder faulige Zwetschgen gehören allerdings nicht mehr in die Marmelade.
  • Gelierzucker 2:1: Bei dieser Sorte kommen zwei Teile Früchte auf einen Teil Gelierzucker. Dadurch schmeckt die Marmelade deutlich fruchtiger als bei einem Verhältnis von 1:1.
  • Zitronensaft: Er bringt eine leichte Frische mit und hilft dabei, die Süße der Früchte auszugleichen.
  • Zimt: Für eine Zwetschgenmarmelade mit Zimt reicht bereits eine kleine Menge. Das Gewürz soll die Früchte ergänzen und nicht vollständig überdecken.
  • Vanille: Vanillezucker oder Vanilleextrakt macht den Geschmack aber etwas weicher und runder.
Zwetschgenmarmelade auf Vollkornbrot

Wie koche ich Zwetschgenmarmelade mit Zimt?

Zuerst werden die Zwetschgen gewaschen, entsteint und in kleinere Stücke geschnitten. Gib sie anschließend zusammen mit Zitronensaft, Zimt und Vanille in einen großen Topf. Da die Früchte beim Erhitzen recht schnell Saft abgeben, brauchst du normalerweise keine zusätzliche Flüssigkeit. Lass die Zwetschgen einige Minuten weich kochen und rühre dabei immer wieder um. Sobald sie zerfallen, kannst du entscheiden, wie fein deine Marmelade werden soll. Ich püriere sie gerne so, dass noch ein paar kleine Fruchtstücke übrig bleiben. Für eine ganz glatte Zwetschgenmarmelade gehst du einfach etwas länger mit dem Pürierstab durch die Masse.

Erst danach wird der Gelierzucker gründlich eingerührt. Bringe die Marmelade nun unter ständigem Rühren zum Kochen. Die angegebene Kochzeit beginnt allerdings erst dann, wenn die gesamte Masse kräftig sprudelt und sich auch durch das Rühren nicht mehr beruhigt. Halte dich bei der Kochzeit am besten an die Angabe auf der Packung. Meist sind es etwa drei bis vier Minuten. Danach machst du eine Gelierprobe und füllst die heiße Zwetschgenmarmelade sofort in die vorbereiteten Gläser.

Welche Zwetschgen eignen sich am besten für Marmelade?

Besonders gut eignen sich reife Zwetschgen, die aromatisch schmecken und sich leicht vom Stein lösen lassen. Sie dürfen ruhig etwas weich sein, sollten allerdings noch frisch aussehen und nicht bereits matschig werden. Sehr feste Zwetschgen bringen meist etwas mehr Säure mit. Vollreife Früchte schmecken süßer und kräftiger, geben beim Kochen aber häufig auch mehr Saft ab. Dadurch kann die fertige Konsistenz von Mal zu Mal ein wenig anders ausfallen.

Du kannst für das Rezept auch Pflaumen verwenden. Sie sind meist runder und saftiger als Zwetschgen, weshalb die Marmelade etwas weicher werden kann. Zwetschgen besitzen dagegen häufig ein festeres Fruchtfleisch und lassen sich leichter entsteinen. Wasche die Früchte am besten erst kurz vor der Verarbeitung. Danach solltest du sie gut abtropfen lassen, damit nicht unnötig viel Wasser in den Topf gelangt.

So funktioniert die Gelierprobe

Die Gelierprobe zeigt dir, ob die Zwetschgenmarmelade nach dem Abkühlen fest genug wird. Stelle dafür schon vor dem Kochen einen kleinen Teller in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach.

Gib nach der Kochzeit einen kleinen Klecks Marmelade auf den kalten Teller und warte einen Moment. Wird die Oberfläche leicht fest und läuft die Masse beim Neigen des Tellers nur noch langsam, kannst du die Marmelade abfüllen. Direkt aus dem Topf wirkt sie trotzdem noch deutlich flüssiger als später im Glas. Das ist ganz normal. Ihre endgültige Konsistenz entwickelt sich erst beim vollständigen Abkühlen.

Bleibt die Probe dagegen sehr flüssig, lässt du die Marmelade noch etwa eine Minute weiterkochen. Anschließend testest du erneut. Koche sie allerdings nicht einfach viele Minuten länger, denn auch dadurch kann das Gelieren am Ende schlechter funktionieren.

Warum wird meine Zwetschgenmarmelade nicht fest?

Wenn die Marmelade trotz Gelierzucker flüssig bleibt, kann das verschiedene Ursachen haben. Häufig hat sie noch nicht lange genug sprudelnd gekocht oder das Verhältnis zwischen Früchten und Gelierzucker stimmt nicht ganz. Auch besonders reife und saftige Zwetschgen können das Ergebnis beeinflussen. Außerdem sollte der Topf nicht zu klein sein, denn die gesamte Fruchtmasse muss gleichmäßig kochen können.

Bleibt die Gelierprobe sehr flüssig, kannst du zunächst ein wenig zusätzlichen Zitronensaft einrühren und die Marmelade noch einmal kurz sprudelnd kochen lassen. Danach folgt eine weitere Probe. Manchmal wirkt die Marmelade direkt nach dem Abfüllen noch zu dünn, wird aber über Nacht deutlich fester. Warte deshalb zunächst ab, bis sie vollständig abgekühlt ist. Ist sie am nächsten Tag immer noch flüssig, kannst du sie erneut in einen Topf geben und mit etwas zusätzlichem Gelierzucker oder einem geeigneten Geliermittel aufkochen. Danach wird sie wieder in frisch vorbereitete Gläser gefüllt.

Was kann ich tun, wenn die Marmelade zu fest ist?

Eine sehr feste Zwetschgenmarmelade wurde möglicherweise etwas zu lange gekocht oder enthält im Verhältnis zu wenig Flüssigkeit. Auch eine versehentlich zu große Menge Gelierzucker kann dazu führen, dass sie fast schnittfest wird. Bemerkst du es noch während der Gelierprobe, kannst du vorsichtig ein wenig heißes Wasser oder Zitronensaft unterrühren. Gib die Flüssigkeit dabei wirklich nur esslöffelweise dazu, denn aus einer zu festen Marmelade wird sonst schnell wieder eine zu flüssige.

Ist die Marmelade bereits im Glas fest geworden, musst du nicht unbedingt die komplette Menge erneut aufkochen. Häufig reicht es aus, die benötigte Portion vor dem Essen mit einem kleinen Schluck heißem Wasser glatt zu rühren. Für das nächste Mal solltest du außerdem darauf achten, die Zwetschgen vor der Zugabe des Gelierzuckers nicht zu stark einzukochen. Sie müssen nur weich genug sein, damit du sie pürieren kannst.

Wie kann ich Zwetschgenmarmelade verfeinern?

Zwetschgenmarmelade mit Zimt ist für mich die klassische Variante, denn das Gewürz passt wunderbar zu den Früchten und gibt dem Aufstrich eine warme Note. Zusammen mit etwas Vanille schmeckt die Marmelade außerdem besonders rund. Möchtest du das Zimtaroma feiner halten, kannst du statt gemahlenem Zimt eine Zimtstange mitkochen. Nimm sie allerdings unbedingt vor dem Pürieren wieder aus dem Topf.

Auch diese Zutaten passen gut zu Zwetschgen:

  • etwas Zitronen- oder Orangenabrieb
  • ein kleiner Schuss Rum
  • eine Prise Kardamom
  • ein Sternanis, der vor dem Abfüllen entfernt wird
  • eine kleine Menge Lebkuchengewürz für eine winterliche Variante
  • fein geriebener Apfel oder Birne

Bei zusätzlichem Saft, Alkohol oder weiterem Obst solltest du allerdings vorsichtig sein. Zu viel Flüssigkeit verändert das Verhältnis zum Gelierzucker und kann dafür sorgen, dass die Marmelade nicht richtig fest wird.

Was ist der Unterschied zwischen Zwetschgenmarmelade und Pflaumenmus?

Zwetschgenmarmelade wird mit Gelierzucker gekocht und ist deshalb innerhalb kurzer Zeit fertig. Dadurch bleibt sie fruchtig, frisch und vergleichsweise hell. Pflaumenmus wird dagegen über einen deutlich längeren Zeitraum eingekocht. Währenddessen verdampft viel Flüssigkeit, wodurch es dunkler, kräftiger und wesentlich dicker wird. Klassisches Pflaumenmus braucht daher meist keinen Gelierzucker. Möchtest du einen schnell gekochten und streichfähigen Fruchtaufstrich, passt die Zwetschgenmarmelade besser. Für ein sehr dunkles, konzentriertes Mus mit kräftigem Geschmack solltest du die Früchte dagegen langsam einkochen.

Wie bereite ich die Gläser richtig vor?

Bevor die Marmelade fertig ist, sollten die Gläser bereits sauber und griffbereit sein. Spüle sie samt Deckeln sehr heiß aus oder koche sie kurz aus. Stelle sie danach auf ein sauberes Küchentuch und berühre die Innenseiten möglichst nicht mehr. Fülle die Zwetschgenmarmelade direkt nach der Gelierprobe kochend heiß bis knapp unter den Rand ein. Ein Marmeladentrichter ist dabei sehr praktisch, weil der Glasrand sauber bleibt.

Geht doch etwas daneben, wischst du den Rand mit einem sauberen, feuchten Tuch ab. Danach werden die Gläser sofort fest verschlossen und aufrecht zum Abkühlen hingestellt. Nach dem Auskühlen kannst du prüfen, ob sich ein Vakuum gebildet hat. Bei Schraubgläsern sollte sich die Mitte des Deckels nicht mehr eindrücken lassen. Hat ein Glas nicht richtig geschlossen, stellst du es in den Kühlschrank und verbrauchst es zuerst.

Wie lange ist selbstgemachte Zwetschgenmarmelade haltbar?

Ungeöffnet hält sich die Zwetschgenmarmelade bei sauberem Arbeiten ungefähr ein Jahr. Bewahre die Gläser dafür an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf. Beschrifte sie am besten gleich mit dem Inhalt und dem Kochdatum. Gerade wenn mehrere Marmeladensorten im Vorrat stehen, verliert man sonst schnell den Überblick.

Ein geöffnetes Glas gehört in den Kühlschrank. Verwende außerdem immer einen sauberen Löffel oder ein sauberes Messer, damit keine Krümel in die Marmelade gelangen.Entdeckst du Schimmel oder riecht der Inhalt ungewöhnlich, solltest du das ganze Glas entsorgen. Es reicht nicht aus, nur die sichtbare Stelle abzunehmen.

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Zwetschgenmarmelade in Glasschale

Zwetschgenmarmelade

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Fruchtige Zwetschgenmarmelade mit Zimt und Vanille. Das einfache Rezept mit Gelierzucker 2:1 ist schnell gekocht und lässt sich gut vorbereiten.

Vorbereitung 15 minutes
Zubereitung 4 minutes
Gesamt 19 minutes
Zwetschgenmarmelade in Schale mit goldenem Löffel
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Du benötigst Equipment

50 Portionen

Zutaten Zutaten

  • 1 kg Zwetschgen
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 P ck Vanillezucker

Zubereitung Zubereitung

  • Die Zwetschgen waschen, entsteinen und klein schneiden. Früchte mit Zimt, Vanille und Zitronensaft in einen großen Topf geben und ca. 5-8 Minuten weich kochen. Anschließend nach Belieben pürieren oder mit einer Gabel zerdrücken.
  • Gelierzucker einrühren. Die Mischung unter Rühren aufkochen. Sobald sie kräftig sprudelnd kocht, nach Packungsangabe des Gelierzuckers meist 3 bis 4 Minuten kochen lassen. Dabei ständig rühren.
  • Eine Gelierprobe machen: Etwas Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wird sie nach kurzer Zeit fest, ist sie fertig.Die heiße Marmelade sofort bis knapp unter den Rand in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen und fest verschließen.Die Gläser vollständig abkühlen lassen.c
Nährwertangaben: Zwetschgenmarmelade
Angaben pro Portion
Kalorien
48
% Tagesbedarf*
Fett
 
0.1
g
0
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.003
g
0
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.01
g
Einfach ungesättigte Fette
 
0.03
g
Natrium
 
0.003
mg
0
%
Kalium
 
31
mg
1
%
Kohlenhydrate
 
12
g
4
%
Zucker
 
12
g
13
%
Eiweiß
 
0.1
g
0
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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