Toast selber machen
Toastbrot gehört für viele zum Alltag – ob zum Frühstück, für Sandwiches oder als knuspriger Snack aus dem Toaster. Wer[…]
Mehr dazuEin gutes Zwieback Rezept gehört für mich in jede Sammlung! Ich denke, jedes Kind hat schon einmal Zwieback bekommen, wenn der Schnupfen oder Unwohlsein Überhand genommen haben. Die knusprigen Scheiben sind als bekömmlich bekannt und in vielerlei Weise einsetzbar. Wie du den Zwieback backen kannst, warum oft als Familienheilmittel eingesetzt wird und welche Tipps und Tricks es gibt, zeige ich dir hier im Rezept!
Zwieback lässt sich weder eindeutig als Brot noch als klassisches Gebäck einordnen. Er wird aus einem Hefeteig hergestellt, der in seiner Zusammensetzung eher an ein leichtes Weißbrot oder Milchbrot erinnert. Nach dem ersten Backen ist er weich und locker und könnte so bereits gegessen werden. Erst durch das anschließende Schneiden und erneute Backen entsteht das, was man als Zwieback kennt. Diese zweistufige Herstellung macht ihn zu einer eigenen Kategorie und erklärt, warum er sich in Textur und Verwendung deutlich von anderen Backwaren unterscheidet.

Das zweite Backen ist der entscheidende Schritt bei der Zubereitung von Zwieback. Dabei geht es nicht um Bräune oder Geschmack, sondern um das vollständige Entziehen von Feuchtigkeit. Durch das langsame Trocknen im Ofen wird der Zwieback knusprig und lange haltbar. Gleichzeitig bleibt seine Struktur erhalten. Genau diese Kombination sorgt dafür, dass Zwieback leicht zerbricht, aber nicht hart wirkt.
Den Zwieback nach dem zweiten Backen im ausgeschalteten, leicht geöffneten Ofen vollständig auskühlen lassen. So entweicht auch die letzte Restfeuchtigkeit, ohne dass er nachbräunt oder hart wird.
Zwieback enthält nur wenige Zutaten und kaum Fett. Durch das vollständige Austrocknen ist er leicht verdaulich und belastet den Magen weniger als frisches Brot. Deshalb wird Zwieback traditionell bei Magenproblemen, in der Kinderernährung oder als Schonkost verwendet. Ich habe ihn als Kind immer in einer klaren Brühe oder zum pur knabbern serviert bekommen. Die Bekömmlichkeit beruht nicht auf einem Mythos, sondern auf seiner Struktur und Herstellung. Das beste Zeichen dafür ist, dass schon Oma und Mama von der magenschonenden Wirkung gewusst haben und sie schon über sehr lange Zeit hinweg weitergegeben wird.
Selbstgemachter Zwieback ist deutlich länger haltbar als frisches Gebäck, vorausgesetzt er wurde ausreichend getrocknet. Feuchtigkeit ist der wichtigste Faktor, der die Haltbarkeit beeinflusst. Wird der Zwieback nach dem Backen vollständig ausgekühlt und luftdicht gelagert, hält er sich problemlos mehrere Wochen. Weicht er auf, verliert er nicht nur seine Knusprigkeit, sondern auch an Geschmack. Achte also immer darauf, die Backzeit beim zweiten Backvorgang einzuhalten, damit er besonders lange hält.
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