Dieser Birnenkuchen erinnert mich direkt an den Herbst! Denn wenn von August bis Oktober die Bäume voll leckerer Birnen sind, kann ausgiebig damit gebacken werden und ein klassischer Rührkuchen bietet sich dafür besonders gut an. In diesem Rezept beantworte ich dir die wichtigsten Fragen rund um Zutaten, Teig und Lagerung, damit dein Birnenkuchen auf Anhieb […]
Dieser Birnenkuchen erinnert mich direkt an den Herbst! Denn wenn von August bis Oktober die Bäume voll leckerer Birnen sind, kann ausgiebig damit gebacken werden und ein klassischer Rührkuchen bietet sich dafür besonders gut an. In diesem Rezept beantworte ich dir die wichtigsten Fragen rund um Zutaten, Teig und Lagerung, damit dein Birnenkuchen auf Anhieb gelingt.
Welche Birnen eignen sich am besten für Birnenkuchen?
Ideal sind feste, aromatische Sorten wie Williams Christ, Conference oder Abate Fetel. Diese Sorten bringen ausreichend Süße mit, behalten aber beim Backen ihre Form. Wichtig: Die Birnen sollten reif, aber nicht weich sein. Zu viel Fruchtsaft führt sonst dazu, dass der Teig matschig wird. Vor dem Belegen schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. So garen sie gleichmäßig mit und lassen sich gut in den Teig drücken.
Wie bleibt Birnenkuchen schön saftig, ohne matschig zu werden?
Die Saftigkeit kommt im Rezept durch Butter, Schmand und Nüsse ganz automatisch. Damit die Birnen trotzdem nicht alles durchweichen, hilft es, sie in dünnen Scheiben aufzulegen und leicht in den Teig zu drücken. So verteilt sich die Feuchtigkeit gleichmäßig. Der Teig sollte nicht zu flüssig sein, damit er die Frucht gut trägt. Wer möchte, kann den Teig vor dem Belegen mit Nüssen bestreuen. Das nimmt überschüssigen Saft auf. Außerdem wichtig: Backzeit einhalten und ggf. mit Alufolie abdecken, wenn der Kuchen oben zu dunkel wird.
Diese Nüsse passen am besten
Ich habe mich im Rezept für Haselnüsse entschieden. Sie bringen super viel Geschmack und sind immer erhältlich. Alternativ schmecken auch intensive Walnüsse oder etwas mildere Mandeln im Teig.
Kann man Birnenkuchen vorbereiten und aufbewahren?
Der Birnenkuchen lässt sich sehr gut vorbereiten. Nach dem Backen und Abkühlen einfach luftdicht abgedeckt aufbewahren, z. B. in einer Kuchendose. Er bleibt dank Schmand und Nüssen 2 bis 3 Tage saftig. Du solltest ihn kühl lagern, aber vor dem Servieren bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann ist die Textur besser. Einfrieren geht ebenfalls: In Stücke schneiden, gut verpacken und bei Bedarf auftauen. Kurz aufgebacken schmeckt er dann fast wie frisch.
5 Tipps für das saftigste Birnenkuchen Rezept
Einfache Rührkuchen mag ich total gerne, vor allem wenn saftiges Obst dabei ist. Da denke ich direkt an einen klassischen Apfelkuchen, einen Pfirsichkuchen oder diesen saftigen Birnenkuchen mit frischen Birnen aus diesem Rezept. Ich zeige dir hier 5 einfache Tipps, wie dein Birnenkuchen besonders saftig wird.
Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben. Dadurch verbindet sich der Teig am besten.
Butter, Zucker und Eier ausreichend lange aufschlagen. Das macht den Kuchenteig besonders fluffig!
Mehl und alle weiteren trockenen Zutaten nur kurz unterrühren.
Sollte der Kuchen beim Backen an der Oberfläche zu dunkel werden, kannst du ihn für die restliche Backzeit mit Alufolie abdecken, um ihn vor dem Austrocknen zu schützen.
Auf die Backzeit achten! Er sollte keinesfalls zu lange im Ofen bleiben.
Birnenkuchen- das einfache Rezept
Keine Bewertung
Dieser saftige Birnenkuchen ist mit wenigen Zutaten schnell gebacken – ein Klassiker, der einfach immer passt.
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Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Fettet eure Springform gründlich aus. Rührt den Zucker mit dem Salz und der Butter cremig. Gebt die Eier und den Zimt dazu und rührt mindestens 3 Minuten weiter. Mischt das Mehl, das Backpulver und die Nüsse. Gebt sie zusammen mit dem Schmand zum Teig. Verstreicht diesen in der Springform.
Entkernt und schält die Birne und schneidet sie in dünne Scheiben. Verteilt diese dicht aneinander auf dem Rührteig und drückt sie etwas nach unten. Verstreut die Mandelsplitter darüber.Backt den Kuchen ca. 55 Minuten. Sollte er nach ca. 40 Minuten oben schon ganz braun sein, könnt ihr ihn mit Alufolie abdecken und weiter garen, bis er durch ist.Lasst den Kuchen abkühlen, löst ihn aus der Form und bestäubt ihn mit Puderzucker.
Nährwertangaben: Birnenkuchen- das einfache Rezept
Angaben pro Portion
Kalorien
330
% Tagesbedarf*
Fett
21
g
32
%
Gesättigte Fettsäuren
8
g
50
%
Transfettsäuren
0.4
g
Mehrfach ungesättigte Fette
1
g
Einfach ungesättigte Fette
4
g
Cholesterin
73
mg
24
%
Natrium
149
mg
6
%
Kalium
113
mg
3
%
Kohlenhydrate
34
g
11
%
Zucker
20
g
22
%
Eiweiß
5
g
10
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
Guten Appetit
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