Fluffige Donuts aus dem Backofen- so lecker!

von Simone Schäfer
Donuts aus dem Backofen

Donuts- lieber frittieren oder den Backofen benutzen?

Donuts sind schon ein geniales Gebäck! Die fluffigen Kringel aus Hefeteig schmecken so gut, da beißt man gerne rein. Zudem kann man sich bei der Deko richtig austoben. Ob Schokolade, Zuckerguss, Streusel oder Krokant- alles passt dazu! In diesem Rezept verrate ich euch, wie ihr Donuts auch einfach im Backofen zubereiten könnt.

Donuts erfreuen sich vor allem in Nordamerika größter Beliebtheit. In den 2000ern kam der Hefeteig-Kringel allerdings auch verstärkt nach Europa, wodurch auch wir in den Genuss einiger großer Donut-Ketten kommen. Schon beim Betreten eines Donut-Ladens weiß man gar nicht mehr, wo man hinschauen soll! Überall sieht man nur noch Schokolade, Zuckerguss und Streusel in den buntesten Farben! 

Aber nicht nur die Kringel-Form wird in Nordamerika als Donut bezeichnet. Auch die flache Variante ohne Loch heißt so. Das, was man bei uns eher als Krapfen/Berliner bezeichnen würde. Meist sind sie auch mit Pudding oder Creme gefüllt und mit Schokolade oder Zuckerguss dekoriert. 

Beim Anblick eines Donuts läuft einem schon gleich das Wasser im Mund zusammen. Typischerweise werden die Kringel in heißem Fett frittiert und bekommen dadurch einen ganz besonderen Geschmack! Die Konsistenz ist etwas weicher und sie bleiben durch das Öl auch länger frisch und saftig. 

So lecker es auch immer aussieht, muss man nicht zwangsläufig frittieren, um fluffige Donuts zu backen. Manche mögen das Frittieren einfach nicht. Zugegeben ist es auch gar nicht so einfach, die richtige Temperatur zu erwischen. Die Donuts sollen schließlich durch, aber nicht komplett dunkel sein. Außerdem hält sich der Fettgeruch ziemlich hartnäckig in der Küche, was auch störend sein kann. Am Ende stellt sich dann noch die Frage, was man mit dem alten Fett machen soll, da es richtig entsorgt werden muss. 

Der zweite Punkt, warum man vielleicht auf das Frittieren verzichten möchte, sind die zusätzlichen Kalorien, die diese Zubereitungsweise mit sich bringt. Der Donut saugt sich sehr schnell mit viel Fett voll. Das schmeckt natürlich echt gut, aber sollte einfach in Maßen genossen werden. Wenn dann nämlich noch der Hefeteig und die Schokolade/der Zuckerguss dazu kommt, ist ein Donut kein Leichtgewicht mehr! 🙂 Auch wenn die kleinen Kids mitessen, wäre die Alternative im Backofen doch zu empfehlen.

Das schöne ist, bei diesem Rezept könnt ihr selbst entscheiden, welche Variante ihr bevorzugt. Soll frittiert werden oder muss doch der Backofen ran? In der Beschreibung hier dreht sich heute alles um das Backen im Ofen. Wenn ihr doch Lust habt, die Kringel zu frittieren, dann schaut bei meinen Halloween-Donuts oder meinen Krapfen vorbei. Dort ist erklärt, wie das Frittieren funktioniert! 🙂 Der Teig bleibt bei beiden Möglichkeiten der gleiche! 

Meine Donuts aus dem Backofen- so geht`s!

Für das Backen der Donuts braucht ihr etwas Zeit. Der Hefeteig muss ausreichend lange ruhen, damit er schön fluffig wird.  Für die Donuts habe ich eines meiner klassischen Hefeteig-Rezepte verwendet, das immer gelingt und richtig weich wird. Ihr braucht dazu Mehl, Hefe, Butter, Milch, Zucker, Salz, Vanillezucker, Zitronenschale und ein Ei. 

Ob ihr frische Hefe oder Trockenhefe verwendet ist nicht entscheidend. Ich habe euch im Rezept beide Varianten angegeben, denn die Mengen sind nicht 1:1 auszutauschen. Die Hefe könnt ihr super leicht in der warmen Milch auflösen, damit sie sich gut im Teig verteilt.

Die Hefemilch schüttet ihr zu den restlichen Zutaten und dann kann geknetet werden! Dafür könnt ihr euch auch wieder etwas Zeit lassen. Geduld ist hier gefragt! Zwischen fünf und sieben Minuten solltet ihr den Teig kneten. Am Ende ist er sehr weich, wundert euch also nicht. Wenn ihr ihn nach der Ruhezeit mit etwas Mehl ausrollt, gibt sich das.

Eine Stunde muss der geknetete Teig ein Päuschen machen. Am besten an einem schön warmen Ort, abgedeckt mit einem sauberen Geschirrtuch. Anschließend rollt ihr ihn mit etwas Mehl ca. zwei Zentimeter dick aus. Zum Formen oder besser gesagt zum Ausstechen der Donuts könnt ihr am besten Dessertringe, Plätzchenausstecher oder Gläser mit einem dünnen Rand verwenden. Bei mir klappt es immer mit einem Dessertring (7 Zentimeter) und einem zweiten kleinen Ausstecher (2 Zentimeter). Theoretisch gibt es sogar schon Donut-Ausstecher zu kaufen. Wenn ihr öfter Donuts oder Bagels machen wollt, lohnt sich das mit Sicherheit!

Die ausgestochenen Donuts habe ich mit etwas Abstand auf ein Backblech gelegt. Zugedeckt müssen sie nochmal 20 Minuten ruhen. In der Zwischenzeit ist genug Luft, um den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Nach der Ruhezeit müssen die Kringel dort ca. 20 Minuten backen. Sie sind am Ende goldbraun und super fluffig!

Bei der Deko ist eure Kreativität gefragt! Am besten eignen sich die verschiedenen Schoko-Sorten und aus Puderzucker angerührter Zuckerguss. Dieser kann zudem nach Belieben bunt eingefärbt werden. Meine Donuts auf dem Foto habe ich mit Zartbitterschokolade und Ruby-Schokolade dekoriert. Am besten tunkt ihr sie bis zur Hälfte in die Schokolade, dann wird die Schicht richtig dick. Das schmeckt gut und sieht super aus!

Streusel dürfen hier natürlich nicht fehlen. Je bunter, desto besser! Wer nicht so gerne auf harte Streusel beißt, kann auch auf Krokant oder Nüsse zurückgreifen. Ihr seht, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und jeder Donut kann ganz individuell verziert werden. Ich bin mir allerdings sicher: sie werden zum Anbeißen aussehen, egal welche Deko ihr wählt! Ein Tipp zum Schluss: Vernascht sie am besten ganz schnell! Direkt nach dem Backen sind sie am besten. Je länger die Donuts liegen, desto trockenen werden sie. Aber das kriegt ihr hin, oder? 😀 

Donuts im Ofen zuzubereiten ist die schnellere und etwas kalorienfreundlichere Variante der Zubereitung im Vergleich zum Frittieren! 

Simone von Sheepy’s Bakery

 
 

Donuts mit Schokolade

 

Donuts aus dem Backofen: schnell zubereitet und so lecker und fluffig!   

Frittieren ist nicht ganz so euer Fall? Dann habe ich hier heute eine Alternative für euch! Um leckere Donuts zu backen, muss nicht immer das Frittierfett her, der Backofen reicht vollkommen aus. Wie das Ganze funktioniert und was ihr alles braucht, erfahrt ihr im Rezept! 

Donuts

Bewertung 4.1/5
( 238 Bewertungen )
Portionen: 7 Donuts Vorbereitungszeit: Backzeit: Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett

Zutaten

Für den Teig: 

  • 250g Mehl
  • 110ml Milch
  • 1 Ei Größe M
  • 50g Butter
  • 75g Zucker
  • 2 TL Zitronenabrieb
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1/4 Würfel frische Hefe od. 1/2 Pck Trockenhefe

Für die Deko (nach Belieben):

  • Schokolade (Zartbitter, weiß, Vollmilch, Ruby)
  • Puderzucker+ etwas Wasser oder Zitronensaft
  • Streusel oder Nüsse nach Belieben

Anleitung

Schritt 1

Erhitzt die Milch lauwarm. Löst die Hefe darin auf.

Gebt die restlichen Zutaten in eine Schüssel und kippt die Hefemilch dazu. Rührt alles ca. 5-7 Minuten zu einem glatten Teig. Die Konsistenz ist eher weich, das gibt sich beim Ausrollen.

Deckt den Teig ab und lasst ihn an einem warmen Ort eine Stunde ruhen.

 

Schritt 2

Rollt den Teig mit etwas Mehl ca. 2 Zentimeter dick aus. Stecht mit einem Dessertring oder Glas einen großen Kreis (ca. 7cm) aus. Setzt in die Mitte einen kleinen Kreis (ca. 2cm). Legt die ausgestochenen Donuts auf ein Backblech mit Backpapier.

Deckt dieses nochmal mit einem Geschirrtuch ab und lass die Donuts weitere 20 Minuten ruhen. Heizt in der Zwischenzeit den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vor.

 

Schritt 3

Backt die Donuts im Ofen ca. 20 Minuten goldbraun. Lasst sie danach abkühlen.

Schmelzt die Schokolade über einem Wasserbad oder rührt einen Zuckerguss an. Diesen könnt ihr noch nach Belieben einfärben. 

Taucht die Donuts in die Schokolade/den Zuckerguss und streut Streusel nach Belieben darüber. Lasst sie dann vollständig trocknen. 

Donuts mit Streusel

8 Kommentare

Béatrice 31. Januar 2022 - 16:56

Hallo,
kann es sein, dass bei den Zutaten das Ei vergessen wurde?

Antworte
Simone Schäfer 31. Januar 2022 - 18:36

Hallo! Ohja tut mir leid, ich habe es gleich abgeändert!
Liebe Grüße

Antworte
Simone 12. März 2022 - 20:48

Ich habe gestern den Donutteig hergestellt und diesen über Nacht gehen lassen. Heute morgen habe ich aus diesem Teig, 11 durchschnittlich große Donuts gebacken. Diese waren fluffig und lecker (genau so wie sie schmecken sollten).Die Donuts werde ich nach diesem Rezept wieder backen.

Antworte
Simone Schäfer 13. März 2022 - 08:48

Hallo 🙂

Vielen Dank für dein Feedback! Ich freue mich sehr, dass bei dir alles so gut geklappt hat. Und vor allem, dass sie lecker waren. 🙂

Liebe Grüße
Simone

Antworte
Julia 19. März 2022 - 20:16

Hallo, wie sind die donuts am nächsten Tag? Ich bin nur gewohnt donuts zu frittieren.
Hefeteig ist ja bekanntlich am nächsten Tag wieder trocken ?

Antworte
Simone Schäfer 21. März 2022 - 07:56

Hallo Julia,

die Donuts schmecken tatsächlich frisch am besten. Also ich würde dir empfehlen, eine kleinere Menge zu machen, die man gut am selben oder am nächsten Tag essen kann. Alternativ kannst du auch ein paar einfrieren und einfach wieder aufbacken, sobald du sie brauchst. Lange Rede, kurzer Sinn- am nächsten Tag kannst du die Donuts noch essen, länger würde ich sie nicht aufbewahren.

Liebe Grüße
Simone

Antworte
Caro 27. Juni 2022 - 13:18

Hallo,

wie sehr muss dieser Teig aufgehen? Ich habe normalerweise nie ein Problem mit Hefe und sie geht auch immer auf (doppelte – dreifache Menge). Ich habe dein Rezept nun schon 2x probiert und der Teig geht kaum auf. Nun frage ich mich, ob er vielleicht nur ruhen muss, da er schon sehr flüssig ist.

Vielen Dank!

Liebe Grüße,

Caro

Antworte
Simone Schäfer 29. Juni 2022 - 09:22

Hallo Caro,

das tut mir leid zu hören! Bei mir hat es tatsächlich so funktioniert. Vielleicht würde es helfen, etwas mehr Hefe und ein kleines bisschen weniger Milch dazuzugeben. Ich hoffe, es klappt!

Liebe Grüße,
Simone

Antworte

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