Brownies- so saftig, schokoladig und lecker!

von Simone Schäfer
Brownies mit Himbeeren und Schokostückchen

Die perfekten Brownies!

Wir reisen heute weiter auf unserer imaginären und geschmacklichen Weltreise und hüpfen heute von Frankreich aus über den großen Teich! Nach der langen Reise freuen wir uns jetzt richtig auf etwas Süßes! Na, könnt ihr euch vielleicht jetzt schon vorstellen, in welchem Land wir hier gerade angekommen sind? Genau! In den USA! Und welches Gebäck könnte hier besser passen als saftige Brownies.

Brownies gehören einfach in die amerikanische Küche! Sie sind dort ein beliebtes Dessert und es gibt sie in den verschiedensten Varianten zu kaufen. Beispielsweise werden sie gerne mit Pekannüssen oder als Double Choc-Variante mit Schokostückchen verfeinert.

Wichtig ist, dass sie schön fudgy sind! Ein perfekter Brownie sollte also am besten schön saftig und etwas klebrig in der Mitte sein. Er darf auf gar keinen Fall trocken werden. Die Geschmäcker gehen natürlich auseinander, wie fudgy der Brownie denn sein darf. Die einen mögen es sehr klebrig in der Mitte, die anderen bevorzugen eher die Konsistenz von einem normalen Rührkuchen.

Das könnt ihr ganz für euch festlegen und so backen, wie ihr es möchtet. Denn nur die Backzeit entscheidet darüber, wie „nass“ der Brownie am Ende sein wird. Lasst ihn etwas weniger lange im Ofen, schon ist er klebriger. Wenn ihr ihn länger backen lasst, wird er etwas „kuchenartiger“. Ihr solltet ihn aber trotz allem auf keinen Fall zu lange im Ofen lassen. Macht immer wieder eine Stäbchenprobe und entscheidet so, ob er für euch richtig ist. Ich mag ihn eher sehr saftig in der Mitte und deswegen nehme ich ihn schon raus, wenn noch Teig am Stäbchen klebt!

Durch den feuchten Teig, bleibt der Brownie eher kompakt und ist daher eher saftig, als luftig. Die Saftigkeit dieses Gebäcks ist allerdings auch sein Aushängeschild! Perfekte Brownies sollten für mich „zischen“, wenn das Messer durch den saftigen Teig fährt. Obendrauf hat der perfekte Brownie zudem eine leichte Kruste, die beim Anschneiden etwas aufblättert.

Meine Brownies: schokoladig und fruchtig zugleich!

Ich habe oben ja schon erwähnt, dass man den Teig noch mit den verschiedensten Zutaten verfeinern kann. Nüsse, egal welche Sorte, eignen sich hier wunderbar. Klassisch amerikanisch sind die Pekannüsse. Haselnüsse, Mandeln oder auch Macadamianüsse schmecken aber auch unglaublich gut!

Ich habe heute statt den klassischen Nüssen allerdings noch eine fruchtige Komponente in die Brownies eingebaut- und zwar Himbeeren! Ich finde die Kombination aus Schokolade und Himbeeren ist einfach genial. Zudem sehen die schönen roten Beeren auch optisch in mitten des dunklen Schokoteigs richtig toll aus.

Ich habe für meine Variante den Brownie in eine rechteckige Springform gefüllt und die Himbeeren einfach darauf verteilt und etwas in den Teig gedrückt. Da der Teig etwas hochgeht beim Backen, werden die Früchte richtig schön umschlossen. Da man nie genug Schokolade haben kann, habe ich auch noch ein paar Schokodrops vor dem Backen auf die Brownies gestreut. Also wird dieses Gebäck heute sozusagen ein Double Chocolate Raspberry Brownie! 🙂 

Wie ihr den Teig zuvor herstellt, könnt ihr unten im Rezept ganz genau nachlesen. Eins kann ich schon vorwegnehmen: einfacher könnte die Zubereitung nicht sein! Brownies sind wirklich ein Gebäck dafür, wenn es mal schnell gehen muss und einen die Lust auf Schokolade packt. 

Die Brownies schmecken lauwarm einfach nur genial! Am besten esst ihr noch etwas Vanilleeis dazu. Die Kombi aus warm und kalt wird euch von den Socken hauen! 🙂 Ihr könnt das Gebäck schon kurz nach dem Backen in Stücke schneiden und dann einfach in einer Kuchenbox oder in Alufolie gewickelt aufheben. Die Brownies halten sich auch ein paar Tage und schmecken lange saftig und frisch! 

Für die Brownies wird die Schokolade mit der Butter geschmolzen. Das macht den Teig schön saftig und kompakt! 

Simone von Sheepy’s Bakery

 
 

Brownies mit Himbeeren auf weißem Teller

 

Meine Brownies mit Himbeeren und Schokostückchen! 

Kennt ihr das, wenn einen mal so richtig die Lust auf Schokolade überkommt? Dann habe ich gleich hier das perfekte Rezept für euch! Meine Brownies schmecken so schokoladig und saftig und sind zudem ganz einfach gemacht. 

Brownies mit Himbeeren

Bewertung 4.8/5
( 26 Bewertungen )
Portionen: eckige 24er Springform Vorbereitungszeit: Backzeit: Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett

Zutaten

  • 200g Zartbitterschokolade
  • 175g Butter+ etwas mehr zum Fetten der Form
  • 175g Mehl
  • 3 Eier
  • 150g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Himbeeren
  • 75g Schokodrops zum Backen
  • ggf. zusätzlich Nüsse o.Ä. nach Belieben

Anleitung

Schritt 1

Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und fettet eure Backform gut mit Butter ein.

Vermischt Backpulver und Mehl in einer Schüssel.

Schmelzt die Schokolade mit der Butter langsam über einem Wasserbad.

Schlagt in der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillezucker ca. 5 Minuten schaumig auf.

 

Schritt 2

Gebt dann die geschmolzene Schokolade zu den Eiern und rührt alles gründlich durch.

Siebt dann die trockenen Zutaten zum Teig und hebt alles unter.

Füllt den Teig in die vorbereitete Form und streicht ihn glatt.

Verteilt die Himbeeren darauf und drückt sie etwas in den Teig.

Verstreut dann noch die Schokodrops darüber.

Backt die Brownies auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten. Die Backzeit variiert je nachdem wie saftig ihr die Brownies haben wollt. Macht eine Stäbchenprobe und testet regelmäßig wie die Brownies sind! Ich habe sie rausgeholt, als noch etwas Teig am Stäbchen war. 

 

Schritt 3

Lasst die Brownies kurz abkühlen, schneidet sie in gleichgroße Stücke und probiert sie am besten noch lauwarm. 

Dazu schmeckt Vanilleeis oder auch Toppings aus Sahne oder Joghurt. Garniert mit ein paar frischen Früchten ist dieses Gebäck ein Traum!

Brownies mit Himbeeren und Schokostückchen Brownies mit Himbeeren in Nahaufnahme

1 Kommentar

Die beste Kombi überhaupt: Cheesecake Brownies! - Sheepysbakery 12. August 2021 - 11:22

[…] Meine Backweltreise […]

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