Sangria selber machen ist viel einfacher, als viele denken. Für das spanische Sommergetränk brauchst du Rotwein, Orangenlikör, frische Früchte, etwas Zitronenlimonade und Eiswürfel. Die Früchte dürfen mehrere Stunden im Wein ziehen und geben dabei ihr Aroma ab. Kurz vor dem Servieren kommt die Limonade dazu, damit die Sangria frisch und spritzig bleibt. Dieses Sangria Rezept […]
Sangria selber machen ist viel einfacher, als viele denken. Für das spanische Sommergetränk brauchst du Rotwein, Orangenlikör, frische Früchte, etwas Zitronenlimonade und Eiswürfel. Die Früchte dürfen mehrere Stunden im Wein ziehen und geben dabei ihr Aroma ab. Kurz vor dem Servieren kommt die Limonade dazu, damit die Sangria frisch und spritzig bleibt. Dieses Sangria Rezept passt perfekt zu warmen Sommerabenden, Tapas, Grillpartys oder einem gemütlichen Abend mit Freunden. Du kannst die Sangria sehr gut vorbereiten und je nach Saison mit verschiedenen Früchten abwandeln.
Was ist Sangria?
Sangria ist ein spanisches Mischgetränk aus Wein, Früchten und meist etwas zusätzlicher Süße oder Likör. Am bekanntesten ist die rote Variante mit Rotwein, Zitrusfrüchten und weiteren Früchten wie Apfel, Pfirsich oder Beeren. Durch das Ziehen im Kühlschrank nimmt der Wein das Aroma der Früchte auf und wird besonders frisch und aromatisch. Typischerweise wird Sangria gut gekühlt in einem großen Krug oder einer Bowleschüssel serviert. Sie passt zu Tapas, Grillabenden, Partys oder geselligen Sommerabenden. In Spanien wird Sangria vor allem als unkompliziertes Getränk für mehrere Personen getrunken, ähnlich wie bei uns eine Bowle. Wichtig ist: Sangria sollte erfrischend und fruchtig schmecken, aber nicht zu süß oder zu schwer werden. Deshalb kommen Limonade und Eiswürfel erst kurz vor dem Servieren dazu.
Die Zutaten für Sangria
Für selbst gemachte Sangria brauchst du nur wenige Zutaten. Wichtig ist vor allem, dass Wein, Früchte und Süße gut zusammenpassen.
Rotwein: Für Sangria eignet sich ein trockener, fruchtiger Rotwein. Er sollte nicht zu schwer und nicht zu tanninreich sein. Ein einfacher spanischer Rotwein passt besonders gut. Du brauchst keinen teuren Wein, aber er sollte dir auch pur schmecken.
Orangenlikör: Orangenlikör gibt der Sangria ein intensiveres Aroma und passt perfekt zu den Zitrusfrüchten. Du kannst zum Beispiel Cointreau, Triple Sec oder einen anderen Orangenlikör verwenden.
Zitronenlimonade: Sie kommt erst kurz vor dem Servieren dazu. So bleibt die Sangria frisch, spritzig und nicht zu schwer. Alternativ kannst du auch Orangenlimonade oder Mineralwasser mit etwas Zucker verwenden.
Apfel: Apfelstücke bleiben auch nach dem Ziehen angenehm bissfest und nehmen das Aroma von Wein und Likör gut auf.
Orange und Zitrone: Zitrusfrüchte gehören für mich unbedingt in eine klassische Sangria. Sie bringen Frische, Säure und ein schönes Aroma.
Pfirsiche: Pfirsiche machen die Sangria fruchtiger und etwas weicher im Geschmack. Besonders im Sommer passen sie wunderbar dazu.
Eiswürfel: Eiswürfel kommen erst direkt beim Servieren ins Glas oder in den Krug. Gib sie nicht zu früh dazu, sonst verwässert die Sangria.
Welcher Wein eignet sich für Sangria?
Für Sangria brauchst du keinen teuren Rotwein. Viel wichtiger ist, dass er trocken, fruchtig und nicht zu schwer ist. Ein junger spanischer Rotwein passt besonders gut, zum Beispiel ein einfacher Tempranillo oder Garnacha. Sehr kräftige, tanninreiche Weine sind weniger ideal. Sie können in Kombination mit Zitrusfrüchten schnell herb oder bitter schmecken. Auch sehr süße Rotweine würde ich nicht verwenden, da durch Limonade, Früchte und Likör ohnehin Süße in die Sangria kommt. Als Faustregel gilt: Nimm einen Wein, den du auch trinken würdest, aber keinen, den du pur besonders hervorheben möchtest. Sangria lebt vom Zusammenspiel aus Wein, Früchten und Frische.
Sangria einfach selber machen
Zuerst werden die Früchte vorbereitet. Schneide Apfel und Pfirsiche in mundgerechte Stücke. Orange und Zitrone werden in dünne Scheiben geschnitten. Achte darauf, Bio-Zitrusfrüchte zu verwenden oder die Schale besonders gründlich zu waschen, da sie mit in die Sangria kommt. Gib die vorbereiteten Früchte in einen großen Krug oder eine Bowleschüssel. Danach kommen Rotwein und Orangenlikör dazu. Die Mischung sollte nun im Kühlschrank ziehen. Am besten schmeckt die Sangria, wenn sie mehrere Stunden Zeit hat. Über Nacht wird sie besonders aromatisch. Wenn es schneller gehen muss, reichen auch 3 bis 6 Stunden. Die Zitronenlimonade gibst du erst kurz vor dem Servieren dazu. So bleibt die Sangria spritzig und schmeckt frisch. Zum Schluss kommen Eiswürfel in die Gläser oder direkt in den Krug. Serviere die Sangria am besten mit einem Löffel, damit die Früchte mitgegessen werden können.
Wie lange muss Sangria ziehen?
Sangria sollte mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ziehen. In dieser Zeit geben die Früchte Aroma an den Wein ab und nehmen gleichzeitig etwas vom Geschmack der Sangria auf. Noch besser wird sie, wenn du sie über Nacht vorbereitest. Dann schmeckt sie runder und fruchtiger. Die Limonade solltest du aber immer erst kurz vor dem Servieren dazugeben, damit die Sangria nicht abgestanden wirkt und ihre Frische behält. Wenn du wenig Zeit hast, kannst du die Früchte kleiner schneiden. So geben sie schneller Aroma ab. Ganz frisch gemischt schmeckt Sangria zwar auch, aber sie wird deutlich besser, wenn sie etwas durchziehen darf.
Welche Früchte passen in Sangria?
Klassisch passen Orangen, Zitronen, Äpfel und Pfirsiche sehr gut in Sangria. Sie bringen Frische, Süße und ein schönes Aroma mit. Besonders praktisch sind Früchte, die nicht sofort zerfallen und auch nach dem Ziehen noch gut aussehen. Du kannst die Sangria je nach Saison abwandeln. Im Sommer passen Beeren, Kirschen, Nektarinen oder Melone gut dazu. Granatapfelkerne sehen schön aus und bringen eine leicht herbe Frische. Im Herbst kannst du Apfel, Orange und etwas Zimt verwenden. Sehr weiche Früchte wie überreife Beeren oder Bananen würde ich eher nicht nehmen. Sie werden schnell matschig und können die Sangria trüb machen.
Häufige Fehler beim Sangria selber machen
Warum schmeckt Sangria bitter?
Sangria kann bitter schmecken, wenn die Zitrusfrüchte zu lange mit Schale ziehen oder wenn der Rotwein sehr herb ist. Verwende am besten Bio-Orangen und Bio-Zitronen und wasche sie gründlich. Wenn du empfindlich auf Bitterstoffe reagierst, kannst du die weißen Schalenteile reduzieren oder die Zitrusfrüchte erst einige Stunden vor dem Servieren dazugeben. Auch ein zu schwerer, tanninreicher Rotwein kann die Sangria bitter machen. Besser ist ein fruchtiger, trockener Rotwein.
Warum schmeckt Sangria zu süß?
Sangria wird zu süß, wenn der Wein, der Likör und die Limonade zusammen zu viel Süße mitbringen. Verwende deshalb am besten trockenen Rotwein und gib die Limonade nach und nach dazu. Wenn sie dir zu süß geworden ist, kannst du mit etwas Mineralwasser, Zitronensaft oder zusätzlichem trockenem Rotwein ausgleichen.
Wann kommt die Limonade in die Sangria?
Die Limonade kommt erst kurz vor dem Servieren in die Sangria. So bleibt sie frisch und spritzig. Würdest du sie schon über Nacht mitziehen lassen, verliert sie Kohlensäure und die Sangria schmeckt flacher.
Kann ich Sangria vorbereiten?
Ja, Sangria lässt sich sehr gut vorbereiten. Früchte, Rotwein und Orangenlikör kannst du bereits am Vortag mischen und im Kühlschrank ziehen lassen. Die Limonade und Eiswürfel gibst du erst kurz vor dem Servieren dazu.
Wie lange hält sich Sangria?
Sangria schmeckt frisch am besten. Gut gekühlt kannst du sie etwa 1 bis 2 Tage aufbewahren. Die Früchte werden mit der Zeit weicher und die Zitrusfrüchte können bitterer werden. Deshalb würde ich Sangria nicht zu lange stehen lassen.
Sangria
Keine Bewertung
Diese Sangria ist der perfekte Sommerdrink – fruchtig, erfrischend und einfach zuzubereiten für jede Party.
Verhindert das automatische Abschalten deines Displays
Schneidet den Apfel und die Pfirsiche in mundgerechte Stücke. Viertelt die Orange und die Zitrone und schneidet beides in dünne Scheiben. Füllt die Früchte in einen Krug oder eine Bowleschüssel und gießt sie mit dem Rotwein und dem Orangelikör auf. Lasst die Mischung über Nacht im Kühlschrank ziehen. Habt ihr nicht so viel Zeit, reichen auch 3-6 Stunden.
Füllt die Sangria mit der Zitronenlimonade auf. Serviert sie in großen Gläsern mit ein paar Eiswürfeln.
Nährwertangaben: Sangria
Angaben pro Portion
Kalorien
347
% Tagesbedarf*
Fett
0.5
g
1
%
Gesättigte Fettsäuren
0.1
g
1
%
Mehrfach ungesättigte Fette
0.1
g
Einfach ungesättigte Fette
0.1
g
Natrium
25
mg
1
%
Kalium
456
mg
13
%
Kohlenhydrate
41
g
14
%
Zucker
31
g
34
%
Eiweiß
1
g
2
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
Guten Appetit
Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!