Karottenkuchen: super saftig mit Frischkäse-Frosting!

von Simone Schäfer
Karottenkuchen neu

Karottenkuchens: so viele Varianten sind möglich!

Ostern steht bald vor der Tür und da ist ein leckerer Karottenkuchen ja schon fast zum Klassiker geworden. Denn nicht nur der Osterhase liebt Karotten! 🙂 Vor allem in Kuchenform ist das orange Gemüse einfach perfekt für jedes Schleckermäulchen da draußen! 

Traditionell gibt es denn Karottenkuchen als Rüeblitorte vor allem in der Schweiz zu finden. Dort ist dieser Kuchen eine wahre Spezialität! Die Rüeblitorte wird hier aus einem Biskuitteig gemacht, in den geraspelte Karotten und Nüsse eingearbeitet werden. Der Kuchen wird dann mit einem Zuckerguss überzogen und mit kleinen Karotten aus Marzipan dekoriert.

Ich glaube, das typische Bild der Rüeblitorte kennt auch bei uns jeder, oder? 🙂 Auch in den USA und Großbritannien wird  der Karottenkuchen gerne gegessen. An diese Variante habe ich mein Rezept angelehnt. Denn vor allem in den USA ist es ganz typisch, den Karottenkuchen nicht mit Zuckerguss, sondern mit einem Frosting aus Frischkäse zu überziehen.

Nach Deutschland hat den typisch amerikanischen Carrot Cake mit Frosting vor allem eine bekannte Kaffee-Kette (grünes Logo mit weißem Kopf in der Mitte…ihr wisst bestimmt, welche ich meine! 🙂 ) gebracht! Dort gehört dieser Kuchen zu den absoluten Bestsellern. Ich habe sogar schon so viele Rezepte gesehen, die genau diesen Kuchen nachahmen sollen.

Auch hier bei uns ist der Karottenkuchen mittlerweile richtig beliebt! Egal ob mit Frosting oder mit Zuckerguss, als Rührkuchen oder als richtige Torte mit Füllung- dieser Kuchen kommt in den verschiedensten Varianten um die Ecke. Und das ist gut so! Jeder kann sich so seinen Favoriten selbst zusammenstellen und nachbacken.

Gerade an Ostern ist der Karottenkuchen bei uns äußerst beliebt. Man verbindet Ostern einfach immer mit Osterhasen und dadurch auch mit Karotten! Den Karottenkuchen kann ich euch aber auch außerhalb des Osterfestes nur empfehlen! In der Schweiz oder auch in den USA isst man den Kuchen auch das ganze Jahr über gerne. 

Karottenkuchen: das macht ihn so lecker!

Meinen Mann musste ich ehrlich gesagt vor dem ersten Probieren des Kuchens etwas überzeugen. Er konnte sich so gar nicht vorstellen, dass ein Kuchen mit Gemüse drin schmecken kann. Seitdem liebt er ihn und hat ihn sich sogar schon als Geburtstagskuchen gewünscht.

Natürlich braucht der Karottenkuchen, wie der Name ja schon sagt, viele Karotten als Hauptzutat. Die Karotten werden geraspelt und dann unter den Teig gemischt. Durch das Raspeln kommt der Saft der Karotten richtig schön raus und das spürt man dann auch beim Ergebnis! Durch die vielen Karotten wird der Kuchen so richtig saftig. Ganz ehrlich- ich glaube, ich habe noch nie einen saftigeren Kuchen gegessen.

Was kommt noch rein in den Karottenkuchen? Aus Karotten allein wird daraus ja noch kein Gebäck. Also brauchen wir hier noch die ganz klassischen Zutaten eines Rührkuchens: viele Eier, Mehl, Butter, Zucker und Backpulver. Normalerweise gebe ich in Rührkuchen immer noch etwas Milch. Das ist hier gar nicht nötig. Die saftigen Karotten reichen aus, um den Teig geschmeidiger zu machen. 

Wie immer bei Rührkuchen ist es wichtig, zuerst Butter und Zucker lange cremig zu rühren. Dann kommen die Eier einzeln dazu und werden jeweils eine Minute mit aufgeschlagen. Das macht jeden Rührkuchen saftig! Das Mehl und das Backpulver mischt ihr am besten in einer Schüssel und gebt die Mischung ebenfalls zum Teig.

Zwei Zutaten benötigen wir allerdings noch für den Karottenkuchen: Zimt und Mandeln. Der Zimt rundet den Geschmack des Kuchens perfekt ab. Er passt einfach so herrlich zu den Karotten! Die Mandeln geben dem Kuchen noch eine leicht nussige Note und der Kuchen bekommt dadurch eine schöne kernige Textur. 

Der Karottenkuchen wird dann einfach in einer Springform 45 Minuten lang bei 175 Grad Ober-/Unterhitze gebacken. Meine Form hatte 24 Zentimeter Durchmesser. Ihr könnt allerdings auch eine Springform mit 26 Zentimetern Durchmesser für die Teigmenge verwenden. Der Kuchen wird dann etwas flacher als meiner, hat aber dennoch eine schöne Höhe. Nach den backen soll er oben goldbraun und innen noch schön weich sein. Bei der Stäbchenprobe sollte trotzdem kein Teig mehr am Stäbchen kleben bleiben. Lasst den Kuchen dann auskühlen, bevor das Frosting aufgetragen wird!

Karottenkuchen: Frischkäse-Frosting ist das Highlight! 

Der Kuchen schmeckt auch so schon richtig lecker. Aber das können wir sogar noch toppen! Und zwar mit einem cremigen Frischkäse-Topping. Dieses wird ganz einfach aus Frischkäse, Puderzucker und etwas Vanilleextrakt angerührt.

Mehr braucht es hier gar nicht! Das Frosting hat eine tolle cremige Konsistenz und schmeckt herrlich süß. Ich habe extra darauf geachtet, dass der Karottenkuchen an sich nicht zu süß ist. Denn das Frosting bringt eben noch etwas mehr Süße mit und dadurch harmonieren die beiden Komponenten wunderbar.

Stellt das Frosting am besten noch einmal eine Stunde in den Kühlschrank bevor ihr es auf dem ausgekühlten Kuchen auftragt. So kann es etwas andicken und lässt sich super gut verstreichen. 

Damit das Frosting nicht ganz so nackig auf dem Kuchen aussieht, könnt ihr euch bei der Deko wieder etwas austoben. Ich habe mir ein paar Karottenraspel zur Seite gelegt und auf dem Kuchen verteilt. Außerdem habe ich noch ein paar gehackte Pistazien und Haselnusskrokant auf dem Frosting verstreut. 

Ihr könnt natürlich auch ganz klassisch Marzipankarotten oder Karotten aus Zucker auf dem Kuchen dekorieren. Die Marzipankarotten könnt ihr aus gefärbtem Marzipan selbst modellieren oder auch einfach schon geformt kaufen. Gehackte Nüsse eignen sich außerdem auch gut als Dekoration. 

Den Karottenkuchen solltet ihr im Kühlschrank aufbewahren. Am besten verbraucht ihr ihn innerhalb von ca. 3 Tagen. Aber ob überhaupt noch so lange etwas davon übrig ist? Ich denke nicht! 

Alle Tipps & Tricks auf einen Blick:

  • Für den Karottenkuchen müssen die Karotten geraspelt werden. 
  • Als Grundlage für den Kuchen dient ein Rührteig mit Mandeln und Zimt
  • Ein Topping aus Frischkäse passt perfekt zum würzigen Kuchen! 
  • Dafür solltet ihr immer Doppelrahmfrischkäse nutzen! 
  • Als Deko eignen sich Krokant, Pistazien oder Marzipankarotten

Durch die Karotten wird der Kuchen so saftig! Die Mandeln im Teig geben außerdem eine angenehm kernige Textur. 

Simone von Sheepy’s Bakery

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Karottenkuchen Stück

 

Karottenkuchen mit Frischkäse-Frosting: saftiger Kuchen trifft auf cremiges Topping!

Gemüse im Kuchen? Wenn ihr euch vielleicht fragt, ob das wirklich zusammenpasst, kann ich nur sagen: definitiv ja! Ich habe noch keinen saftigeren Kuchen probiert und das haben wir hier in diesem Fall den vielen leckeren Karotten im Teig zu verdanken. 

Karottenkuchen neu

Karottenkuchen

Portionen: 24er Springform Vorbereitungszeit: Backzeit:
Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett
Bewertung 3.6/5
( 399 Bewertungen )

Zutaten

Für den Teig:

  • 250g Mehl
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 4 Eier
  • 350g geraspelte Karotten
  • 200g weiche Butter+ etwas Butter zum Fetten der Form
  • 1 Prise Salz
  • 150g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt

Für das Frosting:

  • 250g Frischkäse (Doppelrahm, keine Light-Produkte)
  • 100g Puderzucker
  • 2 TL Vanilleextrakt

außerdem für die Deko:

  • gehackte Pistazien, Nusskrokant gehackte Nüsse, Marzipankarotten o.Ä. 

Anleitung

Schritt 1- Der Kuchen

Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Butter einfetten. 

Die Karotten putzen und fein raspeln. Die Butter mit dem Salz und dem Zucker aufschlagen. Die Eier dazugeben und ca. fünf Minuten weiter aufschlagen. Das Mehl, das Backpulver, die Mandeln und den Zimt mischen. Unter den Teig rühren. Anschließend die Karotten unterheben. 

Teig in der Form verteilen und ca. 45 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen. 

Schritt 2- Das Frosting

Für das Frosting, den Frischkäse, den Puderzucker und das Vanilleextrakt miteinander verrühren. Auf dem kalten Kuchen verteilen. Mit Pistazien, gehackten Nüssen, Marzipankarotten o.Ä. dekorieren. 

Hast du das Rezept ausprobiert?
Hinterlasse mir unter dem Beitrag gerne dein Feedback! Auf Instagram kannst du dein Bild mit @sheepys.bakery markieren, wenn du es mir zeigen möchtest.

Karottenkuchen von oben

6 Kommentare

Dana 19. April 2022 - 19:49

Ich hab das Rezept jetzt zu Ostern ausprobiert. Der Kuchen ist gut gelungen, er hat auch geschmeckt, ich muss allerdings sagen, dass er mir nicht saftig genug war. Trotzdem vielen Dank für das Rezept. VG, Dana

Antworte
Simone Schäfer 20. April 2022 - 11:07

Hallo Dana,
freut mich sehr, dass der Kuchen gelungen ist! Und es tut mir natürlich leid, dass er nicht so saftig war, wie du es gerne gehabt hättest. Durch die Karotten und Nüsse ist er normalerweise super saftig! 🙂
Liebe Grüße
Simone

Antworte
Olesja 27. April 2022 - 16:01

Ich habe den Kuchen heute gebacken. Super einfach und schnell. Bei mir war der sehr saftig und lecker. Der wird definitiv öfter gebacken!
Vielen Dank für das Rezept

Antworte
Simone Schäfer 28. April 2022 - 12:07

Hallo 🙂
das freut mich riesig! Schön, wenn er dir gut geschmeckt hat.

Liebe Grüße
Simone

Antworte
Stephanie 4. April 2023 - 09:17

Hallo, gibt es Alternativen zu den Nüßen?
BG Stephanie

Antworte
Simone Schäfer 5. April 2023 - 13:17

Hallo Stephanie,

die Nüsse kannst du auch durch Mehl ersetzen! Und die Nusssorten können auch beliebig variiert werden, falls es Allergiker gibt, die nur auf bestimmte Nüsse reagieren.

Liebe Grüße
Simone

Antworte

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