Sauerkirschmarmelade ist ein wunderbar fruchtiger Aufstrich mit genau der richtigen Mischung aus Säure und Süße. Die Sauerkirschen bringen deutlich mehr Aroma und Frische mit als süße Kirschen und passen deshalb besonders gut in Marmelade. Für dieses einfache Sauerkirschmarmelade Rezept brauchst du frische Sauerkirschen, Gelierzucker, Vanillezucker und eine Prise Zimt. Die Kirschen werden weich gekocht, püriert […]
Sauerkirschmarmelade ist ein wunderbar fruchtiger Aufstrich mit genau der richtigen Mischung aus Säure und Süße. Die Sauerkirschen bringen deutlich mehr Aroma und Frische mit als süße Kirschen und passen deshalb besonders gut in Marmelade. Für dieses einfache Sauerkirschmarmelade Rezept brauchst du frische Sauerkirschen, Gelierzucker, Vanillezucker und eine Prise Zimt. Die Kirschen werden weich gekocht, püriert und anschließend mit Gelierzucker sprudelnd aufgekocht. So entsteht eine feine, intensive Marmelade, die perfekt zu Brot, Brötchen, Croissants oder auch zu Desserts passt.
Die Zutaten für einfache Sauerkirschmarmelade
Für Sauerkirschmarmelade brauchst du nur wenige Zutaten. Wichtig ist vor allem, dass die Kirschen aromatisch sind und der passende Gelierzucker verwendet wird.
Sauerkirschen: Frische Sauerkirschen schmecken besonders intensiv und bringen die typische säuerliche Note in die Marmelade. Sie haben von Juli bis August Saison und sind oft eher auf dem Markt, beim Obsthändler oder direkt beim Erzeuger zu finden als im normalen Supermarkt. Alternativ kannst du auch tiefgekühlte Sauerkirschen verwenden. Sie sollten vor dem Kochen aufgetaut und abgetropft werden.
Gelierzucker 2:1: Für dieses Rezept wird Gelierzucker 2:1 verwendet. Das bedeutet: zwei Teile Früchte auf einen Teil Zucker. Dadurch wird die Sauerkirschmarmelade fruchtig und nicht zu süß. Achte beim Kauf unbedingt auf das Verhältnis, denn Gelierzucker 1:1 oder 3:1 verändert Süße und Konsistenz.
Vanillezucker: Vanille passt sehr gut zur Säure der Sauerkirschen und macht die Marmelade etwas runder.
Zimt: Eine kleine Prise Zimt reicht aus. Er soll die Sauerkirschen nur unterstützen und nicht dominant schmecken.
Tonkabohne: Tonkabohne ist optional. Sie bringt ein feines, leicht vanilliges Aroma in die Marmelade. Verwende sie aber sparsam, da ihr Geschmack schnell intensiv wird.
Frische, gefrorene oder Sauerkirschen aus dem Glas?
Am besten schmeckt Sauerkirschmarmelade mit frischen Sauerkirschen. Sie haben ein intensives Aroma und bringen genau die Säure mit, die eine gute Sauerkirschmarmelade braucht. Der Nachteil: Frische Sauerkirschen bekommst du meist nur in der Saison und nicht in jedem Supermarkt. Tiefgekühlte Sauerkirschen sind eine gute Alternative. Lass sie vorher auftauen und gieße überschüssige Flüssigkeit ab. Danach kannst du sie wie frische Sauerkirschen verwenden. Praktisch ist außerdem, dass TK-Sauerkirschen meistens schon entsteint sind. Sauerkirschen aus dem Glas würde ich nur verwenden, wenn du keine frischen oder gefrorenen Früchte bekommst. Sie sind bereits eingelegt und schmecken oft weniger intensiv. Außerdem bringen sie zusätzliche Flüssigkeit und Süße mit, wodurch die Marmelade anders gelieren kann. Wenn du Kirschen aus dem Glas verwendest, solltest du sie sehr gut abtropfen lassen und die Süße vorsichtig abschmecken.
Sauerkirschmarmelade einfach kochen
Zuerst werden die Sauerkirschen gewaschen und entsteint. Das klappt mit einem Kirschentkerner besonders schnell. Alternativ kannst du die Früchte halbieren und die Kerne mit einem kleinen Messer entfernen. Danach kommen die Sauerkirschen zusammen mit Vanillezucker, Zimt und optional etwas Tonkabohne in einen Topf. Koche sie etwa 5 Minuten weich. Anschließend werden die Kirschen püriert. Für eine besonders feine Sauerkirschmarmelade kannst du das Fruchtpüree zusätzlich durch ein Sieb streichen. Nun wird das Fruchtpüree mit Gelierzucker 2:1 verrührt und sprudelnd aufgekocht. Die Marmelade sollte etwa 3 Minuten kräftig kochen. Rühre dabei regelmäßig um, damit nichts anbrennt.
Mach anschließend eine Gelierprobe. Gib dafür einen kleinen Löffel heiße Marmelade auf einen kalten Teller. Wird sie nach kurzer Zeit fest, kannst du die Sauerkirschmarmelade abfüllen. Bleibt sie noch sehr flüssig, koche sie 1 bis 2 Minuten weiter und teste erneut. Fülle die heiße Marmelade sofort in sterile Gläser, verschließe sie fest und lass sie auskühlen.
Häufige Fehler bei Sauerkirschmarmelade
Warum wird Sauerkirschmarmelade nicht fest?
Wenn Sauerkirschmarmelade nicht fest wird, wurde sie meistens nicht lange genug sprudelnd gekocht oder das Verhältnis von Frucht zu Gelierzucker hat nicht gepasst. Verwende für dieses Rezept Gelierzucker 2:1 und halte dich an die angegebene Fruchtmenge. Wichtig ist außerdem die Gelierprobe. Wenn die Marmelade auf einem kalten Teller noch zu flüssig bleibt, solltest du sie noch 1 bis 2 Minuten weiterkochen und erneut testen.
Warum wird die Marmelade zu fest?
Sauerkirschmarmelade kann zu fest werden, wenn sie zu lange gekocht wurde oder zu viel Gelierzucker enthalten ist. Deshalb solltest du sie nach der angegebenen Kochzeit testen und nicht unnötig lange weiterkochen. Wenn du sehr viel Flüssigkeit durch das Sieben verlierst, kann sich das Verhältnis von Fruchtmasse und Gelierzucker verändern. Dann wird die Marmelade eventuell fester als geplant.
Muss man Sauerkirschmarmelade durch ein Sieb streichen?
Nein, das ist nicht zwingend nötig. Wenn du eine feine Marmelade ohne Stückchen möchtest, kannst du das Fruchtpüree durch ein Sieb streichen. Wenn du Fruchtstücke magst, reicht es aus, die Sauerkirschen nur zu pürieren oder teilweise stückig zu lassen. Wichtig ist nur, dass du die entsteinten Kirschen gut weich kochst, damit sie sich gleichmäßig mit dem Gelierzucker verbinden.
Kann ich Sauerkirschmarmelade mit TK-Sauerkirschen kochen?
Ja, das funktioniert gut. Lass die TK-Sauerkirschen vorher auftauen und gieße überschüssige Flüssigkeit ab. Danach kannst du sie wie frische Sauerkirschen weiterverarbeiten. Achte darauf, die Fruchtmenge nach dem Auftauen und Abtropfen zu wiegen. So stimmt das Verhältnis zum Gelierzucker.
Wie lange ist Sauerkirschmarmelade haltbar?
Ungeöffnet und sauber abgefüllt hält sich Sauerkirschmarmelade an einem kühlen, dunklen Ort lange. Wichtig ist, dass die Gläser steril sind und die Marmelade heiß eingefüllt wird. Nach dem Öffnen solltest du das Glas im Kühlschrank aufbewahren und die Marmelade mit einem sauberen Löffel entnehmen.
Wozu passt Sauerkirschmarmelade?
Sauerkirschmarmelade schmeckt klassisch auf Brot, Brötchen, Croissants oder Hefezopf. Durch die säuerliche Note wirkt sie nicht zu süß und passt besonders gut zu buttrigem Gebäck. Du kannst sie aber auch wunderbar zum Backen verwenden. Sie eignet sich als Füllung für Plätzchen, Linzer Schnitten, Biskuitrollen, Torten oder kleine Tartelettes. Gerade in Kombination mit Schokolade, Vanille, Mandeln oder Mürbeteig kommt der fruchtige Geschmack der Sauerkirschen besonders gut zur Geltung. Auch zu Desserts passt Sauerkirschmarmelade sehr gut. Ein Löffel davon schmeckt lecker zu Milchreis, Grießbrei, Joghurt, Quark, Panna Cotta oder Vanilleeis. Wenn du sie dafür etwas flüssiger möchtest, kannst du sie kurz erwärmen und mit einem kleinen Schluck Wasser oder Kirschsaft glatt rühren. Herzhaft funktioniert sie ebenfalls: Sauerkirschmarmelade passt gut zu Käse, vor allem zu Camembert, Brie, Ziegenkäse oder kräftigem Bergkäse. Die Säure der Kirschen bildet einen schönen Kontrast zur cremigen oder würzigen Käsenote.
Sauerkirschmarmelade Rezept
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Selbstgemachte Sauerkirschmarmelade ist herrlich fruchtig und perfekt für Frühstück oder als Füllung für Kuchen und Desserts.
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Die Sauerkirschen waschen und entsteinen. Mit Vanillezucker, Zimt und optional etwas Tonkabohne in einen Topf geben und ca. 5 Minuten weich kochen.
Anschließend pürieren und nach Belieben durch ein Sieb streichen.Das Fruchtpüree mit dem Gelierzucker verrühren. Alles aufkochen und ca. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dabei regelmäßig umrühren.
Gelierprobe machen. Wird die Marmelade fest, sofort in sterile Gläser füllen und fest verschließen. Bleibt sie noch zu flüssig, 1 bis 2 Minuten weiterkochen und erneut testen.
Nährwertangaben: Sauerkirschmarmelade Rezept
Angaben pro Portion
Kalorien
537
% Tagesbedarf*
Fett
0.2
g
0
%
Gesättigte Fettsäuren
0.04
g
0
%
Mehrfach ungesättigte Fette
0.1
g
Einfach ungesättigte Fette
0.1
g
Natrium
14
mg
1
%
Kalium
191
mg
5
%
Kohlenhydrate
135
g
45
%
Zucker
96
g
107
%
Eiweiß
1
g
2
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
Guten Appetit
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