Sandkuchen: der Klassiker zum Nachbacken!

von Simone Schäfer
Sandkuchen aufgeschnitten

Sandkuchen: der beste Rührkuchen mit Vanille und Kirschen!

Klassische Rührkuchen gehen einfach immer! Ein paar Beispiele dafür sind für mich ein saftiger Marmorkuchen oder ein leckerer Nusskuchen. Das wichtigste dabei: der Teig ist das Highlight und muss super saftig und fluffig sein. Allen muss beim Anblick des Kuchens das Wasser im Mund zusammenlaufen! Bei meinem fluffigen Sandkuchen ist das garantiert.

Ein guter Sandkuchen gehört für mich zu den absoluten Klassikern. Ich denke, sie werden schon seit Jahrzehnten gerne gebacken und schon alleine das spricht für sich! Kuchen, die schon Oma kannte und gerne gebacken hat, sind doch einfach die besten. So ist es auch beim Sandkuchen!

Der Sandkuchen besteht aus einer Sandmasse. Für diese Art von Kuchen ist es charakteristisch, dass neben Mehl auch Speisestärke enthalten ist. Die macht den Kuchen besonders feinporig und sorgt für die typische Struktur. Dazu kommen Eier, Butter, Zucker, Backpulver und ein Schluck Milch.

Die Konsistenz des Sandkuchens hat natürlich nichts mit den Kuchen zu tun, die Kinder im Sandkasten „backen“. Ein eher schwerer Rührteig wird einfach Sandmasse genannt, wie es hier beim Sandkuchen auch der Fall ist. Er ist eher fest und feinporig in der Konsistenz. Dennoch sollte er saftig und fluffig sein. Diese Eigenschaften in Einklang zu bringen ist die Kunst beim Backen des Sandkuchens.

Besonders wichtig bei der Zubereitung des Teiges ist, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Wenn ihr also plant, den Kuchen zu backen, nehmt Eier und Butter etwas früher aus dem Kühlschrank. Durch die gleichen Temperaturen wird der Teig geschmeidiger und ist schön cremig.

Außerdem schlage ich die Butter mit dem Zucker im ersten Schritt richtig gut auf, damit eine cremige Masse entsteht. Danach kommen die Eier einzeln dazu. Jedes Ei sollte für sich ca. eine Minute untergerührt werden. Auch das macht den Kuchenteig besonders fluffig. Nehmt euch also immer genug Zeit, die Zutaten für den Rührkuchen gut aufzuschlagen. Das macht sich definitiv im Endergebnis bemerkbar!

Das Grundrezept des Sandkuchens könnt ihr mit den verschiedensten Zutaten verfeinern und ergänzen. Verschiedenes Obst oder Schokostückchen würden mir hier sofort einfallen! Aber auch Aromen wie Vanille, Zitrone oder Orange passen perfekt. Ich habe in meinem Rezept zusätzlich Vanillepaste und Sauerkirschen hinzugefügt. Anstelle der Vanillepaste könnt ihr auch das Mark einer Vanilleschote oder ein Päckchen Vanillezucker nehmen.

Meinen Sandkuchen habe ich in einer Kastenform gebacken. Ihr könnt ihn allerdings auch wunderbar als Gugelhupf oder in einer runden Springform backen. Die Kastenform habe ich vor dem Einfüllen des Teiges gut gefettet und etwas bemehlt. Manchmal ist es nämlich gar nicht so leicht, Kuchen aus Kastenformen zu lösen und das Fetten und Mehlen hilft definitiv!

Der Sandkuchen muss anschließend bei 170 Grad Ober-/Unterhitze für eine Stunde in den Ofen. An der Oberfläche wird er sehr schnell braun, daher würde ich euch empfehlen, ihn nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abzudecken. Ungefähr fünf Minuten vor Ende der Backzeit könnt ihr die Alufolie dann abnehmen, damit er komplett durch wird.

Nach dem Abkühlen habe ich den leckeren Rührkuchen mit etwas Puderzucker bestäubt. Mehr braucht es hier nicht! Dieser Sandkuchen ist einer meiner liebsten klassischen Rührkuchen. Der Teig ist schnell angerührt, er hält sich über mehrere Tage und ist super zum Mitnehmen, da er total unempfindlich ist.

Alle Tipps & Tricks auf einen Blick

  • Alle Zutaten sollten bei der Verarbeitung Zimmertemperatur haben! 
  • Beim Sandkuchen wird ein Teil des Mehls durch Speisestärke ersetzt. Dadurch wird er besonders feinporig. 
  • Neben Vanille und Sauerkirschen könnt ihr den Rührteig auch durch Aromen wie Zitrone oder Orange und Zutaten wie Schokostückchen oder Obst ersetzen. 
  • Den Sandkuchen könnt ihr in jeder beliebigen Backform backen. 

Die Grillgemüse-Pasta ist das gelungene Essen für die ganze Familie! Es ist schnell zubereitet und super lecker. 

Simone von Sheepy’s Bakery

Letzte Aktualisierung am 16.04.2024 um 06:56 Uhr. Bei den Amazon Produkten handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht. Bilder von Amazon PA-API.

Sandkuchen mit Kirschen

Sandkuchen: der leckere, klassische Rührkuchen mit Vanille und Kirschen!

Für diesen Sandkuchen braucht ihr einen einfachen Rührteig, bei dem ein Teil des Mehls durch Speisestärke ersetzt wird. Dadurch wird der leckere Rührkuchen besonders feinporig und saftig. Ergänzt habe ich den Teig durch aromatische Vanille und fruchtige Sauerkirschen. Hier geht es direkt zum Rezept!

Sandkuchen aufgeschnitten

Sandkuchen

Portionen: 30er Kastenform Vorbereitungszeit: Backzeit:
Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett
Bewertung 4.8/5
( 353 Bewertungen )

Zutaten

  • 200g weiche Butter
  • 175g Zucker
  • 2 TL Vanillepaste (oder das Mark einer Vanilleschote oder 1 Pck Vanillezucker)
  • 4 Eier
  • 100g Speisestärke
  • 125g Weizenmehl Typ 405
  • 2 TL Backpulver
  • 75ml Milch
  • 190g Sauerkirschen aus dem Glas (=1 kleines Glas abgetropft)
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Anleitung

Schritt 1

Rührt die Butter mit dem Zucker und der Vanillepaste cremig. Gebt die Eier einzeln dazu und rührt jedes jeweils eine Minute unter. 

Mischt Mehl, Speisestärke und Backpulver. Gebt die trockenen Zutaten zusammen mit der Milch zum Teig. 

Lasst die Kirschen gut abtropfen. Hebt sie unter den Teig. 

Schritt 2

Heizt den Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vor.

Fettet eure Kastenform gut ein und bemehlt sich bestenfalls zusätzlich. 

Füllt den Teig ein und streicht ihn glatt. Backt den Kuchen ca. 60 Minuten. Nach 20 Minuten solltet ihr in an der Oberfläche mit Alufolie abdecken. Diese nehmt ihr 5 Minuten vor Ende der Backzeit wieder ab.

Lasst den Sandkuchen vollständig auskühlen und serviert ihn mit Puderzucker. 

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Hinterlasse mir unter dem Beitrag gerne dein Feedback! Auf Instagram kannst du dein Bild mit @sheepys.bakery markieren, wenn du es mir zeigen möchtest.

Sandkuchen nah

2 Kommentare

Margitta Watta 30. Januar 2024 - 11:03

Hallo Simone,

kann ich das Sandkuchenrezept einfach verdoppeln für zwei 30er Kastenformen?
Danke im voraus für deine Antwort.

Liebe Grüße
Margitta

Antworte
Simone Schäfer 31. Januar 2024 - 13:06

Hallo Margitte,

genau, das kannst du einfach so machen! 🙂

Liebe Grüße
Simone

Antworte

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