2 h, 15 Min. Herzhafte Rezepte 0.00 / 5,00

Dinnete Rezept- das Original

Die schwäbische Dinnete beschreibt einen Fladen aus Brotteig, der nach Lust und Laune belegt wird. Das belegte Brot ist ein perfektes schnelles Abendessen und schmeckt kalt und warm richtig lecker. In meiner Variante zeige ich dir heute einen Belag aus Schmand, Käse, Kartoffeln und Speck. Wie du die schwäbische Dinnete einfach zubereiten kannst, findest du […]

Dinnete mit Kartoffeln
Dinnete nah
Dinnete Stück
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Die schwäbische Dinnete beschreibt einen Fladen aus Brotteig, der nach Lust und Laune belegt wird. Das belegte Brot ist ein perfektes schnelles Abendessen und schmeckt kalt und warm richtig lecker. In meiner Variante zeige ich dir heute einen Belag aus Schmand, Käse, Kartoffeln und Speck. Wie du die schwäbische Dinnete einfach zubereiten kannst, findest du hier im Beitrag.

Warum du das originale Dinnete Rezept lieben wirst

Dieses Rezept bringt dir ein Stück schwäbische Gemütlichkeit nach Hause. Die Kombination aus aromatischem Hefeteig und herzhaftem Belag macht satt, wärmt und sorgt für echte Wohlfühlmomente. Es ist vielseitig, leicht anzupassen und schmeckt sowohl an einem Sommerabend im Garten als auch an einem kalten Wintertag direkt aus dem Ofen. Wer einmal in ein frisch gebackenes Stück Dinnete gebissen hat, versteht, warum dieses Gericht im Südwesten Deutschlands seit Generationen ein Klassiker ist.

Dinnete nah

Was ist der Unterschied zwischen Dinnete und Flammkuchen?

Auch wenn Dinnete und Flammkuchen auf den ersten Blick ähnlich wirken, unterscheiden sie sich deutlich in Teig und Textur. Der Flammkuchenboden besteht aus einem sehr dünn ausgerollten, hefefreien Teig, der beim Backen knusprig und kross wird. Dinnete hingegen basiert auf einem Hefeteig, der etwas dicker ausgerollt wird und dadurch innen weich bleibt, während er außen eine leichte Kruste entwickelt. Dieser Unterschied sorgt dafür, dass Dinnete herzhafter wirkt und oft sättigender ist als ein Flammkuchen.

Welcher Belag ist typisch für das Original?

Die klassische Dinnete wird mit einer Basis aus Sauerrahm bestrichen, die durch Zwiebeln und Speck ergänzt wird. Diese Kombination bringt einen kräftigen, würzigen Geschmack, der perfekt mit dem milden Hefeteig harmoniert. In vielen Regionen sind Kartoffeln ebenfalls ein traditioneller Bestandteil, entweder in feinen Scheiben oder als leichte Kartoffelcreme. Der Belag wird in einer gleichmäßigen Schicht verteilt, damit er beim Backen gleichmäßig gart und die Dinnete ihre cremige Konsistenz behält.

So machst du den Belag für die schwäbische Dinnete

Für mich ist vor allem der Belag bei dieser Dinnete das Besondere. Er besteht aus Schmand, der gewürzt und mit geriebenem Käse vermischt wird. Die Masse habe ich dick auf dem ausgerollten Teig verstrichen. Anschließend habe ich die Fladen zusätzlich mit Speckwürfeln und in Scheiben geschnittenen, gekochten Kartoffeln belegt.

Die leckeren Brote wandern nach dem Belegen für 15 Minuten in den Ofen. Dort werden sie richtig knusprig und laden zum Probieren ein. Vor dem Servieren habe ich sie zusätzlich mit in Ringen geschnittenen Lauchzwiebeln bestreut.

In diesem Rezept habe ich meinen liebsten Belag für eine leckere Dinnnete gezeigt. Der Phantasie sind hier allerdings keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die verschiedensten Zutaten verwenden, die euch gut schmecken.

Am besten schmeckt mir die Dinnete frisch gebacken. Aber auch kalt ist sie durchaus lecker. Außerdem könnt ihr sie am nächsten Tag nochmal aufbacken oder sogar für einen anderen Tag einfrieren.

Fünf Tipps für das perfekte original Dinnete Rezept

  • Teig nicht zu dünn ausrollen. So bleibt er innen weich, während er außen knusprig wird.
  • Belag großzügig, aber gleichmäßig verteilen. Damit der Geschmack in jedem Bissen harmonisch ist.
  • Zwiebeln vorher leicht andünsten. Das nimmt die Schärfe und intensiviert die Süße.
  • Backofen maximal vorheizen. Hohe Temperatur ist entscheidend für die typische Textur.
  • Sofort servieren. Dinnete schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, wenn der Belag noch cremig ist.
Rahmfladen aufgeschnitten

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Dinnete Stück

Dinnete Rezept- das Original

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Schwäbische Dinnete, der herzhafte Klassiker, ist schnell gemacht und passt perfekt als Snack oder Hauptgericht. Mit Speck, Zwiebeln und Käse ein Genuss!

Vorbereitung 2 hours
Zubereitung 15 minutes
Gesamt 2 hours 15 minutes
Schwäbische Dinnete mit Kartoffelscheiben und Lauchzwiebeln auf Holzbrett serviert
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Du benötigst Equipment

4 Stück

Zutaten Zutaten

  • 150 g Roggenmehl
  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 10 g Salz auch mehr oder weniger möglich
  • 2 EL Apfelessig oder alternativ Weißweinessig oder weißer Balsamico
  • 1 Packung Trockenhefe oder 1/2 Würfel frische Hefe
  • 400 g Schmand
  • 75 g geriebener Käse z.B. Bergkäse oder Emmentaler
  • Salz und Pfeffer zum Würzen
  • 300 g Kartoffeln mit Schale gewogen
  • 150 g Speckwürfel
  • 2 Lauchzwiebeln

Zubereitung Zubereitung

  • Löst die Hefe im lauwarmen Wasser auf. Gebt die Mehlsorten, das Salz und den Essig zusammen mit dem Hefewasser in eine Schüssel und verknetet alles ca. 5-7 Minuten mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig. Deckt ihn ab und lasst ihn eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen. 
    Kocht in der Zwischenzeit die Kartoffeln mit der Schale. Lasst sie ausdampfen und pellt sie anschließend. Schneidet sie in dünne Scheiben.
  • Teilt den Teig in vier Stücke. Rollt sie zu dünnen, länglichen, ovalen Fladen auf und legt je zwei davon auf ein Backblech mit Backpapier. Lasst sie nochmals 15 Minuten ruhen. 
    Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor.
  • Vermischt in der Zwischenzeit den Schmand mit dem geriebenen Käse. Würzt die Masse mit Salz und Pfeffer. 
    Bestreicht die Fladen nach der Ruhezeit dick mit dem Schmand. Belegt sie mit den Kartoffelscheiben und den Speckwürfeln.
  • Backt die Bleche nacheinander für je 15 Minuten. Bestreut die Dinneten vor dem Servieren mit den in Ringe geschnittene Lauchzwiebeln.
Nährwertangaben: Dinnete Rezept- das Original
Angaben pro Portion
Kalorien
988
% Tagesbedarf*
Fett
 
38
g
58
%
Gesättigte Fettsäuren
 
15
g
94
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
6
g
Einfach ungesättigte Fette
 
9
g
Cholesterin
 
76
mg
25
%
Natrium
 
1790
mg
78
%
Kalium
 
670
mg
19
%
Kohlenhydrate
 
122
g
41
%
Zucker
 
5
g
6
%
Eiweiß
 
37
g
74
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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