Dinnete: mit Kartoffeln, Schmand und Speck!

von Simone Schäfer
Dinnete mit Kartoffeln

Dinnete: meine Variante des schwäbischen Klassikers!

Die Dinnete ist vor allem in der schwäbischen Küche beliebt und beschreibt mehr oder weniger einen Fladen aus Brotteig, der nach Lust und Laune belegt wird. In meiner Variante zeige ich euch heute einen Belag aus Schmand, Käse, Kartoffeln und Speck.

Dinneten ähneln den klassischen Elsässer Flammkuchen, werden allerdings mit einem noch herzhafteren Brotteig aus Vollkornmehl hergestellt. Manchmal trifft man sogar Rezepte mit einem Sauerteig an. Auch an meine Rahmfladen, die ich vor allem vom Weihnachtsmarkt kenne, erinnern sie mich ein wenig.

Dennoch hat dieses Gericht seine leckeren Eigenheiten, die die Dinnete einzigartig und besonders lecker machen. Als Grundlage für das Brot habe ich einen Teig aus Roggen- und Dinkelvollkornmehl verwendet. Ansonsten braucht ihr dafür Wasser, Hefe, Salz und einen Schuss Apfelessig.

Der Teig wird geknetet und muss anschließend eine Stunde ruhen. Danach habe ich ihn geviertelt und die Teigstücke zu ovalen dünnen Fladen ausgerollt. Die habe ich auf ein Backblech gelegt und belegt.

Für mich ist vor allem der Belag bei dieser Dinnete das Besondere. Er besteht aus Schmand, der gewürzt und mit geriebenem Käse vermischt wird. Die Masse habe ich dick auf dem ausgerollten Teig verstrichen. Anschließend habe ich die Fladen zusätzlich mit Speckwürfeln und in Scheiben geschnittenen, gekochten Kartoffeln belegt.

Die leckeren Brote wandern nach dem Belegen für 15 Minuten in den Ofen. Dort werden sie richtig knusprig und laden zum Probieren ein. Vor dem Servieren habe ich sie zusätzlich mit in Ringen geschnittenen Lauchzwiebeln bestreut.

In diesem Rezept habe ich meinen liebsten Belag für eine leckere Dinnnete gezeigt. Der Phantasie sind hier allerdings keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die verschiedensten Zutaten verwenden, die euch gut schmecken.

Am besten schmeckt mir die Dinnete frisch gebacken. Aber auch kalt ist sie durchaus lecker. Außerdem könnt ihr sie am nächsten Tag nochmal aufbacken oder sogar für einen anderen Tag einfrieren.

Alle Tipps & Tricks auf einen Blick:

  • Für meine Dinnete habe ich eine Mischung aus Roggen- und Dinkelvollkornmehl verwendet.  
  • Beim Belag seid ihr komplett frei. Speck, Zwiebeln und Kartoffeln sind allerdings richtige Klassiker unter den vielzähligen Möglichkeiten.  
  • Die Dinnete stammt aus der schwäbischen Küche und kann dort unter den verschiedensten regionalen Namen gefunden werden. 
  • Falls noch etwas übrig bleibt, könnt ihr die Dinnete am nächsten Tag aufbacken oder für später einfrieren

Der Teig der Dinnete mit Roggen- und Dinkelvollkornmehl schmeckt besonders intensiv und gibt dem Gericht einen ganz eigenen, herzhaften Geschmack. 

Simone von Sheepy’s Bakery

Letzte Aktualisierung am 19.06.2024 um 16:53 Uhr. Bei den Amazon Produkten handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht. Bilder von Amazon PA-API.

Dinnete nah

Dinnete: der schwäbische Klassiker aus Brotteig mit leckerem Belag!

Habt ihr schon einmal eine Dinnete probiert? Ich liebe das frische, herzhafte Brot aus Vollkornmehl mit seinem herzhaften Belag. Ich zeige euch heute meine Variante mit Schmand, Käse, gekochten Kartoffeln und Speck. Deftig, knusprig, lecker!

Dinnete mit Kartoffeln

Dinnete

Portionen: 4 Stück Vorbereitungszeit: Backzeit:
Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett
Bewertung 4.8/5
( 406 Bewertungen )

Zutaten

  • 150g Roggenmehl
  • 350g Dinkelvollkornmehl
  • 350ml lauwarmes Wasser
  • 10g Salz (auch mehr oder weniger möglich)
  • 2 EL Apfelessig (oder alternativ Weißweinessig oder weißer Balsamico)
  • 1 Pck Trockenhefe od. 1/2 Würfel frische Hefe
  • 400g Schmand
  • 75g geriebener Käse, z.B. Bergkäse oder Emmentaler
  • Salz und Pfeffer zum Würzen
  • 300g Kartoffeln, mit Schale gewogen
  • 150g Speckwürfel
  • 2 Lauchzwiebeln

Anleitung

Schritt 1

Löst die Hefe im lauwarmen Wasser auf. Gebt die Mehlsorten, das Salz und den Essig zusammen mit dem Hefewasser in eine Schüssel und verknetet alles ca. 5-7 Minuten mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig. Deckt ihn ab und lasst ihn eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen. 

Kocht in der Zwischenzeit die Kartoffeln mit der Schale. Lasst sie ausdampfen und pellt sie anschließend. Schneidet sie in dünne Scheiben.

Schritt 2

Teilt den Teig in vier Stücke. Rollt sie zu dünnen, länglichen, ovalen Fladen auf und legt je zwei davon auf ein Backblech mit Backpapier. Lasst sie nochmals 15 Minuten ruhen. 

Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor.

Schritt 3

Vermischt in der Zwischenzeit den Schmand mit dem geriebenen Käse. Würzt die Masse mit Salz und Pfeffer. 

Bestreicht die Fladen nach der Ruhezeit dick mit dem Schmand. Belegt sie mit den Kartoffelscheiben und den Speckwürfeln.

Schritt 4

Backt die Bleche nacheinander für je 15 Minuten. Bestreut die Dinneten vor dem Servieren mit den in Ringe geschnittene Lauchzwiebeln.

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Dinnete Stück

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