Nusshörnchen- ein klassisches Gebäck aus Hefeteig!

von Simone Schäfer
Nusshörnchen, auf einer Platte serviert

Nusshörnchen mit leckerer Füllung und Zuckerguss!

Heute gibt es wieder einen richtigen Klassiker auf meinem Blog. Für mich zumindest ist das so! 🙂  Denn immer wenn ich in eine Bäckerei gehe, springen sie mir sofort ins Auge: leckere Nusshörnchen. Meistens glänzen sie total vom süßen Zuckerguss und sehen einfach nur zum Anbeißen aus! Ich kaufe sie mir immer wieder gerne und es ist tatsächlich auch mal ein Gebäck, das mein Mann richtig gerne isst.

Also habe ich sie jetzt, perfekt zum Wochenende, selbst gebacken. Das Wetter lässt wieder mal zu wünschen übrig. Der Herbst segnet uns zwar mit den schönsten Farben der Blätter, aber mit Wolken und Regen ist das alles auch nur halb so toll. Deswegen machen wir uns es Zuhause gemütlich und da gehört auch etwas Süßes dazu.

Nebenbei passen die Zutaten auch wieder absolut zum Thema Herbst. Die Hörnchen bestehen aus einem luftigen Hefeteig. Gefüllt sind sie mit einer Mischung aus gemahlenen Mandeln, Pekannüssen und Walnüssen. Diese Nüsse sind meine persönlichen Favoriten. Ich selbst darf keine Haselnüsse essen, da ich eine Allergie dagegen habe. Aber mit diesen Sorten komme ich super klar und deswegen kommen sie bei mir in die Füllung. Vielleicht geht es euch genauso und ihr vertragt nur bestimmte Sorten nicht. Eine Nussallergie ist ja leider keine Seltenheit. Ihr könnt die Nüsse eurer Wahl so wählen wie ihr mögt, da ist alles möglich. Auch Paranüsse oder Haselnüsse kann ich mir sehr gut darin vorstellen.

Ich habe sie in einer Größe gebacken, bei der sie mit ein paar Bissen im Mund verschwunden sind. Die, die es zu kaufen gibt, finde ich manchmal etwas groß. Bei einer kleineren Größe kann man sich dann einfach noch eins nehmen! Wie immer bei Hefeteig, sind sie am aller aller besten, wenn sie noch warm gegessen werden. Da könnte ich gar nicht genug davon kriegen! Gut abgedeckt schmecken sie allerdings auch am nächsten Tag noch schön saftig. Wenn sie bis dahin noch da sind! 🙂 

Die Hörnchen bestehen aus einem klassischen süßen Hefeteig. Ihr braucht also ein bisschen Vorbereitungszeit, damit der Hefeteig auch die Ruhe hat ordentlich zu gehen! Die Füllung ist dann ganz schnell und einfach zubereitet. Da es keine Walnüsse und Pekannüsse in gemahlener Form gibt, habe ich sie einfach in meiner Küchenmaschine zerkleinert. Das ging super! Danach werden die Nüsse nur noch mit etwas Zucker, Wasser, Butter und Gewürzen zu einer Masse verarbeitet.  

Es ist außerdem auch gar nicht schwer, die Hörnchen in ihre typische Form zu bringen. Dafür muss der Hefeteig einfach nur ausgerollt und zu langen und sehr dünn und spitz zulaufenden Dreiecken geschnitten werden. Diese werden dann gefüllt und von der spitzen Seite her aufgerollt. Fertig sind die Nusshörnchen! 

Mögt ihr dieses Gebäck auch so gerne? 🙂 

Die Nüsse für die Hörnchen könnt ihr frei wählen! Bei mir waren es Mandeln, Pekannüsse und Walnüsse.

Simone von Sheepy’s Bakery
 
 

Nusshörnchen, angeschnitten zwischen den Fingern gehalten

 

Nusshörnchen- ein leckerer Hefeteig trifft auf eine nussige Füllung! 

Die Basis der Nusshörnchen besteht aus einem klassischen Hefeteig. Gefüllt wird dieser mit einer Masse aus verschiedenen Nüssen, Butter und Zucker. Etwas Zuckerguss verleiht dem Ganzen noch einen extra Hauch Süße! 

Nusshörnchen

Bewertung 3.6/5
( 5 Bewertungen )
Portionen: 16 kleine Hörnchen Vorbereitungszeit: Backzeit: Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett

Zutaten

Für den Hefeteig:

  • 1 Ei
  • 50g Zucker
  • 300g Mehl
  • 75g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 150ml Milch

Zum Bestreichen:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch

Für die Füllung:

  • 100g Walnüsse
  • 100g Pekannüsse
  • 1 Prise Zimt
  • 50g Zucker
  • 100ml Wasser
  • 1 Päckchen Tonka-Zucker Vanille von Ruf
  • 1 EL Butter

außerdem:

  • 100g Puderzucker
  • 1 TL Wasser

Anleitung

Schritt 1

Als ersten Schritt müsst ihr den Hefeteig vorbereiten. Dazu erhitzt ihr die Milch in einem Topf bis sie lauwarm ist. Nicht zu heiß werden lassen, sonst tötet sie die Hefe ab. Bröckelt die Hefe in die lauwarme Milch. Die Hefe löst sich so komplett auf.
Gebt die restlichen Zutaten bis auf die Butter in eine Schüssel.

Schüttet die Hefe-Milch dazu und rührt mit den Knethaken eures Rührgerätes kräftig durch. Das solltet ihr schon ca. 5 Minuten lang machen, damit ein glatter, aber zäher Teig entsteht. Gebt die Butter dazu und knetet nochmal durch, bis sie komplett in den Teig gearbeitet wurde.

Stellt die Schüssel zugedeckt an einen warmen Ort. Dort sollte der Teig ca. 1 Stunde lang gehen. Ihr könnt ihn aber dort auch ruhig länger stehen lassen, das macht gar nichts! Nur unterschreiten solltet ihr die Ruhezeit nicht.

 

Schritt 2

In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten. Ich habe gemahlene Mandeln gekauft, die Walnüsse und Pekannnüsse waren allerdings ganz. Gemahlen bekommt man sie auch meines Wissens nach nicht zu kaufen. Ich habe sie einfach in meinen Zerkleinerer gegeben und dort gemahlen. Das hat super funktioniert.

Gebt das Wasser und den Zucker in einen Topf. Erhitzt das Ganze langsam, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Wenn also keine Zuckerkristalle mehr vorhanden sind, ist der richtige Zeitpunkt, um die gemahlenen Nüsse dazuzugeben. Die Masse wird so von selbst kompakt und bekommt eine Konsistenz, die sich gut verstreichen lässt. Gebt nun noch den Tonka-Vanillezucker, etwas Zimt und einen Esslöffel Butter dazu. Das sind alles Geschmacksträger, die die Füllung richtig lecker machen  Fertig ist die Masse schon! Lasst sie etwas auskühlen, dann weicht sie den Hefeteig beim Befüllen nicht so auf.

 

Schritt 3

Weiter geht es nochmal mit dem Hefeteig. Knetet ihn nach der Ruhezeit nochmal mit etwas Mehl durch. Rollt ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche anschließend ca. 1 Zentimeter dünn und am besten rechteckig aus. Schneidet das Rechteck waagerecht einmal in der Mitte durch. Jetzt müsst ihr schmale Dreiecke daraus schneiden. Wie ich das gemacht habe, könnt ihr in dem kleine Zeitraffer unter dem folgenden Link sehen.

Wenn ihr die Dreiecke geschnitten habt, verteilt die Füllung großzügig auf der gesamten Fläche. Ihr habt eine spitze und eine flache Seite des Dreiecks. Von der flachen Seite her rollt ihr die Hörnchen auf, bis die Spitze den Abschluss bildet. Dreht die Enden etwas nach innen ein, damit ihr die typische Hörnchen-Form wie bei Croissants bekommt.

 

Schritt 4

Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor. Legt die Hörnchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Ich habe sie auf zwei Backbleche verteilt. Man sollte genug Platz dazwischen lassen, damit sie gut aufgehen können.

Verquirlt ein Ei mit etwas Milch und streicht die Hörnchen damit ein.

Und jetzt ab in den Ofen! Backt sie für 15 Minuten bis sie goldbraun sind.

 

Schritt 5

Rührt den Puderzucker mit etwas Wasser zu einer dicken Glasur an.

Sobald die Hörnchen aus dem Ofen kommen, streicht sie gleich mit der Glasur ein. Sie bekommen dadurch einen schönen Glanz ohne über und über mit Glasur übergossen zu sein.

Tipp: Die Glasur ist in diesem Fall auch für den Geschmack wichtig. Der Teig und auch die Füllung sind nicht sehr süß. Die Glasur gibt den Hörnchen allerdings eine ausreichende Süße und man vermisst den Zucker im Hörnchen selbst nicht.

Wenn ihr es natürlich grundsätzlich etwas süßer mögt, nehmt statt 50g Zucker bei der Füllung lieber 80g. Dann ist das Hörnchen selbst schon süß. Ihr könnt dann statt der Glasur auch einfach Puderzucker zum Bestäuben verwenden.

Wie schon erwähnt, würde ich mir gleich eins schnappen, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Dann sind sie besonders gut!

 

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