Als Familie sind wir oft auf der Suche nach einfachen und schnellen Rezepten für ein leckeres Abendessen. Da kommt dieses Kichererbsencurry wie gerufen! Denn es ist in nicht mal 30 Minuten zubereitet und kann theoretisch wunderbar vorbereitet werden. Heute habe ich das schnelle Rezept dazu für euch!
Der Hauptdarsteller in diesem Kichererbsencurry ist natürlich die Kichererbse- also eine Menge davon! Kichererbsen sind von Natur aus proteinreich, was dieses Curry zu einen wunderbaren vegetarischen Alternative zu Gerichten mit Fleisch macht. Wenn wir schon dabei sind: das Curry ist nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan. Es kommt komplett ohne tierische Produkte aus.
Zurück zur Kichererbse! Neben vielen Proteinen enthalten sie außerdem viele Nähr- und Vitalstoffe. Sie sind also richtige Energielieferanten und machen lange satt. Habt ihr euch schon mal gefragt, woher der Name „Kichererbse“ kommt? Der hat wirklich nichts mit Kichern zu tun. Er leitet sich vom lateinischen Namen ab, in dem das Wort „cicer“, also „Erbse“ steckt.
Neben vielen Kichererbsen kommen passierte Tomaten und Kokosmilch in die Pfanne. Auch Zwiebeln und Knoblauch gesellen sich dazu. Aber erst wenn es ans Würzen geht, wird es so richtig spannend. Denn dann dürft ihr die Vielfalt eures Gewürzregals ausbreiten! Diese zahlreichen Gewürze stecken drin:
Ingwer
Ingwer ist eine Wurzel mit richtig viel Power! Sie wird sogar als Heilpflanze gegen Übelkeit und verschiedene Schmerzen eingesetzt. Die leichte Schärfe und das einmalige Aroma machen Gericht erst so richtig besonders. Auch in diesem Kichererbsencurry darf Ingwer nicht fehlen. Hier kommt er gerieben in die Soße. Reibt dabei die Schale ruhig auch hinein. Darunter verstecken sich die meisten Wirkstoffe.
Currypulver
Curry ist eine Gewürzmischung, die der indischen Küche nachempfunden ist. In Indien selbst wird sie gar nicht verwendet. Allerdings findet sie doch einen Platz in unserem Rezept, da es, wie ich finde, eine tolle Zusammenstellung aus verschiedenen Gewürzen ist, die es überall zu kaufen gibt.
Gemahlener Koriander
Damit sind gemahlene und getrocknete Koriandersamen gemeint. Sie sind Bestandteil vieler Currymischungen und werden vor allem im orientalischen und asiatischen Raum gerne genutzt. Sie enthalten außerdem viele ätherische Öle, die sie geschmackvoll und wirkungsvoll machen.
Garam Masala
Garam Masala ist eine Gewürzmischung, die tatsächlich auch so in der indischen Küche verwendet wird. Was sich genau darin versteckt, variiert von Rezept zu Rezept. Ein paar Beispiele der möglichen Gewürze sind Kreuzkümmel, Pfeffer und Kardamom. Sobald ihr dieses Gewürz verwendet, wird es definitiv nach indischer Küche schmecken!
Kichererbsencurry- so geht`s!
Um das Kichererbsen Curry zuzubereiten habe ich zunächst Zwiebeln und Knoblauch in etwas Öl angeschwitzt. Danach habe ich alles mit den passierten Tomaten und der Kokosmilch abgelöscht. Die Kichererbsen aus der Dose kommen anschließend dazu und das Ganze muss ca. 15 Minuten köcheln.
Wundert euch nicht, dass das Curry am Anfang etwas flüssig erscheint. Wenn die Kichererbsen darin etwas köcheln, wird es automisch dicker und hat am Ende eine super cremige Konsistenz. Nach 15 Minuten Kochzeit kommen die Gewürze ins Spiel. Damit der Geschmack auch bestmöglich erhalten wird, werden sie erst am Schluss hinzugefügt. Oben habe ich Salz als Gewürz nicht erwähnt. Das kommt für einen intensiven Geschmack natürlich auch hinein. Lasst das Curry weitere fünf bis zehn Minuten ganz leicht köcheln und schon ist es fertig zum Servieren.
Mein Kichererbsencurry habe ich mit etwas gehacktem Koriander garniert. Etwas Petersilie geht auch. Dazu gibt es bei uns entweder Reis oder selbstgemachtes Naan. Oder einfach beides, auch das ist schon vorgekommen! Das Curry könnt ihr problemlos für mehrere Portionen auf Vorrat zubereiten. Wir wärmen es meistens am nächsten Tag nochmal auf. Aber auch einfrieren ist kein Problem!