Tsatsiki muss einfach beim jedem Besuch im griechischen Restaurant sein! Bei jedem Bissen fรผhlt man sich direkt wie in einer gemรผtlichen Taverne in Griechenland. Da lรคsst bei mir immer das Fernweh grรผรen! Damit ich so oft ich mรถchte von griechischen Strรคnden trรคumen kann, habe ich Tsatsiki einfach selbst gemacht. Das Rezept habe ich heute fรผr euch.
Tsatsiki, oder bei uns auch oft Zaziki geschrieben, ist eine beliebte griechische Vorspeise. Meist wird die leckere Creme zu frischem Brot serviert. Aber auch als Beilage zu deftigen Fleischgerichten wie Gyros oder Suvlaki ist Tsatsiki sehr beliebt. Ich kรถnnt es auch pur lรถffeln, muss ich zugeben!
Ich esse Tsatsiki Zuhause auch gerne als Dip fรผr Ofenkartoffeln oder als Beilage zum Grillen. Es ist so lecker, da kann man es auch in verschiedene andere Gerichte integrieren, die weniger mit Griechenland zu tun haben. Auรerdem ist es super schnell gemacht, sodass es wirklich in jeden Speiseplan passt.
In Griechenland wird Tsatsiki aus einem speziellen Joghurt hergestellt, der 10% Fettanteil aufweist. Ich habe dafรผr einen griechischen Sahnejoghurt gekauft. Auf den Verpackungen steht auch immer der Fettanteil. Somit kรถnnt ihr gleich entscheiden, welchen Joghurt ihr am besten kauft.
Neben Joghurt braucht ihr fรผr das Zaziki auรerdem eine Salatgurke, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Die Gurke wird geschรคlt, halbiert und vom Kernhaus befreit. Anschlieรend mรผsst ihr sie fein reiben. Jetzt kommt noch ein sehr wichtiger Schritt fรผr das perfekte Tsatsiki: die Gurke muss entwรคssern.
Gurke besteht ja hauptsรคchlich aus Wasser. Dieses tritt aus, sobald ihr sie reibt und wรผrde die Joghurtcreme vollkommen verwรคssern, wenn sie lรคnger steht. Daher habe ich die Gurke fein geraspelt, in einem Sieb mit einem Teelรถffel Salz verrรผhrt und ca. eine halbe Stunde abtropfen lassen.
Den letzten Rest Wasser bekommt ihr heraus, wenn ihr die Gurke auf ein Handtuch legt und sie dadurch ausdrรผckt. Danach kann sie sich zum Joghurt in eine Schรผssel gesellen. Dazu kommen anschlieรend auch noch gepresste Knoblauchzehen und Salz und Pfeffer nach eurem Geschmack.
Damit das Ganze auch noch hรผbsch aussieht, habe ich meine Schรผssel Tsatsiki mit Oliven, ein paar Gurkenscheiben, gemahlenem schwarzen Pfeffer und etwas Olivenรถl dekoriert. Dazu schmeckt frisch gebackenes Pita Brot. Auch hierfรผr habe ich ein tolles Rezept, das ich euch von Herzen empfehlen kann.