Erdbeermarmelade selber machen
Erdbeermarmelade ist eine der beliebtesten Marmeladensorten überhaupt! Und das auf jeden Fall zu Recht! Sie ist herrlich süß, hat eine[…]
Mehr dazuRote Johannisbeermarmelade gehört zu meinen Favoriten! Die ganze Familie liebt es, die roten Früchte selbst zu pflücken und sie dann gemeinsam zu verarbeiten. Johannisbeermarmelade bietet sich dabei besonders an, da du die leckeren Beeren direkt das ganze Jahr über als Aufstrich genießen kannst. Im Rezept verrate ich dir, wie du die Johannisbeermarmelade einfach selbst machen kannst.
Die Basis bildet eine Mischung aus vollreifen roten Johannisbeeren und Gelierzucker im richtigen Verhältnis. Ein Spritzer Zitronensaft hebt die Frische hervor und sorgt gleichzeitig für eine leuchtende Farbe. Wer den Geschmack verfeinern möchte, gibt etwas Vanillemark, Zitronenschale oder sogar einen Hauch Rosmarin hinzu. Kleine Mengen hochwertiger Zutaten machen den Unterschied und verleihen deiner Marmelade eine individuelle Note.

Damit die Marmelade eine feine, glatte Konsistenz bekommt, ist das Passieren der Johannisbeeren nach dem Kochen entscheidend. Dabei werden die Kerne und festen Fruchthäute entfernt, sodass am Ende nur das samtige Fruchtmark übrig bleibt. Wer lieber mehr Fruchtstückchen mag, kann einen Teil der Beeren unpassiert zur Masse geben. Wichtig ist, die Früchte vollständig zu entsaften, bevor sie mit dem Gelierzucker aufgekocht werden. So wird die Marmelade weder zu fest noch zu flüssig.
Die Konsistenz hängt vom Gelierzucker und der Kochzeit ab. Verwende den passenden Gelierzucker für das gewünschte Mischungsverhältnis (z. B. 2:1 oder 3:1). Um sicherzugehen, einfach die Gelierprobe machen: Einen Tropfen Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wird er schnell fest, ist die Marmelade fertig.
Heiß abgefüllte Marmelade hält sich an einem kühlen, dunklen Ort mindestens ein Jahr. Wichtig ist, die Gläser vorab gründlich zu sterilisieren und sofort nach dem Befüllen fest zu verschließen. Nach dem Öffnen bewahrst du die Marmelade im Kühlschrank auf und verbrauchst sie innerhalb weniger Wochen. Solange du bei der Verarbeitung auf sauberes Arbeiten achtest, kann nichts schiefgehen.
Viele möchten beim Marmeladekochen den Zuckergehalt reduzieren, ohne auf Geschmack oder Haltbarkeit zu verzichten. Für eine Johannisbeermarmelade mit weniger Zucker eignet sich spezieller Gelierzucker mit einem höheren Fruchtanteil, etwa im Verhältnis 3:1 oder sogar 4:1. Dadurch kommt das natürliche Aroma der Beeren noch besser zur Geltung und die Marmelade wird weniger süß, bleibt aber gut streichfähig. Wichtig ist, die Einkochzeit genau einzuhalten, da weniger Zucker auch die Haltbarkeit beeinflusst. Die fertige Marmelade sollte stets heiß und sauber in sterile Gläser abgefüllt und möglichst kühl gelagert werden. So erhältst du einen Fruchtaufstrich, der frisch, leicht säuerlich und intensiv nach Johannisbeeren schmeckt.
Mir schmeckt die süß-säuerliche Marmelade am besten auf Vollkörnbrötchen oder zu Croissants. Auch beim Backen macht sie sich richtig gut! Ich habe beispielsweise meine Kokos-Ecken und meine Linzer Torte damit gefüllt.
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